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Linke: Kinder und Jugendliche besser fördern

Pressemitteilung der Fraktion der Linken im Rat der Stadt

Zum Jugendhilfeausschuss lag am Mittwoch der Qualitätsbericht 2018 „Offene Kinder und Jugendarbeit in Remscheid“ vor. Er gibt detailliert Auskunft über Quantität und Qualität der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Remscheid und zeigt deutlich das hohe Engagement aller an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Beteiligten. Soweit – so positiv.

Für DIE LINKE stellt Brigitte Neff- Wetzel, Sprecherin im Jugendhilfeausschuss, fest: „Mit ziemlichem Entsetzen allerdings müssen wir aus dem Bericht auch zur Kenntnis nehmen, dass die finanziellen Mittel der Stadt Remscheid für die Arbeit mit Remscheider Kindern und Jugendlichen „sehr eingeschränkt“ sind – wie es vorsichtig formuliert heißt. So stellte schon 2014 die “Überörtliche Prüfung der Stadt Remscheid durch die Gemeindeprüfungsanstalt NRW- Teilbericht Jugend“ fest, dass bei der Finanzierung der Jugendarbeit die Stadt gerade einmal den drittniedrigsten Wert von 23 Vergleichsstädten erreicht und kommt zu folgendem Schluss: „Interkommunal positioniert sich die Stadt Remscheid deutlich unter dem Mittelwert der Vergleichskommunen.“ Welche Folgen die „eingeschränkte“ Finanzierung hat, wird am Ende des Berichts deutlich. Hier heißt es: „Die aktuellen und künftig vermutlich steigenden Herausforderungen, wie sie auch in diesem Kapitel beschrieben sind, sind jedoch unter dem Ressourcenaspekt kaum zu bewältigen.“

Fritz Beinersdorf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid ergänzt: „Das ist ein Armutszeugnis für Remscheid. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft – auch in unserer Stadt. Wir sind alle gefordert ihnen eine individuelle, aber auch umfassende Entwicklung in sozialen und kulturellen Bereichen zu ermöglichen – und dazu die – finanziellen - Ressourcen  bereitzustellen. Wir fordern ein Umdenken im Umgang mit den Stadtfinanzen: Wir wollen vorrangig in Kinder, Jugendliche, Menschen investieren – anstatt in fragwürdige Wirtschaftsprojekte“

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