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Ausschuss wünschte ISG weiterhin viel Erfolg

Nelson-Vlij-t und Ralf-Wieber von der ISG Alleestraße. Foto (M): Lothar KaiserjpgWeiterhin viel Erfolg“ wünschten an Donnerstag die Mitglieder des Entwicklungsausschusses Nelson Vlijt, dem Vorsitzender der ISG Alleestraße, und deren Geschäftsführer Ralf Wieber. Sie waren erschienen, weil die SPD-Fraktion darum gebeten hatte. Schließlich sei die ISG zu enger Kooperation mit der Stadt verpflichtet und auch dazu, jährlich schriftlich die Verwendungsnachweise der erhaltenen öffentlichen Gelder zu berichten. Das klang kritisch. Doch in der Sitzung blieben kritische Fragen aus. Das lag vermutlich daran, dass die Verwaltung zur Sitzung eine längere Mitteilungsvorlage präsentiert hatte, die viele Informationen enthielt. Nach der zum 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Satzung über die Festlegung des Gebietes der Immobilien- und Standortgemeinschaft Innenstadt/Alleestraße (ISG) und über die Erhebung von Abgaben zur Finanzierung von gebietsbezogenen Maßnahmen habe sich die ISG folgende Ziele gesetzt:

  • Stabilisierung der Alleestraße als Einkaufsstandort;
  • Verbesserung der Marktstellung gegenüber den Handelsstandorten innerhalb und außerhalb der Stadt sowie dem Internet-Handel;
  • Verbesserung der Wohlfühlatmosphäre des Straßenraums;
  • Anhebung des Standortimages.

Auf der Alleestraße kümmere sich inzwischen ein Hausmeister um mehr Sauberkeit, so die Verwaltung. Und dieser bewässere auch die Blumen im stillgelegten Alleecenter-Brunnen, ergänzte Ralf Wieber. Zur Neugestaltung der Baumscheiben für 18.000 Euro sagte er, leider sei „nicht alles angewachsen, was wir gepflanzt haben“ und verwies auf die mit Mitteln des Quartiersfonds erfolgreich aufgehängten 40 Blumenampeln.

Die Verwaltung nennt in ihrer Vorlage  die Beteiligung der ISG an verkaufsfördernden Veranstaltungen und an Spezial- und Sondermärkten, Seifenkistenrennen, der  Weihnachtsbeleuchtung, der „Marktschreier“-Aktion, den Bergischen Biathlon-Meisterschaften und der Schaufensterausstellung „Gute Geschäfte“ mit StadtBauKultur NRW und Stadt Remscheid. Und Ralf Wieber ergänzte, in Planung sei eine „Schaufenster-Rallye“ in Zusammenarbeit mit Remscheider Kindergärten Schaufensterrallye im Rahmen des Kinder- und Familienfestes am 5. und 6. Oktober.

Das Volumen der ISG-Abgabe zur Finanzierung der Maßnahmen beträgt 398.000 € für die fünfjährige Laufzeit der ISG abzüglich einer(an die Stadt Remscheid zu zahlende Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 12.000 €. Mit der Verwaltung habe vor wenigen Tagen ein Gespräch stattgefunden über die künftige (bessere) Zusammenarbeit. Es sei vorgesehen, künftig zu den Vorstandssitzungen der ISG Vertreter der Stadt einzuladen.

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Chronist am :

"Als Trägergesellschaft für eine Immobilien- und Standortgemeinschaft im Bereich der bisherigen Fußgängerzone der Alleestraße wurde die ISG Alleestraße e.V. am 15. Februar 2012 beim Amtsgericht Remscheid registriert. (…) Die Alleestraße soll durch ein von den Grundeigentümern und Gewerbetreibenden gemeinsam erarbeitetes und finanziertes Maßnahmenkonzept in Zusammenarbeit mit der Stadt Remscheid aufgewertet werden. (…) Die Mitglieder der ISG möchten mit der Unterstützung von anerkannten Experten an realistischen und bezahlbaren Maßnahmen arbeiten. (…) im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen ISG Alleestraße e.V. und der Stadtverwaltung besteht Einvernehmen darüber, dass besonders die stadtplanerischen Ziele für die Alleestraße und die zugehörigen Bereiche der Innenstadt von Remscheid abgestimmt und fixiert werden müssen, damit das finanzielle Engagement der Eigentümer auch zum Wohle aller Remscheider seine Wirkung entfalten kann. Es wird erwartet, dass private Investitionen in den öffentlichen Raum der Alleestraße sich nicht nur auf den Werterhalt der anliegenden Grundstücke auswirken, sondern dass eine positive Wahrnehmung der City dazu beiträgt, dass sich alle Bürger von Remscheid in der Innenstadt wohlfühlen.“ (aus: „Innenstadtkonzept: Planungswerkstatt Innenstadt- Offene Bürgerwerkstatt.“ Juni 2012.)

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