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Mit Energieeffizienz ist das so eine Sache...

Die Waterbölles-Glosse

Egal, ob es sich um den Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr handelt oder um den Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (BUKO): Monika Meves vom Umweltamt der Stadt Remscheid ist in beiden Gremien ein häufiger Gast. Umwelt, Klimaschutz und Energieeffizienz sind ihre Themen. Gestern wollte sie im BUKO einen Überblick geben über „aktuelle Projekte zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel“.

Der Beamer warf schon ein buntes Bildchen auf die Leinwand, als die Sitzung um 17 Uhr begann. Denn zuvor hatten sich Bauausschuss und BUKO gemeinsam einen Vortrag zum neuen Radverkehrsplan angehört (und angesehen, da die Referentin mit PowerPoint arbeitete). Die Temperatur im Großen Sitzungsaal gegen 17 Uhr: Gefühlte 40 Grad. Allgemein schweißtreibend!

Die Beamer strahlte sein buntes Bildchen weiter an die Wand, verteilte seine heiße Luft im Raum,  geflissentlich von allen Ausschussmitgliedern und Vertretern der Verwaltung übersehen. Um 18 Uhr , die Temperatur war unerträglich geworden, bat ich den am nächsten in vorderer Reihe sitzenden Chef der TBR, Michael Zirngiebl, darum, den Stecker zu ziehen. Doch der signalisierte: Da kommt noch ein Vortrag. Das war der von Monika Meves.

Um 18.30 Uhr wurde der Tagesordnungspunkt von der Ausschussvorsitzenden Tanja Kreimendahl aufgerufen, und Monika Meves stand auf. Doch nicht, um zum Rednerpunkt vor der Projektionsleinwand zu gehen, sondern um mit Hinweis auf die Hitze zu erklären, die ausgearbeiteten 50 PowerPoint-Folien werde sie jetzt nicht vorzeigen, sondern dem Protokoll der Sitzung beilegen.

Sie glauben gar nicht, wie schnell Michael Zirngiebl den Beamer erreichen und ausmachen konnte.

Und was lehrt uns das? Umwelt, Klimaschutz und vor allem Energieeffizienz sind in der Theorie ein leichter zu bestellendes Feld als in der Praxis!

Apropos Protokoll: Es gab in der Sitzung noch zwei Mitarbeiter der Verwaltung, die ihren Vortrag mündlich hielten, der eine derart mit Zahlen gespickt, dass Tanja Kreimendahl später bekannte, nach der Hälfte des Vortrags den Anschluss verpasst zu haben, und der andere unüberhörbar abgelesen. Öffentlichkeits- bzw. pressefreundlich? Keine Spur! Abner das hat in der Remscheider Stadtverwaltung ja Tradition.
Dem zweiten Mitarbeiter habe ich als Dauer-Optimist dann meine Visitenkarte mit meiner E-Mail-Adresse gegeben: Er könne einen Text schneller vorlesen, als ich ihn mitschreiben könnte. Ich glaube, er hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden.

 

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