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AIDS-Hilfe Wuppertal berät jetzt auch in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die AIDS-Hilfe Wuppertal hat ihr Beratungs- und Präventionsangebot ab auf Remscheid ausdehnt. Das Angebot im städtischen Gesundheitshaus an der Hasatener Straße wird befristet mit Fördermitteln des Landes NRW finanziert. Schwerpunkt der HIV-Prävention in Remscheid sind Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund, die weniger gut von Präventionsangeboten erreicht werden als die Allgemeinbevölkerung. Das Angebot der AIDS-Hilfe Wuppertal umfasst die Beratung und Information rund um das Thema HIV, AIDS und andere sexuell übertragbare Erkrankungen mit einer persönlichen Beratung für Menschen mit HIV und AIDS und deren Angehörigen. Darüber hinaus werden Präventions- und Informationsveranstaltungen und Fortbildungen angeboten sowie unentgeltliche HIV-Tests.

Jana Kawina (mobil 0176-34551933, E-Mail j.kawina@aidshilfe.wtal.de">j.kawina@aidshilfe.wtal.de) hat als AIDS-Fachkraft für die AIDS-Hilfe Wuppertal das Beratungsangebot in Remscheid übernommen. Ihr steht ein Beratungsraum im Gesundheitshaus zur Verfügung.. Eine offene Sprechstunde wird es vorläufig noch nicht geben; die Beratungstermine finden nach Vereinbarung statt.

Die Zahl der HIV-positiven Menschen in Deutschland wird auf ca. 86.000 geschätzt (Daten von 2017). Nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes gibt es etwa 11.000 Menschen mit HIV, die nicht wissen, dass sie infiziert sind. Die Zahl der Neuinfektionen ist glücklicherweise in den letzten Jahren leicht rückläufig (etwa 2.600 Neuinfektionen pro Jahr), wobei die Rate von anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen wie Syphilis seit Jahren ansteigt.

Die seit den 1990-er Jahren aufgelegten Präventionsprogramme zu AIDS, die beständig weiterentwickelten Testverfahren (z. B. die Einführung eines Schnelltestes und eines HIV-Selbsttests) und die seit Jahren verbesserten Therapiemöglichkeiten haben zu dieser erfreulichen Entwicklung im Bereich der rückläufigen HIV-Neuerkrankungsraten beigetragen. Trotz dieser Erfolge ist die HIV-Infektionserkrankung noch lange nicht besiegt, insbesondere in Asien und Afrika ist die Erkrankung weit verbreitet und kann ohne eine frühzeitige Diagnostik und Therapie tödlich verlaufen und zu weiteren Neuinfektionen führen.

Heutzutage gilt HIV als chronische Erkrankung, die behandelbar ist. Eine frühe Diagnose und eine rechtzeitige Behandlung ermöglichen ein Leben mit beinahe normaler Lebenserwartung. Nichtsdestotrotz finden weiterhin HIV-Übertragungen statt und Menschen sterben an AIDS - auch in Deutschland. Von besonderer Bedeutung sind daher niedrigschwellige Präventions- und Beratungsangebote - insbesondere für die Zielgruppen, bei denen das Risiko einer Infektion besonders hoch ist. Dies gelingt am besten durch eine enge Vernetzung der verschiedenen Akteure vor Ort.

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SPD-Ratsfraktion am :

Laut Robert-Koch-Institut sind geschätzt 86.000 Menschen in Deutschland HIV-positiv und im Bergischen Städtedreieck geht man von ca. 400 Menschen aus, die HIV-positiv sind. HIV ist heutzutage als chronische Erkrankung behandelbar. Sehr wirkungsvolle Medikamente ermöglichen heute den meisten HIV-Positiven ein fast normales Leben und verhindern, dass es zu einer AIDS-Erkrankung kommt. Die Lebenserwartung ist voraussichtlich kaum geringer als die anderer Menschen. Zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Wohnen am 17. September hat die SPD die Verwaltung um einen Bericht über das Beratungsangebot der Wuppertaler AIDS-Hilfe in Remscheid gebeten.

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