Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Bei Logo für „RS brummt“ fiel die Entscheidung schwer

Unter der Überschrift „Remscheid brummt“: Insektenschutz in der Stadt“ veröffentlichte der Waterbölles am 12. März eine Pressemitteilug der Stadt Remscheid, in der für Juni Aktionswochen zum Insektenschutz angekündigt wurden zur Erhaltung der Artenvielfalt in der heimischen Insektenwelt. Dazu gehörte auch die Einladung an Remscheider Grund- und weiterführende Schulen, sich mit Kurzfilmen oder PowerPoint-Präsentationen an einem Wettbewerb zuu beteiligen, in denen die Bedeutung von Insekten – teils mit wissenschaftlichem Schwerpunkt, und/oder unterhaltend, aber immer mit deutlichem Bezug zu unserer Stadt – Thema sein sollte. Am Freitag sichte eine Jury die Einsendungen und entschied sich für die Preisträger, die am Samstag im vollbesetzten großen Saal 5 des Remscheider „Cinestar“-Kinos geehrt wurden.

Schuldezernent Thomas Neuhaus erinnerte bei der Preisverleihung an den Beschluss des Rates der Stadt, Insekten zu fördern, an wissenschaftliche Studien, wonach an vielen Orten in Deutschland bis zu Drei Viertel weniger Insekten als noch vor 30 Jahren gefunden werden. Für Remscheid lägen bisher zwar keine konkreten Zahlen zum Artenschwund vor, aber: „Remscheid bekennt sich zu seiner Verantwortung!“ So seien auf Flächen von Schulen und Kitas sowie im Umfeld von zentralen Einrichtungen Insektenhotel aufgestellt oder aufgehängt und Brachflächen in Wildblumenwiesen verwandelt worden. Auch nach einem Jahr „Remscheid brummt“, in dem viel getan und erreicht worden sei, sei der notwendige Bewusstseinswandel innerhalb aller Altersgruppen noch nicht abgeschlossen. Was Neuhaus nicht sagte, sich aber vom sehr „überschaubaren“ Kreis der Wettbewerbsteilnehmer ablesen lässt: Das gilt auch für Lehrer/innen und /Schülerinnen. Denn einzig für den Grundschul-Logowettbewerb waren viele Einsendungen eingegangen; da fiel der Jury die Auswahl richtig schwer. Auf Platz 3 kam Clara Siemann (4a, GGS Hasten), auf Platz 2 Milena Thies (4a, GGS Mannesmann) und auf dem 1. Platz Noah Gür (4a, GGS Hasten). Sein Logo soll, entsprechend bearbeitet, künftig als Markenzeichen für „RS brummt“ verwendet werden (2. Platz: Milena Thies, 4a GGS Mannesmann; Platz 3: Clara Siemann, 4a GGS Hasten). Für den SekI/Sek2-Wettbewerb lagen weit weniger Einsendungen vor, für SekI nur eine einzige von der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES, siehe das prämiierte Video oben). Die Macher/Akteure: Sek I Film:  Lucy Wäschle, Serlet Güler, Stella-Marie Wäschle, Madita Zadow, Jan Oliver Krautwurst, Niklas Grimmelt und Mehmet Kuruoglu.

Für Sek2 lagern mehrere Beiträge vor (Filme oder PowerPoint-Texte) – alle vom Käthe-Kollwitz-Berufskolleg.  Platz 1: Rosa Maggio, Ramona Pannhorst, Vivien Fülling, Aurelia Wilhelms, Mareike Körschgen, Klasse FSIM-1 (Fachschule des Sozialwesens, Käthe-Kollwitz-BK, Mittelstufe Erzieherausbildung). Platz 2: Giacomo Castellino, Alexandra Donschek, Kerstin Gregulla, Jacqueline Richter, Aline Hintze, Sabrina Wettler, Klasse FSIM-2 (ebenso, Parallelklasse). Platz 3: Josephine Reinicke, Nina Simon, Emily Maibach, Julius Berndl, Jacob Bierl, Luca Böhl, Klasse BGG11-2 (Berufliches Gymnasium Schwerpunkt Gesundheit, Käthe-Kollwitz-BK).

An dem von Horst Kläuser gewohnt professionell moderierte Rahmenprogramm beteiligten sich Dr. Thomas Giebisch und Marina Rohn vom Leibniz-Gymnasium musikalisch mit dem „Hummelflug" von N. Rimski-Korsakov), Britta Hartz, Leiterin der Kita Am Holscheidsberg. Mit einem Bericht über die Insektenschutz-Aktivitäten Remscheider Kitas, Kindern der Kita Am Holscheidsberg mit einem „Bienentanz“ und der Chor des Leibniz-Gymnasiums unter der Leitung von Marina Rohn mit „Story of my Life" (One Direction) und „Yesterday" von den Beatles. Mit Blumen bedankte sich gegen Ende der Feier die für die Remscheider Grundschulen zuständige Schulrätin Brigitte Dörpinghaus bei Annegret Calaminus (Regionales Bildungsbüro) für die Organisation des Wettbewerbs. Finanziell hatten den Sponsoren möglich gemacht (Stadtsparkasse, Volksbank, Rotary Club und Lions Clubs). Vor dem Kino konnten schließlich Gutscheine in Blumentöpfe mit Wildblumen eingetauscht werden gezogen in der ehemaligen Stadtgärtnerei am Stadtpark von Mitarbeitern der Arbeit Remscheid gGmbH. Vielleicht der Grundstock für etliche neue Wildblumenwiesen in Remscheid. Wäre doch schön!

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

„Die Varroa-Milbe befällt weltweit alle Bienenvölker, wobei die Bekämpfung für Imker mittlerweile als Standard betrachtet werden kann. Üblich ist eine Sommer- und eine Winterbehandlung mit organischer Säure, die keine Rückstandsproblematik im Honig verursacht. Bei der Behandlung gegen die Varroa-Milbe geht es um eine Reduzierung des Milbenbefalls, eine gänzliche Ausrotung ist nicht möglich. Bei schwachen Bienenvölkern kann es zum Sterben des gesamten Bienenvolkes kommen. Bei der amerikanischen Faulbrut der Bienen handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche, die für den Menschen völlig ungefährlich ist, sich aber schnell von Bienenvolk zu Bienenvolk verbreiten und dabei Tierverluste zur Folge haben kann. Erkrankte Völker können mit dem sogenannten „Kunstschwarmverfahren“ behandelt werden und müssen nicht zwingend getötet werden. Einer Sanierung, die die Bienenvölker erhält, wird immer der Vorzug gegeben, wenn es die Rahmenbedingungen erlauben. Im Zuständigkeitsbereich des Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes sind aktuell drei Sperrbezirke eingerichtet, um die Bestände zu sanieren und die Verbreitung der Seuche zu verhindern. Ein Sperrbezirk liegt auch auf dem Gebiet der Stadt Remscheid, im Grenzbereich zum Oberbergischen Kreis. (...) Es ist geplant, Informationen zum Bienen- und Insektenschutz auf der städtischen Homepage einzustellen.“ (aus Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung des Umweltausschusses, BUKO, am 25. Juni, Antwort auf eine Anfrage der SPD)

Lothar Kaiser am :

Danke an Annegret Calaminus für die Namen der Preisträger. Habe sie in den Text eingefügt.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!