Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Fabrikbrache an der Freiheitstraße für Altenheim ungeeignet?

Gleich neben dem Amtsgericht will ein Investor dieses Altenheim bauen

Für eine Fabrikbrache gleich neben dem Amtsgericht an der Freiheitstraße hat sich ein (bisher ungenannter) Investor gefunden. Er will die leer stehenden Gebäude abreißen lassen und durch ein viergeschossiges Altenheimes ersetzen. Planungsrechtlich wäre das Vorhaben im dortigen Mischgebiet durchaus zulässig, stand in einer Verwaltungsvorlage für die die Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid. Doch die wurde in der jüngsten Sitzung gleich wieder zurückgezogen. Der Verwaltungsvorstand (Oberbürgermeisterin und Dezernenten) hatte das vergangenen Dienstag so beschlossen, um Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz Gelegenheit zu geben, den Standpunkt seines Dezernates darzulegen. Und der lautet: „Der Standort ist für ein Altenheim ungeeignet.“ Den (meist pflegebedürftigen) Heimbewohnern sei der Verkehrslärm der B229 nicht zuzumuten.

Mit der gleichen Begründung hatte die Politik in der Vergangenheit ein ebenfalls an der Freiheitstraße geplantes Altenheim verworfen. Für den Fall, das dies auch in diesem Fall wieder geschehen sollte, hatte die Verwaltung in ihrer Mitteilung über die Bauvoranfrage vorsorglich schon auf die Notwendigkeit einer Veränderungssperre und die Aufstellung eines Bebauungsplanes hingewiesen, aber auch darauf: „Gemäß der Systematik der Baunutzungsverordnung und der neueren Rechtsprechung sind Altenheime in praktisch allen Baugebieten zulässig, außer in Kleinsiedlungsgebieten, Wochenendhausgebieten, Gewerbe- und Industriegebieten. Diese Varianten von Baugebieten liegen in diesem Abschnitt der Freiheitstraße nicht bzw. nicht mehr vor.“ Auf das Projekt angesprochen, wunderte sich Mast-Weisz über „die zunehmende Vorliebe von Investoren, auf jedem halbwegs geeigneten Grundstück ein Altenheim errichten zu wollen“. Dabei spiele „die Frage des Bedarfs an Altenheimplätzen und die Qualität der Bauten offenbar keine große Rolle.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Klaus Kowakowski am :

Als die „Alte Villa Frantzen“ an der Freiheitstraße zur zentrumsnahen Senioren-Residenz umgebaut werden sollte, sagte der Sozialdezernent: "Das ist mit mir wegen des Verkehrs nicht zu machen!!" Jetzt ist an Stelle des ehemaligen Mannesmann-Kasinos an der Bliedinghauser Straße ein Neubau für Senioren entstanden, undn die Autos fahren den alten Menschen fast über die Füße. Wird in Remscheid nach Belieben entschieden?

Michael Dickel am :

Nein - es kommt darauf an, wer der Träger sein wird. Upps - hab ich was gesagt?

Harald Fetsch am :

Ist die Menge des Autoverkehrs auf der Bliedinghauser Straße mit der auf der Freiheitstraße vergleichbar? Auch ist die Bebauung an den Straßen entlang unterschiedlich, so dass eine andere Lärmbelastung ist.

Frank Schneider am :

Auf der Bliedinghauser Straße fahren täglich sicher weniger Autos als auf der Freiheitsstraße. Dennoch wird das Verkehrsaufkommen auf der Bliedinghauser Straße gerne unterschätzt. Viele Pendler mit GL-Kennzeichen nutzen die Bliedinghauser Straße, um Remscheid zu erreichen/verlassen. Von geringem Verkehrsaufkommen kann man hier nicht sprechen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!