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Stadtplaner: Alleestraße als Allee nicht wahrnehmbar

112 Seiten umfasst das neue Beleuchtungskonzept für die Alleestraße, den Markt und die Alte Bismarckstraße, das die Stadtverwaltung jetzt als „Lichtmasterplan“ zur den nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (18. Juni), Bauausschuss (25. Juni), Entwicklungsausschuss (27. Juni) und Rat der Stadt (4. Juli) vorgelegt hat. Eine kurze Durchsicht ergab, dass die Stadtplaner im Rathaus in einem Punkt – den drei Pavillons in der Fußgängerzone – auf gleicher Wellenlänge liegen mit dem Stadt- und Immobilienentwickler Edgar Neufeld aus Bochum , den die ISG Alleestraße hinzugezogen hatte (siehe Waterbölles vom23. Mai: „Ein heißes Eisen an einem Abend reichte offenbar“).

An diesem Abend hatte Neufeld gleich mehrfach erklärt, die Pavillons stünden dem Gebot „Sehen und gesehen werden“ diametral entgegen. Das liest sich jetzt in dem neuen Konzeptpapier der Stadt in größerer Deutlichkeit so: „Drei Gastronomie- Pavillons, jeweils im Einmündungsbereich der Nachbarstraßen der Alleestraße, unterbrechen die Achse. Die Einkaufszone ist großzügig dimensioniert und dreigliedrig aufgeteilt: fahrgassenähnliche Mitte, beidseitige Baumstreifen und Ausgleichsstreifen entlang der Bebauung – allerdings ist diese Qualität durch die mittig in der Achse platzierten Pavillons nicht wahrnehmbar. Eine Allee lebt von einer uneingeschränkten Sichtbarkeit. Die jetzige Zerteilung durch die Pavillons kann u.a. einer der Gründe für die Frequenz- Behinderung sein. (...) Alleestraße nicht als Allee wahrnehmbar (Pavillons, keine Lichtführung möglich).“

Bei einer neuen Beleuchtung der Achse Alleestraße-Markt-Alte Bismarckstraße gehen die Planer von Kosten in Höhe von rd. 561.000 € aus (brutto, inkl. Leuchtmittel, Zubehör und Installation ab Leitungsauslass am Montageort, jedoch ohne Kosten der Ausführungsplanung). Im Revitalisierungskonzept ist von rd. 728.000 € (incl. Planungskosten) die Rede. Die Verwaltung beabsichtigt, die Ausführungsplanung für die Alte Bismarckstraße in 2019 und für die Alleestraße in 2020 auszuschreiben. Von einem Abriss der drei Pavillons ist in dem Konzeptpapier allerdings nicht die Rede.

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Edgar Neufeld am :

Die Alleestraße verfügt über wesentlich bessere Zukunftschancen als häufig angenommen wird, wenn handwerkliche Fehler der Vergangenheit wie die Pavillons beseitigt werden, neue Infrastrukturen in der Fußgängerzone geschaffen werden, die die Aufentahltsqualität steigern und die Umsätze der Gewerbetreibenden unterstützen, und die Bedürfnisse der Remscheider Einwohner in den Mittelpunkt gestellt werden, die die gesamte Alleestraße künftig häufiger besuchen sollen. Hierfür muss die Alleestraße in ihrer gesamten Länge wieder zu einem Lieblingsort für die Remscheider Bevölkerung werden. Die Aussicht auf eine Allee, auf der die Menschen sich wieder wohlfühlen und die sich auch jenseits von Gastronomie als Gastgeber ihrer Besucher versteht, ist die Voraussetzung dafür, dass öfentliche Massnahmen greifen und wieder private Investitionen ausgelöst werden können. Die zurzeit diskutierte Vision für die Alleestraße basiert unmittelbar auf dieser Zielvorstellung.

Chronist am :

„Der Abriss der (oberen) Pavillons entfällt gem. Ratsbeschluss aus dem Maßnahmenkatalog. In Abhängigkeit von den künftigen Sanierungszielen ist diese Maßnahme ggf. zu überprüfen.“ Zitat auf einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung, die die Bezirksvertretung Alt-Remscheid heute einstimmig zur Kenntnis nahm.

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