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Rassismus fängt auch bei uns im Kopf an

Pressemitteilung Stadt Remscheid

Am Donnerstag kamen mehr als 20 Interessenten aus unterschiedlichen Bereichen wie zum Beispiel der Stadtverwaltung und den freien Trägern zusammen, um die Veranstaltungsreihe „Es ist auch unser Remscheid. Rassismus fängt im Kopf an.“ aus 2018 fortzuführen. Auf Einladung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) hatten sich die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im vergangenen Jahr in einer vierteiligen Workshopreihe über den Rassismus an sich, seine Geschichte und Wirkungsmechanismen, den Antimuslimischen Rassismus und über Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Engagierte informiert. Das KI hatte die Teilnehmenden dafür fit machen wollen, andere Menschen in unserer Stadtgesellschaft dazu anzuregen, sich aktiv mit Rassismus auseinander zu setzen und gegen ihn anzutreten. Diesem Ziel waren die Teilnehmenden ein Stück näher gekommen – so die Bilanz der Beteiligten im November 2018 – verbunden mit der Bitte, die begonnene aktive und professionell angeleitete Auseinandersetzung mit Rassismus nicht abreißen zu lassen und den eigenen rassismuskritischen Blick weiter zu schärfen. Gelegenheit hierzu gab es vorgestern in einem „Empowerment- und Sensibilisierungsworkshop“ im Ämterhaus unter der Moderation von Ilka Simon und Sandra Karangwa vom AntiDiskriminierungsBüro Köln (Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.).

In einem theoretischen Input ging es zunächst darum, Strukturen und Funktionen von Rassismus zu verstehen. Anschließend wurden die Beteiligten anhand von Übungen zu einer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus eingeladen. Dabei wurden die Teilnehmenden in zwei Gruppen eingeteilt. In der einen Gruppe waren Menschen mit selbst erlebten Rassismuserfahrungen. Sie lernten in einem angeleiteten Austausch die stärkende Wirkung von Empowerment kennen. Der Fokus lag dabei auf der Re-Aktivierung der eigenen Ressourcen und der Erarbeitung von empowernden Handlungsoptionen für den Alltag. In der Gruppe ohne selbsterlebte Rassismuserfahrung ging es verstärkt um eine Sichtbarmachung von eigenen Privilegien in Bezug auf Rassismus. An verschiedenen Beispielen wurde aufgezeigt, wie stark rassistische Stereotype in Medien, Politik und der eigenen Wahrnehmung vertreten sind. Die Übungen luden zu einer selbstkritischen Reflexion ein und zeigten Handlungsoptionen auf.

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