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Feuerwehr vermisste einen Rettungswagen

So lautet der Bericht der Feuerwehr Remscheid: "In der Nacht vom 9. auf den 10. Juli wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Remscheid mit einem RTW gegen 23.55 Uhr zu einem Einsatz in die Burger Straße gerufen, um einen Patienten von einem Altenwohnheim ins Sana-Klinikum zu transportieren. Als die Einsatzkräfte gegen ca. 0.30 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Rettungswagen entwendet worden war. Eine sofortige Meldung an die Polizei über die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid leitete eine Großfahndung ein. Als die Feuerwehr das Fahrzeug orten konnte, befand sich dieses bereits auf der Autobahn in Richtung Köln, wo es durch die Autobahnpolizei kurze Zeit später auf der A3 nahe der Ausfahrt Königsforst festgesetzt werden konnte. Der entwendete RTW konnte durch die Besatzung bei der Polizei abgeholt und nach einer gründlichen Überprüfung aller Rettungsmittel am Morgen wieder in Dienst genommen werden."

Was die Feuerwehr nicht mitteilt, die Leser/innen aber sicher interessieren würde: Wer hat den Wagen denn geklaut?? Die Nachfrage des Waterbölles läuft.

  • 10.55 Uhr: Auskunft der Polizei Wuppertal: Die Kölner Kollegen seien zuständig.
  • 10.57 Uhr: Auskunft der Polizei Köln; Man kläre mit Wuppertal ab, wer zuständig sei. Ich werde um 12.15 Uhr noch mal nachfragen.
  • Am Steuer des Wagens soll ein 40 Jahre alter Mann gesessen haben, alkoholisiert und ohne Führerschein, der von eben diesem Krankenwagen zuvor ins Sana-Klinikum gebracht worden sei, will die Bergische Morgenpost erfahren gebracht haben. Eine offizielle Pressemitteilung der Polizei gibt es zur Stunde, 12.16 Uhr, noch nicht. Die werde jetzt von Wuppertal geschrieben, teilt die Polizei Köln mit. Die Feuerwehr Remscheid hat um 12.20 Uhr einen Rückruf zugesagt.

12.23 Uhr, die Pressemitteilung der Polizei Wuppertal ist im Netz: "In der vergangenen Nacht (10.07.2019, 00:30 Uhr), entwendete ein zunächst unbekannter Dieb auf der Burger Straße in Remscheid einen Rettungswagen. Als die Rettungsdienst-Mitarbeiter eine Person in ein Seniorenheim begleiteten, nutzte der Mann seine Chance und fuhr mit dem Fahrzeug weg. Eine Ortung ergab einen Standort in Köln. Dort konnten Kölner Polizisten, auch mit Hilfe eines Hubschraubers, einen 40-Jährigen antreffen, der für den Diebstahl des Fahrzeugs verantwortlich ist. Da der polizeibekannte Mann unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand, musste er eine Blutprobe abgeben. Ihn erwarten eine Strafanzeige und die Fragen der Kriminalpolizei. Der Rettungswagen befindet sich inzwischen wieder im Dienst der Remscheider Feuerwehr."

13.30 Uhr: Und das hier ist nun – nach einem erneuten Telefongespräch mit der Feuerwehr – die (hoffentlich) ultimative Version des bisher noch fehlenden Verlaufs des Geschehens: Zwei Stunden vor dem Diebstahl des Rettungswagens hatte die Feuerwehr den 40-Jährigen vom Hauptbahnhof zum Sana-Klinikum gebracht. Zum Zeitpunkt des späteren Einsatz des Rettungswagens an gleicher Stelle (da musste eine Bewohnerin des benachbarten Altenheims ins Krankenhaus gebracht werden) war der Mann gerade entlassen worden. Ihm kam dann offenbar die spontane Idee, den Wagen für die Fahrt nach Hause zu benutzen.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Hier können Sie die schwere und ungewöhnliche Geburt einer Pressemitteilung chronologisch miterleben.

Heinz Wäscher am :

Hoffentlich trägt diese Meldung jetzt nicht dazu dabei, dass künftige irgendwelche „Spaßvögel” jeden abgestellten RTW auf seine Fahrtüchtigkeit hin überprüfen werden - gerade bei diesen Fahrzeugen sollte ein unbefugtes Benutzen durch geeignete Maßnahmen ausgeschlossen sein.

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