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Kirchensteuer wird im Kirchenkreis neu verteilt

Die Kreissynode fällte weitreichende Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft der Kirchengemeinden im Kirchenkreis Lennep. Foto: Volk

Pressemitteilung des evangelischen Kirchenkreises Lennep

Drei wichtige Entscheidungen, die die Zukunft der evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Lennep positiv beeinflussen sollen, haben die Mitglieder der Kreissynode des Kirchenkreises Lennep auf ihrer Frühjahrssynode im evangelischen Gemeindezentrum Hückeswagen am Freitagabend auf den Weg gebracht. Zuvor hatte die stellvertretende Bürgermeisterin Cornelia Päper (CDU) den Kreissynodalen die herzlichen Grüße der Bürger der Schloss-Stadt überbracht. Landespfarrer Markus Schaefer ermunterte die Kreissynode mit Blick auf die geringer werdenden Mitgliederzahlen der evangelischen Kirche deutschlandweit, den Blick nach vorn mit einer Vision zu verbinden. „Wir müssen an einer neuen Kirche arbeiten“ appellierte der Theologe.

„Wie lebendig Kirche ist, hängt nicht nur von der Anzahl der Pfarrer und der Zahl der zu verwaltenden Gebäude ab, sondern davon, wie aktiv sich Kirche um ihre ureigensten Aufgaben kümmert“, betonte Superintendent Hartmut Demski zu Beginn der Tagung. Im Anschluss entschieden sich die Kreissynodalen mit großer Mehrheit dafür, dass ab 2021 die Kirchensteuerverteilung an die Gemeinden umgestellt wird. Danach ergibt sich der Verteilbeitrag an die Gemeinden künftig aus dem Pro-Kopf-Durchschnittsbetrag, der mit der Zahl der jeweiligen Gemeindeglieder multipliziert ist. Bisher wurde die Summe auf der Basis eines Durchschnittsbeitrages des Vor-Ort-Aufkommen der letzten drei Jahren berechnet. Das hatte unter anderem zur Folge, dass erhebliche Unterschiede in der finanziellen Situation der einzelnen Gemeinden bestanden und so die Schere zwischen armen und reichen Gemeinden größer wurde.

Superintendent Hartmut Demski freute sich über die getroffene Entscheidung der Kreissynodalen: „Die Berechnung wird einfacher, die Schwankungen in den Zahlungen nehmen ab und die Planungssicherheit der Kirchengemeinden nimmt zu.“

Ebenso entschied sich die Kreissynode dafür, dass der zukünftige Superintendent im Kirchenkreis Lennep ab 1. Oktober 2020 hauptamtlich arbeiten wird. Begründet wird das mit der stark angestiegenen Aufgabenfülle, die dieses Amt mit sich bringt. Bisher war der Superintendent von der Kreissynode für 75 Prozent für diese Aufgaben freigestellt und hatte mit 25 Prozent noch eine Pfarrstelle inne. Amtsinhaber Hartmut Demski wird im nächsten Jahr in den Ruhestand verabschiedet.

Abschließend wurden die kirchlich Verantwortlichen in den sieben Regionen des Kirchenkreises beauftragt, sich bis zur Frühjahrssynode 2020 mit Blick auf die hohe Zahl der in den Ruhestand gehenden Pfarrer wie auch des fehlenden theologischen Nachwuchs intensiv mit der Ausgestaltung der zukünftigen Pfarrstellen auseinanderzusetzen. (Katrin Volk)

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