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Judoteam des RTV will Geschichte schreiben

Das „Remscheider TV-Judoteam“ kann am kommenden Sonntag in Aachen wieder einmal Geschichte schreiben und erstmals in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga aufsteigen. Zudem wäre das der sechste Aufstieg im siebten Jahr. Die Chancen, dieses "Wunder" wahr werden zu lassen, stehen für die Bergischen vor dem letzten Kampftag der Saison sehr gut. Das Judoteam hat als verlustpunktfreier Tabellenführer zwei Punkte Vorsprung vor dem Zweitplazierten Bünde. Zudem sind alle Athleten einsatzbereit, wenn es beim TSV Hertha Walheim 2 gegen den Gastgeber und den Post SV Düsseldorf auf die Matte geht. Auf die Walheimer trafen die Bergischen bislang noch nie, aber Trainer  Dr. Benjamin Klöckner warnt vor dem Tabellenvierten: " Das ist eine klassische Zweitvertretung eines Bundesligisten. Viele junge hungrige Talente, die sich für die erste Mannschaft empfehlen wollen und immer mal ein oder zwei Jungs aus dem Bundesligakader mit dabei. Wird für uns nicht einfach aber sicher machbar".

Gegen die Düsseldorfer (Tabellensechster) sieht die Sache schon anders aus. Zwar sind auch die Landeshauptstädter sicher keine Laufkundschaft, aber zumindest gut bekannt. Bereits beim letztjährigen Saisonfinale traf man auf den Mitaufsteiger und siegte hart umkämpft mit 5:2. "Sollten wir gegen Walheim und Düsseldorf gewinnen, würden wir noch vor Ort in der Aachener Alstadt die NRW-Liga-Meisterschaft und den Bundesligaaufstieg gebührend feiern" verspricht Teammanager René Endres. (Cedric Pick)

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Cedric Pick am :

Das Remscheider TV JUDOTEAM hat es geschafft. Nach sechs Aufstiegen in den vergangenen sieben Jahren ist das Remscheider Judo (nach etwa 30 Jahren Abstinenz) wieder auf bundesweiter Ebene vertreten. Der letzte und entscheidende Saisonkampftag in der NRW-Liga am vergangenen Sonntag in Aachen hatte es allerdings noch einmal in sich. Gegen den Ausrichter aus dem Süden der Kaiserstadt, TSV Hertha Walheim 2, gerieten die Bergischen zunächst in Rückstand, da Philip Mähler (-90 Kilogramm) gegen seinen Gegner kein Mittel fand und vorzeitig verlor. Für den 1:1 Ausgleich sorgte im Anschluss jedoch Rodel Arnolds (-73), der seine starke Saisonleistung mit einem überzeugenden Sieg durch Haltegriff krönte. Dann allerdings ging die "emotionale Achterbahnfahrt" erst so richtig los. Zunächst musste sich Fabian Karau (-100) trotz starkem Kampf seinem erfahrenen Gegner (Patrick Haas) beugen, und dann lieferte sich Aclan Wendt (-66) mit seinem Kontrahenten eine epische "Schlacht" über knapp sieben Minuten, in welcher er im stimmungsgeladenen "Aachener Hexenkessel", kurz vor Ende der Verlängerung, den Kürzeren zog. Damit hieß es 1:3 aus Remscheider Sicht, und für einen Erfolg mussten alle drei noch verbleibenden Kämpfe gewonnen werden. Und so kam es. Tjado Ganders (-60) verkürzte und Pascal Scherrenberg (+100) besorgte nach nur anderthalb Minuten den Ausgleich. 3:3. Für den entscheidenden letzten Kampf, betrat der Kapitän die Matte. Junior Degen (-81) dominierte seinen Gegner von Beginn an, warf ihn nach 44 Sekunden spektakulär und erkämpfte damit den entscheidenden Punkt zum 4:3 Sieg der Remscheider über Walheim. In der zweiten Begegnung hieß der Gegner Post SV Düsseldorf. Gegen die Landeshauptstädter gelang (fast) alles. Fabian Karau (-90) erkämpfte sich gegen seinen physisch starken Gegner bereits früh eine Führung und gab Diese dank taktischem Geschick und kluger Strategie bis zum Ende nicht mehr her. Auf 2:0 stellte Rodel Arnolds, der mit einem technisch perfekten Wurf per Fußtechnik, die ersten Begeisterungsstürme auslöste. Michael Schmidt (-100) sicherte denn dritten Remscheider Punkt und Aclan Wendt sorgte mit einer sehenswerten Wurfkombination aus "Ausheber" und "Hüftwurf" (Ippon des Tages) für die Entscheidung. 4:0. Im Anschluss musste sich Tjado Ganders (-60) zwar seinem Gegner geschlagen geben, aber Pascal Scherrenberg (+100) und Junior Degen (-81) ließen in ihren Duellen nichts anbrennen und sorgten damit für einen 6:1 Kantersieg. Als einzige verlustpunktfreie Mannschaft der 3. Liga (8 Kämpfe, 8 Siege), feierte das JUDOTEAM im Anschluss die Meisterschaft, sowie den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte und ein wahrlich historischer Moment. Das Trainergespann Dr. Benjamin Klöckner und Peter Degen zeigte sich dementsprechend hoch zufrieden: "Viel besser kannst du eine solche Saison nicht bestreiten. Die Jungs haben es geschafft die Spannung über Monate konstant hoch zu halten. Jeder ist an sein Limit gegangen, keiner hat nachgelassen", so Klöckner. Für die Teammanager René Endres und Cedric Pick stehen indes arbeitsreiche Monate an. Beide sind sich einig: "Wir müssen weiter an der Kaderbreite arbeiten. Wir werden aber nur Athleten verpflichten, die uns auch auf der Matte weiterhelfen können. Zudem werden wir mit verschiedenen Maßnahmen daran arbeiten, schon in der 2. Bundesliga erstklassige Rahmenbedingungen zu schaffen, denn die erste Bundesliga ist unser erklärtes Ziel." Der erfolgreiche Weg des Remscheider TV JUDOTEAM ist also noch lange nicht zu Ende!

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