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Einmütiges Votum der SPD für OB Burkhard Mast-Weisz

Die Nominierung von Burkhard Mast-Weisz als Oberbürgermeisterkandidat der Remscheider SPD für eine zweite Amtsperiode heute in der Mensa der Sophie-Scholl-Gesamtschule war mit keinerlei langwierigen Regularien oder gar der Abgabe geheim angekreuzter Stimmzettel verbunden, sondern erfolgte in weniger als einer Minute. Das Hochheben des Stimmzettel, den eingetragene Parteimitglieder zu Beginn dieser außerordentlichen Vollversammlung am Eingang des Saales erhalten hatten, reichte, um allen deutlich zu machen: Die Remscheider SPD steht hinter dem Oberbürgermeister, hofft auf seinen Wahlsieg und will alles dafür tun, dass auch die Partei selbst bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr gut abschneidet. In der Einladung zur Vollversammlung las sich das so: „Der 26. Mai (Europawahl) hat den Blick frei gemacht für die Kommunalwahl, die aller Voraussicht nach im September 2020 stattfinden wird. Wir wollen ganz bewusst kurz nach der Europawahl die Weichen für eine erfolgreiche Kommunalwahl stellen, bei der wir gewinnend stärkste Kraft im Rat, in den vier Bezirksvertretungen, im Integrationsrat und im Seniorenbeirat werden wollen und bei der wir erneut die Stadtspitze stellen möchten.“

Dafür hoben heute 82 stimmberechtigte Parteimitglieder ihre Stimmzettel. Nach Nein-Stimmen und Enthaltungen wurde bei dieser Akklamation war nicht gefragt, doch dass die Nominierung von Mast-Weisz einmütig ausfiel, war unübersehbar. Entsprechend freudig nahm dieser die Glückwünsche der Mitglieder des Unterbezirksvorstandes entgegen, an dessen Spitze Christine Krupp (rechts im Bild) und Dr. Stefanie Bluth, aber auch von anderen langjährigen Weggefährten. Bezirksbürgermeister Otto Mähler ließ seine schriftlichen Glückwünsche durch Christine Krupp verlesen; er ist noch im Krankenhaus.

Wuppertaler Parteifreunde waren zu der mit 82 stimmberechtigten Parteimitgliedern sehr gut besuchten Vollversammlung nicht als Gäste erschienen, dafür aber der Solinger Oberbürgermeister Tim O. Kurzbach. Bei seinem Glückwunsch zur Nominierung (da hatte die noch gar nicht stattgefunden) entpuppte er sich mit Blick auf die Kommunalwahl als beredter Motivierer. Siehe auch die Rede von Burkhard Mast-Weisz. (Die beiden Fotos im Video steuerte der Remscheider Fotograf Thomas E. Wunsch bei)

Zu Beginn des  Nominierungsparteitags hatte Dr. Stefanie Bluth (Foto) eine persönliche Brücke geschlagen von Heimatgedanken über politisches Engagement zur Kandidatur von Burkhard Mast-Weisz: „Das Wort Heimat gewinnt eine ganz neue Bedeutung, wenn man wie ich mehrere Jahre im Ausland gelebt hat. Remscheid ist die Stadt, in der ich geboren wurde und in der mein Sohn geboren wurde. Hier bin ich zur Schule gegangen, hier ist meine Familie beheimatet und hier pflege ich lebenslange Freundschaften. Meine Heimatstadt bedeutet für mich verwurzelt zu sein. Ich habe mir meine Wurzeln nicht ausgesucht und sie sind für mich nicht beliebig wählbar oder austauschbar.
Selbst wenn ich an anderen Orten bin und die Zeit dort auch genieße, kann ich doch den Ort meiner Beheimatung nicht einfach wechseln, sondern ich kann ihn im besten Fall nur gestalten. Aus diesem Grund stecke ich selbst auch so viel Energie in meine politische Arbeit vor Ort, weil es hier für mich auch immer um ein Stück meiner eigenen Biographie geht. Und gerade weil mir meine Heimat so kostbar ist, möchte ich die Geschicke meiner Stadt nur in den allerbesten Händen wissen und das kann für uns, liebe Genossinnen und Genossen, nur bedeuten, dass das Rathaus weiterhin sozialdemokratisch geführt wird!“

Und dann rief sie ihren Zuhörern die Namen von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Erinnerung rufen, die in den vergangenen Jahrzehnten an der Spitze unserer Stadt standen: „Unter Walter Frey wurde in den 1950er Jahren die große Herausforderung des Wiederaufbaus nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg bewältigt! Unter Heinz Heinrichs wurde in den 1960er Jahren mit den Planungen neuer Wohngebiete wie Klausen die Basis gelegt für modernes und für alle erschwingliches Wohnen! Sein Nachfolger Willi Hartkopf prägte von 1968 bis 1989 gar  zwei Jahrzehnte Remscheider Nachkriegsgeschichte, in denen mit dem Allee Center die Entwicklung Remscheids zur modernen Dienstleistungsstadt eingeleitet wurde! Reinhard Ulbrich setzte als erster hauptamtlicher Oberbürgermeister in den 1990er Jahren Akzente für eine bürgernahe Politik! Mit Beate Wilding kam 2004 eine Frau an der Spitze unserer Stadt, deren bleibende Verdienste die Fertigstellung des Remscheider Hauptbahnhofs und die Weichenstellung für das DOC in Lennep sind! Und schließlich „unser Burkhard“, der seit 2001 gefühlt jedes Ressort im Remscheider Rathaus inne hatte und der die von Max Weber beschriebenen Eigenschaften eines guten Politikers sprichwörtlich verkörpert und vorlebt: sachliche Leidenschaft, Verantwortungsgefühl und Augenmaß. (...) Ich kann mir meine Stadt in keinen besseren Händen vorstellen. Für mich bist du in der jetzigen und für die kommende Wahlperiode der beste und der einzige Mann für diesen Job.“

