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Ein Geldautomat für Honsberg und Kremenholl

Dass die Stadtsparkasse Remscheid ihren Kunden auf dem Honsberg seit Mai keinen Geldautomaten mehr anbietet, kommt bei den Honsberger Bürger/innen gar nicht gut an. Das bekam Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am Montagabend im Neuen Lindenhof bei der Präsentation der neuen ihre Quartiersentwicklungsstrategie „Made by Honsberg“ des Madrider Büros „Taller de Casquería“ zu hören. „Da tut sich was“, versicherte der OB, wollte die gute Nachricht aber dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse, Frank Dehnke, überlassen. Und der lieferte gestern prompt: Die Sparkasse habe bei der Stadt Remscheid inzwischen den Bauantrag gestellt für einen neuen Geldautomaten an der Alexanderstraße. Mit dem Betreiber des dortigen Lebensmittelmarktes habe sich die Sparkasse über die Modalitäten schnell einigen können. Der Vorteil dieses Standorts: Er ist auch vom Kremenholl aus schnell erreichbar und verfügt über einen großen Parkplatz. "Auf Kremenholl haben wir leider keinen geeigneten Standort finden können", berichtete Frank Dehnke.

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Kommentare

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Volker Leitzbach am :

Kundennähe bzgl. der Terminals: nicht mehr ausreichend, Standortsuche und Bürgerbeteiligung in Hinsicht auf Standorte für Geldautomaten: mangelhaft, freiwillige Leistung mit Blick auf Stadtteilentwicklung: ungenügend Nur so und nicht anders kann ich diese Mitteilung und viel schlimmer, die Inhalte die sich dahinter verbergen, beurteilen. Das diese Nachricht bei den Honsberger Bürgern gut ankommt wage ich zu bezweifeln. Trotz mehrfacher Nachfragen und Bitten um Nachbesserungen zu dem Beschluss der Sparkasse bleibt es dabei. An diesem Standort und somit anders als in der Mitteilung an einige Ratsmitglieder behauptet, wird der Zugang zum Automaten am geplanten Standort nicht mit dem auf dem Gelände der Discounter an der Königstraße/Hasten vergleichbar sein. Nach meinem Kenntnisstand, der von der Sparkasse bislang bestätigt wurde, gibt es in der Alexanderstraße nur Zugang zu den Öffnungszeiten des Supermarktes, das heißt, werktags nach Ladenschluss und an Sonn- und Feiertagen bleibt der Geldautomat geschlossen. Auf das gerade vergangene Pfingstwochenende bezogen, wer mal eben für einen Abstecher zum Trödelmarkt oder ähnlichem Bargeld benötigt, muss doch wieder den Weg zu anderen Standorten in Kauf nehmen. Hinzu kommt, dass in den Zonen vor dem Gelände des Standortes das Parken oder gar das Halten von Straßenfahrzeugen absolut untersagt ist. Wer sich dort an bestimmten Tagen, insbesondere vor Wochenenden aufhält, weiß, dem Inhaber des Lebensmittelmarktes sei es gegönnt, „brummt dort der Bär“. Trotz einer größeren Anzahl von Parkplätzen regiert zeitweise das Chaos. Selbst die Kunden des Marktes finden keine Parkplätze und Warteschlangen blockieren die Straße. Welche Alternativen wirklich geprüft wurden, war auch auf mehrfaches Nachfragen bei der Sparkasse nicht in Erfahrung zu bringen. Fakt ist, dass der Aldi Parkplatz rund um die Uhr geöffnet ist und wenn dort eine Kooperation nicht gewünscht wäre, gleich gegenüber befindet sich ein freies Gelände, das zumindest vor einiger Zeit noch in städtischem Besitz war. Klar, dass man es nicht allen, Honsberger und Kremenholler Bürgern gleichermaßen Recht machen kann, doch hat sich bezüglich der Möglichkeiten beim einzigen Discounter auf dem Kremenholl beim Einkauf auch Bargeld abholen zu können, auch noch nichts getan. Hat man mal überlegt, den nur wenige Schritte vom jetzt bekannt gegebenen Standort in der Alexanderstraße, den Geldautomaten auf dem Gelände des bereits in Bau befindlichen neuen und hinsichtlich der Stadt Entwicklung vielfach gelobten und hinreichend öffentlich diskutierten Quartiersplatz an der Honsberger Straße zu platzieren. Hier wären unter Einbeziehung der Kritik an den nur eingeschränkt nutzbaren Toiletten vielleicht gar 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Eine Bushaltestelle gibt es dort auch und sogar die Trasse des Werkzeugs wäre angebunden. Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind konnten dort gerne einige Minuten verweilen oder auch auf den nächsten Bus warten. So wunderbar, wie die Zusammenarbeit mit der TBR bezüglich der auch nicht immer geliebten Sammelcontainer Standorte funktioniert, um so trauriger macht mich die mangelnde Transparenz und Zusammenarbeit bezüglich der Alternativen zu den Schließungen der Sparkassen Filialen und Terminals. Da kommt mir dann wieder die Werbung einer konkurrierenden Bank mit unserem bekannten Basketballprofi und dessen Taxifahrer in Erinnerung, der gerne die Fahrt mit Bargeld abrechnen möchte: „Zu welchem Automaten müssen wir denn jetzt? … Ist mir egal.“

Rainer Hildebrand am :

Sehe ich ähnlich wie Sie, Herr Leitzbach. Allerdings geht es bei der Schließung der Zweigstellen Honsberg und Kremenholl ja nicht nur um das Abheben von Geld. Man konnte dort ja auch Überweisungen am Serviceterminal tätigen. Um das jetzt noch zu machen, sind weite Wege in Kauf zu nehmen. Unter Kundenservice verstehe ich und alle anderen Bürger, mit denen ich darüber gesprochen habe, etwas gänzlich anderes. Und dass der neu enstehende Geldautomat an dem völlig deplazierten Standort am SB-Markt Alexanderstraße als "gute Nachricht" im obigen Artikel verkauft wird, ist ja wohl völliger Blödsinn. Die Entscheidung, die Standorte Honsberg und Kremenholl zu schließen, hat ausschließlich finanzielle Gründe und ist sicher nicht im Sinne der Bürger dieser Stadtteile.

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