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"Dies ist für uns wie ein Schlag ins Gesicht! "

Offener Brief des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V. an den CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Guten Morgen Herr Hardt,

ich schreibe Ihnen heute diesen offenen Brief in meiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V.

Anfang der 90 er Jahr sollte das Freibad geschlossen werden. Der Förderverein im Zusammenhang mit der Stadtverwaltung hat es bis heute geschafft, dass es das Freibad noch gibt. Seit über 20 Jahre vertrete ich den Förderverein als Vorsitzender. Es ist eine große Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und vor allem jungen Familien. Aber auch ältere Menschen nutzen das Freibad gerne. Daher waren wir erfreut, als wir vom dem Bundesprogramm hörten, zu dem die  Stadtverwaltungen einen Förderantrag gestellt hatten. Wir gingen einfach davon ausgingen, dass das Freibad bedacht wird.

Ich hatte Sie mehrfach im Vorfeld gebeten, sich für das Freibad stark zu machen. Jetzt habe ich erfahren, dass das Freibad Eschbachtal als ältestes Freibad Deutschland leer ausgegangen ist, aber Solingen und Wuppertal Fördermittel bekommen werden. Dies ist für uns wie ein Schlag ins Gesicht! Und uns stellt sich auch die Frage, warum machen wir das alles eigentlich? Ich muss Ihnen deshalb die Frage stellen: Haben Sie sich für das Freibad nicht stark genug gemacht in Berlin? Ferner hätte ich gerne von Ihnen detaillierte Erklärung, warum Solingen und Wuppertal bedacht worden sind, aber unser Freibad nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Grote, 1. Vorsitzender  

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Kommentare

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Norbert Landen am :

Herr Grote,Ihre Frage ist doch klar mit NEIN zu beantworten. Dies ist nicht nur fuer Sie ein Schlag ins Gesicht,sondern für alle Ehrenamtlichen. Bitte geben Sie nicht auf!

Jürgen Hardt (MdB, CDU) am :

Es ist ein starkes Signal an die Kommunen, dass der Bund sich finanziell für die Sanierung von Sportstätten in den Kommunen einsetzt. Das Bundesprogramm hat in den Kommunen breite Resonanz gefunden, weshalb massiv mehr Anträge gestellt wurden, als im Rahmen des Budgets realisierbar waren. Das Programm war zuletzt noch 7-fach überzeichnet. Die beiden Anträge aus Solingen für die Sportstätte Höher Heide und Remscheid für das Freibad Eschbachtal habe ich nachdrücklich unterstützt. Ich bin trotz der Enttäuschung über die Ablehnung der Förderung für Eschbachtal froh, dass von den 186 bewilligten Maßnahmen wenigstens eine in meinem Wahlkreis realisiert werden kann. Angesichts von 1300 Interessensbekundungen und 299 Wahlkreisen im Bundesgebiet sind viele Wahlkreise leer ausgegangen. Die Nachfrage nach Förderung aus diesem Programm zeigt, dass der Bund ebenso wie beim Denkmalschutz die finanzielle Unterstützung fortsetzen sollte. Aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes ist Remscheid u.A. mit Haus Cleff und der Lutherkirche in den letzten Jahren überproportional bedacht worden.

Gerda Spaan am :

Da freut sich jemand, schließlich wurde ja etwas verteilt - und hat kein Wort dazu übrig, daß offensichtlich der tatsächliche Bedarf - sprich die Realität - nicht wahrgenommen - vielleicht einfach ignoriert wird? Oder vielleicht hatte man gar keine Ahnung, wies tatsächlich aussieht, wie der Bedarf wirklich ist? Meine Güte - so weit weg von den realen Verhältnissen? Wer hätte das gedacht... Muss wirklich anstrengend sein?!???

Fraktion der Linken am :

Auch am kommenden Wochenende, dass wieder schönstes Badewetter verspricht, werden im Freibad Eschbachtal wahrscheinlich wieder tausende Badegäste abgewiesen, weil dessen marode Technik nur 1 500 Badegäste zulässt. Erinnern wir uns: Die Stadt Remscheid hatte Gelder aus einem Programm des Bundes beantragt. Das Programm umfasste einen Betrag von 110 Millionen Euro. Von 408 Anträgen auf Schwimmbad-Sanierungen bewilligt der Bund nur 67.Unter den Abgewiesenen Anträgen auch der der Stadt Remscheid. Der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion der LINKEN kommentierte diese Tatsache wie folgt: „Wer für die Gorch Fock, dass sie wieder schwimmen kann, 135 Millionen ausgibt, dem muss mindestens das Doppelte wert sein, dass unsere Kinder schwimmen können und dass Badeunfälle reduziert werden.“ Er ergänzt aus aktuellem Anlass: „Es ist eine traurige Tatsache, dass über Jahrzehnte keine Investitionen in dieses historisch einmalige Freibad vorgenommen wurden. Die Ursache hierfür ist in der Tatsache zu suchen, dass die Stadt Remscheid in allen Belangen als unterfinanziert zu betrachten ist. Gerade aber unter diesem Gesichtspunkt, fehlt mir jedes Verständnis dafür, dass die Stadt Remscheid mit Millionenbeträgen für das privatwirtschaftliche Projekt DOC die Stadtkasse belastet. Das Wohl der Bürger, insbesondere unserer Kinder, muss im Vordergrund stehen und nicht das Wohl eines millionenschweren Investors.“ (Axel Behrend)

