Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Gewöhnungsbedürftig: Biere wurden in 0,1l-Gläser gezapft

Zum „Hopfenfest“ auf dem Rathausplatz hatte der kommerzielle Veranstalter aus Bochum Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bewegen können. Vielleicht hätte der vorher besser mal einen Blick in die Liste mit den Mietpreisen für die Container und die übrigen Konditionen geworfen. Andererseits: Dass Veranstalter solcher Events meist finanziell auf der sicheren Seite stehen, die Betreiber der einzelnen Stände (Container) aber nicht, weil vom Wetter abhängig, ist nicht neu. Bleibt noch die Frage, wie es den Besucher/innen gefallen hat. Die Biere wurden in 0,1l-Gläsern ausgeschenkt, damit die Gäste die Möglichkeit hatten, unterschiedliche Biere zu probieren. Das hatte für Bierkenner durchaus Sinn. Aber was kostete denn eine solche Probier-Portion? Ich weiß es nicht. Weil dieses „Fest“ glatt an mir vorbeigegangen ist.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Stefan Holzhauer am :

Merkwürdig, ich habe aus einem ein 0,3 l-Glas getrunken ... Vielleicht sollte man nicht über Veranstaltungen schreiben, die man nicht selbst besucht hat ... Allerdings kosteten die Gläser vier Euro, die man auch nicht zurück erhielt. Gab man das Glas wieder ab, ging der Betrag an einen guten Zweck. Trotzdem fragwürdig, zumal die Gläser die Aufschrift 2017 trugen, also noch nicht mal speziell für dieses Event produziert worden waren. Zu kritisieren ist für mich die Auswahl der angebotenen Biere. Ich hatte Craftbeer erwartet, stattdessen Stände mit Sorten, die ich ganz normal im Supermarkt kaufen kann. Das erwarte ich auf einem Hopfenfest nicht, sondern ausgefallenere Angebote, die man nicht ohnehin überall bekommt. Und diese Standardbiere waren dann auch noch völlig überteuert. Immerhin ein paar Stände Stände mit reichlich belgischen Biersorten, aber alles in allem stelle ich mir unter einem "Hopfenfest" etwas anderes vor. Für's Wetter kann niemand etwas, aber auch ansonsten sehe ich jede Menge Luft nach oben. Möglicherweise sollte man sich nach einem anderen Veranstalter umsehen.

Chronist am :

Stimmt, wenn man sich nicht für den so genannten BierPass entscheidet. Zitat aus den Unterlagen des Veranstalters: „Der Gast kann ... einen BierPass erwerben, welcher ca. zehn Biere zu 0,1l enthält. (...) Wir haben für das Hopfenfest ein einheitliches Glassystem entwickelt. Zum Einsatz kommen Craftbeer Gläser (Craft Master Two) mit 0,1l, 0,2l und einem 0,3l Eichstrich.“

Lothar Kaiser am :

Es seien insgesamt nur rund 1000 Besucher gekommen, zitiert der RGA heute Organisator Oliver Daniel Sopalla. Wenn man gewusst hätte, dass zeitgleich ein Feuerwehrfest (in der Haddenbach) stattfindet, hätte man sich für diesen Termin erst gar nicht entschieden. Aber davon habe ihm die Stadtverwaltung im Vorfeld nichts gesagt. Das sei schlechte Arbeit der Verantwortlichen. Verantwortlich wofür? Für den Veranstaltungsort, aber nicht für die Öffentlichkeitsarbeit des Veranstalters! Oder könnte vielleicht auch etwas mit dem Konzept nicht stimmen?

stefan holzhauer am :

Richtig, der Bierpass war eine Alternative, die 0,1l in dem Fall sinnvoll, um eben möglichst viele verschiedene Biersorten kosten zu können, ohne sofort unter dem Tisch zu liegen. Die Aussage in der Überschrift, es habe 0,1l-Gläser gegeben ist trotzdem falsch, denn die 0,3l-Gläser hatten eben auch einen 0,1l-Eichstrich, es gab aber definitiv keine solch kleinen Gläser. Ein eher kleines Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr dafür verantwortlich zu machen, dass kaum jemand zum Hopfenfest kommt, halte ich übrigens für eine äußerst müde Ausrede des Veranstalters. Am Freitag würde ich das Wetter als verantwortlich sehen und ansonsten das meiner Ansicht nach uninspirierte Konzept des "Hopfenfestes".

Horst Klaeuser am :

Krokodilstränen aus Bier ... Klar, könnte einem der Veranstalter des "Hopfenfests" leid tun, aber das ist halt Unternehmerrisiko. Den Reinfall auf die Stadt zu schieben, ist allerdings mindestens unsportlich. Ob es vielleicht daran lag, dass die Wagenburg aus Bierverkaufswagen höchst ungemütlich und lieblos wirkte? Oder daran, dass manche (ich jedenfalls) mit einem Hopfenfest eher die Einladung zu unappetitlichen Schluckexzessen verbinden und schon deshalb nicht hingehen würden. Oder könnte es einfach sein, dass das "Fest" (auch so ein Euphemismus für ein paar Buden) schlicht nicht hinreichend beworben wurde? Das Argument, andere, parallele Veranstaltungen hätten dem Hopfentralala den Boden für Erfolg entzogen, ist jedenfalls zweierlei: erstens eine Beleidigung für die Remscheider und Remscheid, das als 110.000-Einwohnerstadt sehr wohl mehrere gleichzeitige Veranstaltungen füllen und beleben kann (oft bewiesen) und zweitens offenbart es das Gesicht eines schlechten Verlierers. Denn wer gut ist, bekommt auch Publikum. Die Kritik an Stadt und fehlenden Besuchern ist jedenfalls allzu billig. PS - ich war übrigens da.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!