Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Mehr Ausbildungsstellen für weniger Suchende

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal wurden in den vergangenen acht Monaten für das Bergische Städtedreieck 3.242 Ausbildungsstellen gemeldet, das sind 231 Ausbildungsstellen mehr als im Mai 2018. In Solingen und Wuppertal suchen weniger Jugendliche eine Ausbildungsstelle, in Remscheid sind es rund 70 mehr als im Vorjahr. Die Chancen auf eine Lehrstelle für die jungen Menschen sind unverändert in Remscheid am günstigsten. In Solingen hat sich die Situation bei den Ausbildungsstellen verbessert – es wurden im Vergleich zum Vorjahr inzwischen mehr Berufsausbildungsstellen gemeldet“, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt. Er rät jungen Menschen, die bisher gezögert haben, sich nun so schnell wie möglich bei der Berufsberatung melden. „Sie sollten Ihre Chance nutzen. Auf dem Ausbildungsmarkt ist noch vieles möglich, so dass auch Schülerinnen und Schüler mit schwächeren Noten bessere Chancen haben. Insbesondere, wenn sich ein realistischer Berufswunsch mit Interesse und Engagement für den Beruf verbindet. Die Arbeitgeber sollten die aktuell vorhandenen Möglichkeiten nutzen und die bald so dringend benötigten Fachkräfte jetzt ausbilden. Ich kann den Unternehmen nur raten, sich die jungen Menschen anzuschauen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, Praktikumsplätze anzubieten und nicht ausschließlich den schriftlichen Unterlagen zu vertrauen“, so Martin Klebe.

Unternehmen aus dem bergischen Land meldeten in den ersten acht Monaten des Ausbildungsjahres, das im Oktober 2018 begann und bis Ende September 2019 verläuft, insgesamt 3.242 Ausbildungsstellen. Das waren 231 (7,7 Prozent) betriebliche Ausbildungsstellen mehr als vor einem Jahr. Aus Remscheid, Solingen und Wuppertal meldeten sich 4.032 Bewerberinnen und Bewerber, das sind 131 (3,1 Prozent) weniger als im Vorjahreszeitraum. Von diesen Bewerbern haben 1.582 (39,2 Prozent) einen Realschulabschluss, 965 (23,9 Prozent) einen Hauptschulabschluss, 657 (16,3 Prozent) Fachhochschulreife und 625 (15,5 Prozent) Abitur. 105 der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber (2,6 Prozent verlassen die Schule ohne Hauptschulabschluss, 98 (2,4 Prozent) machten keine Angaben zu ihrem Abschluss. Rein rechnerisch stehen im Bergischen Städtedreieck aktuell 100 Bewerbern 78 Ausbildungsplätze gegenüber. 2018 waren es zu diesem Zeitpunkt 72 Ausbildungsstellen.

1.789 Stellen sind aktuell noch unbesetzt, das sind 63 weniger als vor einem Jahr. Aktuell sind noch 1.694 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, 52 weniger als im Mai 2018. Nach wie vor konzentrieren sich vier von zehn aller Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bergischen Städtedreieck bei der Auswahl des Wunschberufes auf die zehn beliebtesten Ausbildungsberufe, rund 40 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber streben einen Ausbildungsberuf aus der Top 10-Liste an. Auf Platz 1 der beliebtesten Ausbildungsberufe junger Frauen steht unverändert die Medizinische Fachangestellte, gefolgt von der Kauffrau für Büromanagement und der Verkäuferin. Wie im Vorjahr favorisieren junge Männer eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker für Pkw-Technik, Maschinen- und Anlagenführer, gefolgt vom Kaufmann – Büromanagement. Die Wünsche der Ausbildungsbewerber verändern sich seit Jahren wenig, lediglich die Rangfolgen variieren. Wie wichtig gute und zeitgemäße Berufsorientierung ist, zeigt die unverändert starke Fokussierung auf wenige Ausbildungsberufe. Jugendliche entscheiden sich häufig für Berufe, die sie aus der Familie oder dem näheren Umfeld kennen. Allein im Städtedreieck werden an die 200 verschiedene anerkannte Ausbildungsberufe angeboten, über die viele Jugendliche wenig oder gar nichts wissen. Die Agentur für Arbeit wird u. a. auch deshalb ab dem kommenden Schuljahr mit der lebensbegleitenden Berufsberatung ihre Anstrengungen noch einmal intensivieren. Über Berufs-orientierung und Berufsberatung zur richtigen Berufswahlentscheidung“, fasst Martin Klebe die Zielsetzung seines Hauses zusammen.

Die Agentur für Arbeit bietet viele Hilfen zum Start und während einer Berufsausbildung an. So können zum Beispiel Kosten übernommen werden, die bei Vorstellungsgesprächen oder Aufnahme eines weiter entfernten Ausbildungsplatzes anfallen – sofern der Jugendliche die Mittel nicht selbst aufbringen kann. Auch während der Ausbildung kann die Arbeitsagentur mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) die Azubis unterstützen, wenn die Leistungen in der Berufsschule nicht ausreichen und Nachhilfe benötigt wird. Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, werden zum Beispiel durch eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) für den Berufseinstieg fit gemacht. Im letzten Ausbildungsjahr hat die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die Integration von Jugendlichen in Ausbildung mit rund sieben Millionen Euro insgesamt gefördert (Förderung für Maßnahmen für Jugendliche (Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, Berufsausbildungsbeihilfe, Berufseinstiegsbegleitung, Einstiegsqualifizierung, Berufsorientierung).

Jugendlichen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz für 2019 sind, rät der Chef der Arbeitsagentur dringend, Alternativen in Erwägung zu ziehen und sich beraten zu lassen. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal bietet Jugendlichen in allen drei Städten vor Ort ihre Berufsberatung an. Den Termin für das Beratungsgespräch können Jugendliche telefonisch über die gebührenfreie Service-nummer 0800 4 5555 00 vereinbaren. Alternativ geht das auch online unter „www.arbeitsagentur.de/beratungswunsch“.

Für Remscheid meldeten Wirtschaft und Verwaltung in den vergangenen acht Monaten der Agentur für Arbeit Remscheid 722 Ausbildungsstellen (98 oder 15,7 Prozent mehr als 23018). Von den gemeldeten Stellen sind aktuell noch 377 frei, 86 Stellen (29,6 Prozent) mehr als im letzten Jahr. Bis Mai meldeten sich 719 Ausbildungssuchende bei der Berufsberatung in Remscheid. Das sind 73 Jugendliche oder 11,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon sind bis heute noch 263 Jugendliche auf der Suche, das sind vier (1,5 Prozent) mehr als im letzten Jahr. Damit ist in Remscheid ist die Relation der Stellen zu Bewerbern im Bergischen Städtedreieck am günstigsten. Hier kommen auf 100 Bewerber rechnerisch 100 Ausbildungsstellen, vor einem Jahr waren es 97.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!