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Rechnerisch fehlen in Remscheid sieben Sporthallen

Bedarf an Sporträumen ist noch unklar“, titelte der Waterbölles am 5.  Juli 2018, nachdem Bildungswissenschaftler Dr. Detlef Garbe von der Leverkusener Beraterfirma Dr. Garbe & Lexis den Raumbedarf in Remscheids weiterführenden Schulen bis 2029 mit mehr als 160 Räumen beziffert hatte. Inzwischen liegt die damals noch fehlende Untersuchung zum Sporthallenbedarf vor: Es fehlen rtechnerisch  insgesamt sieben Sporthallen in Alt-Remscheid und Hackenberg, wie Schulentwicklungsplaner Dr. Detlef Garbe am Mittwoch den Mitgliedern des Schulausschusses erläuterte. Vor allem am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium sei die Situation unhaltbar; dort fehle eine Dreifach-Sporthalle. Und an diesem Defizit "nach Adam Riese" werde sich auch durch den Bau eines neuen Schulsporthallenkomplexes an der Albert-Einstein-Gesamtschule an der Brüderstraße nichts ändern. Der soll aus einer 3-Feld-Halle, einer 1-Feld-Halle und zwei Gymnastikhallen, sowie einem Schulhof (größer als der jetzige) und einer Parkpalette (mit mehr Parkplätzen als auf der heutigen Fläche oberhalb der abzureißenden alten Turnhalle aus den 1960-er Jahren) bestehen. Der Schulausschuss empfahl am Mittwoch dem Rat der Stadt, das Neubauprojektion in der Variante der mit 19,77 Millionen Euro preiswertesten „Totalunternehmervergabe“ zu beschließen. „Eine Entscheidung mit Stolz und Freude“, kommentierte das Jutta Velte (Grüne) und verwies darauf, dass die alte Turnhalle der AES schon seit 30 Jahren marode sei. Das belegten auch Fotos, die Anne Wagner von der Berliner Beraterfirma PSP Consult (www.psp-consult.de) in ihrem Projektvortrag eingebaut hatte.

Der Sporthallenbedarf in Alt-Remscheid geht über den der EMA hinaus, wie Dr. Garbe erläuterte. In der Innenstadt fehlt des Weiteren eine Turnhalle an der Alexander von Humboldt-Realschule. Und 1,5 Hallenflächen täten dem Gertrud-Bäumer-Gymnasium gut. In Hackenberg ergibt sich der Bedarf an einer weiteren Turnhalle, wenn man die in der dortigen Hauptschule, Albert-Schweitzer-Realschule und Grundschule Hackenberg fehlenden Sportstunden zusammenzählt. Auffällig: Nicht überall, wo ein Defizit besteht, wird der Bedarf an Hallenfläche tatsächlich auch nachgefragt bzw. durch Fahrten in benachbarte Schulen mit freier Hallenkapazität tatsächlich ausgeglichen. Dr. Detlef Garbe kennt den Grund: „Wenn Sportlehrer fehlen...!“ Zum gegenwärtigen Zustand der Remscheider Sporthallen konnte Garbe übrigens keine Angaben machen. Den kenne man in der städtischen Sportverwaltung und im Gebäudemanagement sicherlich am besten.

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