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Vernetzte Mobilität als eine Gemeinschaftsaufgabe

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft  mbH

Die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungs-gesellschaft diskutierte am Dienstag mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das Thema „Vernetzte Mobilität der Regionen“. Gestiegene Pendlerzahlen, Klimaschutzziele, demographischer Wandel, flexiblere Arbeitswelt – all diese Entwicklungen stellen Regionen beim Thema Mobilität vor Herausforderungen. Wie man ihnen begegnen und sie meistern kann, darüber diskutierte die BSW am gestrigen Abend beim „Frühjahrsempfang der Regionen“ mit rund 100 Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Düsseldorfer Landtag. Die BSW ist Teil von „regionen.nrw“, einem Verbund der neun regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen NRWs.

„Mobilität ist absolut relevant, um sich als Region zukunftsfähig aufzustellen“, waren sich die Vorstände und Geschäftsführer von regionen.nrw einig. „Denn dadurch sind alle gesellschaftlichen Bereiche am Ende des Tages miteinander verknüpft: Arbeiten, Wohnen, Freizeit, Familie, Daseinsvorsorge. Der Schlüssel liegt in einer gelungenen Kombination von Mobilitätslösungen. Dabei ist uns der Schulterschluss untereinander und mit der Landesregierung besonders wichtig.“ NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst griff dies auf und betonte die Notwendigkeit für die Regionen, Konzepte und Modellprojekte für die Mobilität im ländlichen Raum und in der Beziehung Stadt-Umland zu entwickeln: „Mobilität ist eine entscheidende Voraussetzung für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Deshalb hat die Landesregierung einen Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf für die Verkehrsinfrastruktur ermöglicht. Erhalt, Modernisierung und bedarfsgerechter Ausbau der Verkehrswege sowie die Vernetzung der Verkehrsträger sind die Schritte, die auch im ländlichen Raum individuelle Mobilität gewährleisten. Dabei wollen wir die Chancen der Digitalisierung nutzen.“ – Uta Schneider, Geschäftsführerin der BSW: „Im Kooperationsraum „Zwischen Rhein und Wupper – zusammen wachsen“ bearbeiten wir das Thema der Beziehung zwischen Stadt und Land bereits: Wir werden ein „Integriertes Regionales Mobilitätskonzept“ auf den Weg bringen, das insbesondere den öffentlichen Verkehr und den Radverkehr zum Gegenstand hat“.

„Das Mobilitätsthema beschäftigt uns im Bergischen Städtedreieck schon seit geraumer Zeit“, so Stephan Vogelskamp, Geschäftsführer der BSW. „Wir wollen von Solingen aus die Neue Mobilität für die Region und NRW mit dem Cluster automotiveland.nrw auf den Weg bringen. Denn mit 250 Automobilzulieferern ist das Bergische Städtedreieck Kernregion für die Transformation“.

Professor Hans Jeekel von der Eindhoven University of Technology stellte verschiedene Best- Practice-Beispiele aus den Niederlanden rund um Smart Mobility, E-Mobilität und Nachhaltige Mobilität vor. Den Sprung in die Praxis wagten anschließend die regionalen Akteure Professor Peter Urban (RWTH Aachen), Professor Uwe Schneidewind (Wuppertal Institut) und Manfred Müller (Landrat Kreis Paderborn). Sie stellten Mobilitätsprojekte in den Bereichen „Stadt“, „Stadt-Umland“ und „Land“ vor und machten deutlich, wie unterschiedlich die Gegebenheiten je nach Region sind und wie entsprechende Mobilitätsangebote im jeweiligen Lebensraum gestaltet sein müssen.

Die regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen haben 2013 den Zusammenschluss regionen.nrw gegründet, um ihre Zusammenarbeit zu stärken und die strategische Kooperation mit der Landesregierung zu festigen. Das Ziel ist, die Entwicklung der Teilräume und des Landes Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Der Zusammenschluss regionen.nrw besteht aus dem Region Aachen Zweckverband, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, dem Regionalmanagement Landeshauptstadt Düsseldorf - Kreis Mettmann, dem Region Köln/Bonn e.V., dem Münsterland e.V., der Standort Niederrhein GmbH, der Ostwestfalen-Lippe Marketing GmbH, dem Regionalverband Ruhr und der Südwestfalen Agentur GmbH.

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