Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Es kommt auf zur Verfügung stehende Haushaltsmittel an

220 Dateien mit vielen Zahlen für ruhige Tage“, war im Waterbölles am 2. Mai eine Glosse überschrieben, die sich mit einer Anfrage der CDU-Fraktion zum öffentlichen Sanierungsstau in Remscheid beschäftigte. Die Stadt hatte diese Anfrage mit zip-Dateien beantwortet, die insgesamt ca. 220 Dateien und einer Fülle von Zahlen zu städtischen Schulgebäuden auf mehreren hundert Seiten enthielten.  In der letzten Sportausschuss vor der Sommerpause folgte nun die Beantwortung der Verwaltung Fragen der CDU zu den Sportstätten.

Frage: Verfügt die Stadt Remscheid inzwischen über ein Konzept zum Abbau des horrenden Sanierungsstaus bei unseren Sportstätten? Wenn nein: Warum nicht? Wie gedenkt die Stadt, den Sanierungssau ohne ein schlüssiges Konzept abzubauen? Wenn ja: Wie sieht dieses aus?
Antwort: Das Gebäudemanagement ist aufgrund der vorhandenen Gebäudezustandserhebungen in der Lage innerhalb kürzester Zeit ein Maßnahmenprogramm im Rahmen von gesetzten  Sanierungsschwerpunkten zu erstellen. Hierin würde anhand der baulich- technischen Notwendigkeiten eine Priorisierung der Einzelmaßnahmen vorgenommen. Alle benötigten Basisdaten sind vorhanden und werden fortgeschrieben. Derzeit macht es aufgrund der laufenden Förderprogramme im Bereich Schule keinen Sinn explizit ein Maßnahmenprogramm für einen Zeitraum von 5 oder mehr Jahren zu erstellen. Hier fehlen derzeit sowohl die finanziellen Mittel, das notwendige Personal und teilweise auch die Handwerkerkapazitäten zur Umsetzung eines solchen Maßnahmenprogrammes.
Wie bereits in verschiedenen Drucksachen dargestellt werden alle Sport- und Turnhallen der Stadt Remscheid in Funktion gehalten. Hierbei wird maßgeblich auf die bauliche und technische Sicherheit der Gebäude und auch auf die Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften geachtet.

Frage: Mit welchen konkreten Maßnahmen soll der Sanierungssau abgebaut werden? 
Antwort: Angesichts des landesweit festgestellten Sanierungsstaus bei Sportstätten in einer Größenordnung von fast 2,.2 Milliarden € sind zusätzliche finanzielle Unterstützung durch Land und Bund dringend geboten. In Frage kommen
Erhöhung der Sportpauschale durch das Land NRW
Öffnung der Landesförderung „Moderne Sportstätte 2022“ für kommunale Sportstätten bei Erhöhung des Fördervolumens.
Neuauflage des Bundesprogramms zur Sanierung von kommunalen (Frei-)Bädern.
Beispielhaft muss hier nochmal auf den nicht erfolgreichen Förderantrag für das Freibad Eschbachtal eingegangen werden. Die notwendige Gesamtinvestition liegt nach Expertenschätzung bei rund 10 Millionen € um das Bad auf Jahrzehnte zukunftstfähig zu machen. Die Fördersystematik ließ jedoch nur eine Beantragung bis ca. 4 Millionen zu. Selbst bei einer erfolgreichen Förderzusage wäre somit nur eine Teilsanierung in Betracht gekommen, die im Regelfall noch hohe Zusatzkosten auslösen würde.

Frage: Wie sieht der konkrete Zeitplan zum Abbau aus? (Bitte um Vorlage eines Zeitstrahls mit Nennung der einzelnen Schritte und der damit verbundenen Kosten)
Antwort: Zum jetzigen Zeitpunkt macht die Vorlage eines konkreten Zeitplanes keinen Sinn, da weder die notwendigen Finanzmittel noch die Planungs- geschweige denn die Umsetzungskapazitäten vorhanden sind.  Aus diesem Grund bezieht sich die aktuelle Arbeits- und Maßnahmenplanung des Gebäudemanagements, unter Einbeziehung des Fachdienstes Sport und Freizeit, jeweils auf die Umsetzung zwingend notwendiger Sanierungsmaßnahmen wie z. B. die Sanierung der elektrischen Anlage in der Sporthalle West, die Sanierung der Duschen in der Sporthalle Hackenberg oder die Umsetzung von Maßnahmen für die eine Förderung gewährt werden kann wie z. B. die energetische Sanierung der Turnhalle Hasenberg.

Frage: Wird der Sanierungsstau aus Sicht der Verwaltung in Zukunft sinken, gleich bleiben oder steigen?
Antwort: Der Fachdienst Sport und Freizeit hat in den vergangenen Jahren mit großer Eigeninitiative in Eigenleistung versucht, die Sportstätten in Remscheid betriebsbereit zu halten, nach Möglichkeit zu modernisieren bzw. Substanzerhalt betrieben. Gleiches gilt für den Bereich der Sporthallen bzw. die Gebäude in denen sich Turnhallen befinden, welcher vom Gebäudemanagement verantwortet wird. Beispielhaft sind hier die umfangreichen Maßnahmen in Reinshagen zu nennen, um die Anlage aufzuwerten (Fliesen- und Anstricharbeiten), Geländegestaltung.
Wie bereits mehrfach thematisiert ist dieser Eigeninitiative auch zu verdanken, dass Kunstrasenplätze in Remscheid eine Haltbarkeit von rund 18 Jahren aufweisen, während in der Fachwelt von maximal zwölf bis 15 Jahren ausgegangen wird. Diese Maßnahmen sind immer in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln zu sehen

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Norbert Landen am :

Nun habe ich eine Frage an die CDU-Remscheid: We hoch ist bei Ihnen der Sanierungsstau? Außer Fragen-Katalogen an die Verwaltung gibt's bei Ihnen nichts Konkretes.Schade eigentlich!

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!