Stefan Grote, Förderverein Freibad Eschbachtal e.V. am :

Guten Morgen Herr Hardt, die heißen Sommertage sind vorbei, und bis jetzt waren fast 25.000 (!!) Menschen im Freibad, welches wegen technischer Mängel nur begrenzt Besucher einlassen konnte. Daher sehe ich es als ein Frechheit bald an, dass Sie bis heute nicht auf meine Frage geantwortet haben, welche ich sogar vor gut vier Wochen wiederholt hatte. Vielleicht liegt es wirklich daran, das Sie sich nicht genug für das Freibad eingesetzt haben, oder gar nicht wissen, wie die Fördermittel verteilt worden sind. Daher reiche ich Ihnen hiermit nochmals meine Hand: treffen Sie sich mit mir einen Tag im Freibad, und erklären den Besuchern, den Mitarbeitern und uns woran es lag, und was Sie unternehmen werden, dass dieses Freibad für die Zukunft erhalten werden kann.

Norbert Landen am :

Herr Grote,was haben Sie denn erwartet,das der Herr Hardt sich intensiv um Gelder fürs Freibad bemüht? Wer es glaubt,der wird enttäuscht. Aber das scheint bei der CDU in Remscheid normal zu sein.Leider.Da kann man nur hoffen,das die CDU in Rs bald aufwacht und endlich das macht,wofür Sie gewählt worden ist,nämlich für die Bürgerinnen und Bürger vernünftige Politik zu gestalten.

SPD Remscheid am :

„Das groß angekündigte Bundes-Förderprogramm für Schwimmbäder ist vor Ort in den Städten nicht angekommen. Anträge wurden reihenweise abgelehnt, ohne dass deutlich geworden ist, woran es bei den Förderanträgen hakt“, bedauert Michael Büddicker, der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion. „Das Freibad Eschbachtal hätte die beantragten Mittel für den Sanierungsbedarf dringend gebraucht. Auf der einen Seite müssen wir feststellen, dass immer weniger Kinder schwimmen können, und bemühen uns um Programme zum Schwimmen lernen - auf der anderen Seite hakt es mit der Sanierung der Schwimmbäder – dass passt nicht zusammen! Das 1912 eröffnete und jetzt älteste Freibad Deutschlands liegt in idyllischer Lage tief unten im Remscheider Wald und ist seit dieser Zeit aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Die Besucherzahlen sprechen für sich - Ende Juli haben 25.000 Menschen das Freibad Eschbachtal aufgesucht!“ Sven Wolf, Landtagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPD ergänzt: „Wenn jetzt unter dem Strich von 60 Anträgen aus Nordrhein-Westfalen nur 10 bewilligt wurden, hilft das kaum. Weder dem Freibad Eschbachtal in Remscheid noch den anderen Städten in NRW!“ Wenn keiner hilft, dann hilf dir selbst: Ein Prüfauftrag hinsichtlich Wirtschaftlichkeit unter Ausnutzung erforderlicher Förderprogramme an die Stadtverwaltung soll Möglichkeiten aufzeigen, wie wir das Freibad erhalten und für die nächsten Jahrzehnte fit machen für können. Menschen und Familien, die nicht in den Sommermonaten vereisen können, sollten einen Ort zum Schwimmen und Baden im Freien vorfinden. Remscheid muss das Freibad Eschbachtal erhalten!“

Gerd Rothbrust am :

Wie wäre es mit „Prioritäten setzten!“ Ich erinnere mich an ca. 12 Millionen die für „ Haus Cleff“ geplant waren (sind…?)! Werden im „Haus Cleff“ auch 25 000 Besucher im Monat erwartet? Klar es sind „andere Töpfe“, aber der Einsatz des Rates für „Haus Cleff“ ist wesentlich nachdrücklicher, als der Einsatz für das Bad.

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