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Pferdestall Remscheid e.V. mit Förderpreis geehrt

Im Bild von links nach rechts die drei Vorstandsmitglieder Francesco LoPinto, Tina Horky und Klaus Blumberg des Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. Foto: Klaus Blumberg.Der Verein Gedenk-und Bildungsstätte Pferdestall e.V. hat in Bad Münder den “Hildegard Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren” erhalten. Eine von Hildegard Hamm-Brücher gestiftete Dotation ermöglicht es dem Förderverein Demokratisch Handeln e.V. seit 2009, mit diesem Preis Personen des öffentlichen Lebens sowie Projekte in Schulen und Jugendarbeit zu würdigen, die sich engagiert für die Stärkung der Demokratie und eine demokratische Praxis in ihren jeweiligen Wirkungsfeldern einsetzen.

In diesem Jahr ging der Hamm-Brücher-Förderpreis an Prof. Dr. Volkhard Knigge (u.a. Leiter der Gedenkstätte Buchenwald), das BSZ Wurzen (Projekt: „Common history and common future in Europe“) und an Der Verein Gedenk-und Bildungsstätte Pferdestall e.V. (den Schüler/innen und Lehrer/innen des EMA-Gymnasiums initiiert hatten). Damit wählte die Jury eine Persönlichkeit und zwei Projekte aus, die sich vorbildlich und beispielhaft für eine Erinnerungskultur in ihren jeweiligen kommunalen Räumen einsetzen und unermüdlich daran arbeiten, dass Taten und Verbrechen der (deutschen) Geschichte nicht in Vergessenheit geraten oder gar geleugnet werden können, und die dazu auffordern, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, sie zu hinterfragen und sich gemeinsam um ein demokratisches Zusammenleben aller bemühen. Zur Preisverleihung in Bad Münder hatte die Jury 48 von insgesamt ca. 235 Projekten aus ganz Deutschland zu einer „Lernstatt Demokratie“ eingeladen. Die Projekte beschäftigen sich vom Umweltschutz über die Flüchtlingsarbeit bis hin zur Aufarbeitung der deutschen Geschichte für die Gegenwart.

Ziel der GuB Pferdestall ist es, die Zeit des Nationalsozialismus für SchülerInnen aufzuarbeiten und diese mitzunehmen auf eine authentische Reise in die Vergangenheit, in dem sie durch selbsterarbeitete Ausstellungen an einzelnen persönlichen Schicksalen die Geschehnisse aufzeigen und dabei immer wieder einen Bezug zur Gegenwart herstellen. Das fördert eine Erinnerungskultur, die den selbstkritischen Umgang des Einzelnen und der Gesellschaft mit ihrer Vergangenheit ermöglicht. (Tina Horky)

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