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Giftige Eichenprozessionsspinner auch in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Eine aufmerksame Bürgerin hat gestern Nachmittag einen vermeintlichen Befall mit Eichenprozessionsspinnern gemeldet. Eine Inaugenscheinnahme durch das Fachpersonal der Technischen Betriebe bestätigte diesen Fund: An einem Baum wurden ca. 30 Raupen entdeckt. Diese wurden fachgerecht von der Feuerwehr Remscheid entfernt. Weitere Bäume im Umfeld waren nicht befallen. Das Areal wird nun über die Feiertage auf einen weiteren Befall geprüft um ggfs. entsprechend handeln zu können.

Es handelte sich um den ersten Fund von Eichenprozessionsspinnern in Remscheid. Es ist aber nicht auszuschließen, dass auch an anderen Stellen des Stadtgebietes Eichenprozessionsspinner vorhanden sind. Bei vermeintlichen Sichtungen wird dringend darum gebeten, umgehend die Feuerwehr zu informieren, damit schnellstmöglich eine fachkundige Entfernung erfolgen kann. Eine Berührung der Tiere sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Zum Schutz vor unangenehmen Folgen sollte man Raupen und Nester niemals berühren und in befallenem Areal Nacken, Hals, Arme und Beine bedecken. Zudem sollte man sich unterhalb befallener Bäume nicht ins Gras oder auf den Boden setzen. Wer mit den Härchen in Kontakt gekommen ist, sollte die betroffenen Körperstellen gründlich abspülen und zum Arzt gehen, falls Beschwerden auftreten. Bei schweren allergischen Reaktionen mit Asthma und Atemnot sollte der Rettungsdienst gerufen werden. Wichtig ist es darauf zu achten, kontaminierte Kleidung schnell zu wechseln und bei mindestens 60 Grad zu waschen.

Hintergrund: Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter. Er liebt die Wärme und bevorzugt freistehende und von der Sonne beschienene Eichen. Im Mai schlüpfen die Raupen, die sich tagsüber in Nestern verstecken und abends in einer Prozession vom Nest in die Baumkrone wandern. Dort fressen sie die Blätter. Berührt man die Gifthaare, können unangenehme Reaktionen wie Juckreiz, Atembeschwerden und Augenreizungen die Folge sein. Und selbst dann, wenn die Nester entfernt sind, ist die Gefahr nicht ganz gebannt: Die feinen Haare können weit fliegen, sich festsetzen und nach längerer Zeit noch Beschwerden auslösen. Auch Haustiere können empfindlich auf die Raupenhaare reagieren.

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