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Sportplatz: Stadt soll Förderdschungel durchforsten

Patt: Damit war der Antrag abgelehnt“, titelte der Waterbölles am 16. Mai. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die eine zukunftsfähige Perspektiveb zu bieten. Was folgte, war am 8. Juni der Antrag der CDU, die Stadt solle beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen einen Förderantrag für den Sportplatz Neuenkamp stellen. Verwiese wird in dem Antrag, der gestern im Haupt- und Finanzausschuss zunächst kontrovers diskutiert wurde, auf das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Dieses Programm fördere bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Und Tanja Kreimendahl (CDU) wollte erfahren haben, dass Sportdezernent Thomas Neuhaus deswegen schon beim Ministerium in Düsseldorf vorstellig geworden sei. Doch Genaueres wusste niemand, und Neuhaus war unterwegs. Den Antrag der CDU auf blauen Dunst hin absegnen, das aber wollten SPD und Grüne denn doch nicht. Schließlich setzte sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (auch gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf) mit dem Kompromissvorschlag durch, die Verwaltung mit der Beantwortung aller offenen Fragen nach möglichen Fördergeldern und Fördertöpfen zu beauftragen bis zur nächsten Sportausschusssitzung. Die findet am 3. Juli statt, einen Tag vor der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, aber einige Tage vor der nächsten Mitgliederversammlung des RSV, die Klarheit bringen soll über die Pläne des Vereins mit seinem Sportplatz und über den Verkaufspreis, sollte das Verkaufsangebot an die Stadt bestehen bleiben.

Im März war bekannt geworden, dass der RSV 3.635.000 € für die Sportfläche einnehmen möchte (siehe Bericht des Waterbölles vom 11. März: „Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten“). Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus hatten diesen Preis als unrealistisch zurückgewiesen. David Schichel (Grüne) gestern im Haupt- und Finanzausschuss zum aktuellen Antrag der CDU: „“Ein ‚Koste es, was es wolle‘ wird es mit uns nicht geben!“ Erst müsse ein realistischer Preis bekannt sein. Wolf Lüttinger (FDP) ergänzend: „Wir müssen wissen, was der Besitzer des Sportplatzes vor hat. Und vorher können wir gar keine Förderprogramme anzapfen. Das hätte keinen Sinn!“ Einigkeit bestand schließlich gestern darin, die Chance auf Fördergelder zu nutzen, wenn es sie realistisch gebe. Das Thema bleibt der Politik folglich bis nach der Sommerpause erhalten...

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Kommentare

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SPD-Ratsfraktion am :

Nach wie vor ist die Diskussion um den Erhalt des Sportplatzes Neuenkamp nicht zu Ende. Mögliche Alternativen und die Suche der Verwaltung nach Geldquellen ist noch nicht abgeschlossen. Die Umwandlung eines Tennenplatzes zu einem Kunstrasenplatz wird bevorzugt, aber auch ein Hybridrasen kann ebenfalls eine Alternative sein und wird zunehmend von Vereinen und Kommunen im Rahmen des Neubaus oder der Sanierung des Sportplatzes in Betracht gezogen. Vor diesem Hintergrund, dass noch weitere Überlegungen in Betracht gezogen werden können, bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung zur Sitzung des Ausschusses für Sport am 3. Juli um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Wie hoch wären die Kosten, wenn der Sportplatz Neuenkamp nicht mit einem Kunstrasen, sondern stattdessen mit einem Echtrasen oder Hybridrasen erneuert werden würde? 2. Hat es in der Vergangenheit seitens der Sportverwaltung bereits Überlegungen gegeben anstelle von Kunstrasen auf einen Echt- oder Hybridrasen auszuweichen? 3. Wie werden die Echtrasenflächen in Stadion West gepflegt und welche Kosten entstehen pro Jahr? 4. Wie ist die generelle Einschätzung der Sportverwaltung zu Hybridrasen und Echtrasen als Alternative zu Kunstrasen?

Chronist am :

Am Montag, 8. Juli, beginnt um 19 Uhr im RSV-Restaurant „Ambiente" die außerordentliche Delegiertenversammlung des Remscheider Sportvereins (RSV), in der über die Zukunft des Sportplatzes Neuenkamp entschieden werden soll. In der schriftlichen Einladung hat der Vorstand die Mitglieder um zahlreiches Erscheinen gebeten, damit die Versammlung beschlussfähig ist.

Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Aufgrund der laufenden Diskussion über die Zukunft des Sportplatzes Neuenkamp habe ich als Abgeordneter in Düsseldorf die Landesregierung nach dem Stand des Bundesförderprogramms ‚Soziale Integration im Quartier‘ gefragt. Im Rahmen dieses Programms können auch Sportanlagen, Spielplätze und Parks gefördert werden. Für die Jahre 2018 und 2019 wurden je 55 Millionen Euro bereitgestellt. Allerdings besteht eine sehr große Nachfrage nach Fördermitteln. Nach Auskunft der Landesregierung wurden im Jahr 2018 alle Mittel abgerufen. Demnach sind vermutlich Anträge von Kommunen gar nicht zum Zug gekommen. Ich habe mich erkundigt, wie die Antrags-Situation aussieht, und ob zu befürchten ist, dass das Programm aktuell überzeichnet ist. In rund vier Wochen wird mir hierzu die Antwort vorliegen, so dass wir eine weitere Grundlage für die Beratungen haben. Wir haben als SPD immer deutlich gemacht, dass wir zunächst alle Fakten auf dem Tisch haben müssen, um dann weiter zu beraten. Wir sollten dem BV 10 aber auch weiterhin keine falschen Hoffnungen machen, sondern alle Tatsachen zusammentragen.

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