Sie habe den OB im Umgang mit alten Menschen und mit jungen Menschen erlebt, mit seinen eigenen Mitarbeitern, mit der Presse, mit Menschen aus der lokalen Wirtschaft, mit Vertretern aus Vereinen und Verbänden, mit seinen Amtskollegen aus den Nachbarstädten, mit SPD-MitgliSven Wolf (mdL). Foto: Lothar Kaiseredern und mit Menschen auf der Straße, fuhr Bluth fort, aber bei welcher Gelegenheit auch immer: „Jedes Mal war er mit Herzlichkeit und Augenmaß bei der Sache. Jedes Mal ist er den Menschen mit Offenheit und auf Augenhöhe begegnet.“ Und auch seine Problemlösungskompetenz habe sie kennengelernt „ in Situationen, die spannungsgeladen waren, als es zum Beispiel um das DOC oder die BAF ging. Auch schätze sie seine Verlässlichkeit in den Dingen, die er zusagt. „Das heißt aber auch, dass er nichts verspricht, was er nicht halten kann. Das gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen, dass Remscheid bei ihm gut aufgehoben ist.“

Dass ihn die Kandidatur von Burkhard Mast-Weisz sehr freue, betonte auch Sven Wolf (MdL) (Foto rechts). „Ich will auch kurz sagen warum mir das so wichtig ist. Du hast es geschafft, ein neues Klima, eine neue Aufbruchstimmung in Remscheid zu erzeugen. Unser damaliges Motto ‚Stolz auf Remscheid! ‘ lebst Du jeden Tag in Deiner Arbeit. Und du kannst etwas ganz Besonderes: Du kannst zusammenführen. Du kannst vermitteln. „ Hinzu komme Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Dafür stehe auch die SPD-Ratsfraktion – seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner. Und: „Wir werden den anderen Parteien und allen Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass wir auch weiterhin fair, verlässlich und konstruktiv für Remscheid arbeiten werden, damit wir auch weiter sagen können: Stolz auf Remscheid.“

Burhan Türken (Foto), der Vorsitzende der Remscheider Jusos, verwies auf die „Fridays for Future“-Bewegung als Beweis dafür, dass die Jugend alles andere als politisch desinteressiert ist. „Diese jungen Menschen machen klar, dass unsere Demokratie von unten nach oben funktioniert und eben nicht von oben nach unten. Wenn nicht einmal mehr jeder Zehnte unter 30 Jahren die SPD wählt, dann müssen bei uns allen die Alarmglocken läuten und wir müssen uns dringend die Frage stellen, warum wir bei jungen Leuten nicht mehr ankommen.“ Den jungen Menschen müsse mehr Gehör geschenkt werden, es gelte, sie in den Prozess der politischen Willensbildung mit einzubeziehen. „Erst warf man ihnen vor, politikverdrossen zu sein, und jetzt wirft man ihnen vor, dass sie keine Ahnung hätten und still zu sein haben. Für mich ist das eine maßlose Unverschämtheit! Aber dann gibt es Politiker wie Burkhard Mast-Weisz, die die Jugend ernst nehmen, ihnen eine Plattform bieten und mit den Jugendlichen diskutiert, wie man die Kommune gemeinsam zukunftsfähig gestalten kann. Wir haben nicht viele Oberbürgermeister, die sich dieser Pflicht stellen. Ich bin ehrlich: ich sehe keinen Kandidaten wie Burkhard Mast-Weisz, der seinen Job so leidenschaftlich ausübt und sich so vehement für die Bürger*innen in Remscheid einsetzt. Lieber Burkhard, ich bin stolz auf Remscheid, und meine Stimme hast du jetzt schon.“

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Kommentare

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Chronist am :

Es war, um das noch einmal zu betonen, keine Delegiertenwahl, sondern jedes SPD-Mitglied in Remscheid hatte die Möglichkeit, an der Nominierung teilzunehmen.

Chronist am :

„Burkhard Mast-Weisz tritt wieder an. Die SPD ist über seine erneute OB-Kandidatur erleichtert. Zu recht. Sie braucht den in der Bürgerschaft beliebten und in der Stadt omnipräsenten Oberbürgermeister für ein halbwegs gutes Abschneiden bei der Kommunalwahl 2020“, kommentiert die Nominierung heute Axel Richter im RGA.

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