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Linke vermissen in der Stadt Behälter für Kleinmüll

Für die nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung sowie des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr nach den Sommerferien hat die Fraktion der Linken den Antrag gestellt, die Verwaltung möge „im gesamten Stadtgebiet Remscheid, an den Orten wo besonders viel Abfall entsteht, Abfallbehälter aufstellen, die es ermöglichen, den Abfall nach Wertstoffarten zu trennen“. Dies solle insbesondere bei der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes, der Neumöblierung der Alleestraße aber auch an den Remscheider Bahnhöfen und anderen stark frequentierten Orten geschehen. Und um den Nutzern das Mülltrennen zu erleichtern, sollen  „die Einwurföffnungen der Behälter entsprechend farbig markiert und beschriftet werden“. Begründung: Richtige Abfalltrennung sei nachhaltig, schone wertvolle Ressourcen, bewahre die Umwelt vor noch mehr Zerstörung und sei nicht zuletzt kostensparend. Die meisten Wertstoffe im Müll könnten durch die Abfalltrennung sinnvoll recycelt werden. „Die Zunahme der Nutzung des öffentlichen Raumes zur Freizeitgestaltung, eine gestiegene Mobilität und der damit einhergehende Konsum von Take-Away- bzw. To-Go-Produkten führen zu einem steigenden Abfallaufkommen im öffentlichen Raum“, so die Linken. „Um dem achtlosen Wegwerfen oder Liegenlassen kleiner Abfälle im öffentlichen Raum zu begegnen, müssen ausreichend Gelegenheiten geboten werden, diesen Kleinmüll zu entsorgen.“

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Kommentare

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Michael Dickel am :

Ich weiß ja, dass man Anträge so formulieren muss. Aber das diese so an der Realität vorbei gestellt werden, ist mir echt ein Rätsel. Beispiel: Bökers“park“ Dort findet sich eine schöne Rundbank, die bei gutem Wetter allabendlich zu einem Treffpunkt von jungen Menschen geworden ist. Ein einzelner Mülleimer steht sofort davor, keine 2 Meter entfernt. Okay - er ist nicht farblich gekennzeichnet und man kann den Müll nicht trennen. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum er grundsätzlich auf dem Boden landet. Und das verschiedene Container - meist hässlich, verbeult, beschmiert - dazu führen, dass der Müll, der eigentlich gar nicht dahin gehört, daneben landet - Schwamm drüber. Hauptsache man hat einen Antrag gemacht. In welche Tonne mit welcher Farbe kann man den entsorgen? Ich ertrage das nun Jahrzehnte. Die einzige Maßnahme, die bisher noch nie probiert wurde, aber wohl die Einzige ist, die etwas ändern würde, ist massiver Einsatz von Kontrollen des Ordnungsamtes und eine drastische Strafe, die zeitnah umgesetzt wird, z.b. 3 Tage lang den Müll Anderer aufzusammeln (unter Aufsicht. sonst Verlängerung). Alles Andere ist Wischi-Waschi - ich kann es nicht mehr hören.

Fritz Beinersdorf am :

Herr Dickel, sie beschreiben, wie Bürger ihren Abfall rücksichtslos im Bökerspark entsorgen. Wie Sie wissen, gibt es diese Verhaltensweise leider auch an vielen anderen Stellen in unserem Stadtgebiet und der Landschaft. In der letzten Sitzung des BUKO berichtete Herr Beckmann, aufgrund einer Anfrage der CDU zu diesem Problem, wie folgt darüber: „In den letzten 3 Jahren wurden 289 Bußgeldfälle für Müllsünder und 282 für Verstöße gegen den Immissionsschutz registriert. In 2019 wurden bisher fast so viele Bußgeldbescheide verschickt wie im gesamten Jahr 2018. Verwarngelder vor Ort werden kaum ausgesprochen; üblich sind schriftliche Bußgeldverfahren mit Anhörung der Betroffenen.“ Der Kommunale Ordnungsdienst wird personell verstärkt und wird ab 2020 mit drei zusätzlichen Kräften, die sich derzeit in der Ausbildung befinden, den „Müllsündern“ widmen können. Ein Prüfauftrag für höhere Bußgelder wurde auf der o.g. Sitzung einstimmig beschlossen. Beim Antrag der LINKEN geht es um die Frage der Abfalltrennung nach Wertstoffen an stark frequentierten Stellen im Stadtgebiet. Dort sollte es möglich sein die anfallenden Abfälle getrennt zu sammeln. Sicher haben Sie auf Fernbahnhöfen der DB schon einmal gesehen wie dies dort geschieht. Ich denke, dass die Mehrzahl unserer Bürgerinnen und Bürger nicht zu den „Umweltverschmutzern“ gehört. Sie sollten die Möglichkeit erhalten ähnlich wie im Haushalt oder Betrieb die Abfalltrennung auch im öffentlichen Raum durchzuführen.

Horst Klaeuser am :

Tja, das alte Problem Müll. Es fängt ja nun leider nicht bei den Mülltonnen an, sondern im Kopf. Es dürfte sich i. d. R. um kleine Gruppen oder nachlässige "Einzeltäter" handeln, die es OK finden, ihren Dreck dort zu entsorgen, wo er gerade (an)fällt. Leider. Tatsächlich haben beide, Dickel und Beinersdorf, Recht. Zuerst muss es überhaupt mal Mülltonnen geben – groß, leicht erreichbar, erkennbar und regelmäßig geleert. Und dann, in einem zweiten Schritt, auch solche, in denen sich der Müll trennen lässt. Meine Meinung: Priorität für lieber alles irgendwie sammeln, als kompliziert getrennt, zumal ich nicht ausschließen möchte, dass die Verschmutzer den Wert einer Trennung u. U. wegen des Genusses "wahrnehmungsverändernder Substanzen" nicht einschätzen können/wollen.

Heinz Wäscher am :

Papierkörbe mit genügend Füllvolumen sind aber nur zweckdienlich, wenn das Einfüllen von Hausmüll oder anderer, großer Gegenständen erschwert bzw. unmöglich gemacht wird. Schlitzförmige Einwurföffnungen, durch die gerade einmal so eine leere Flasche - aber von der Breite her auch ein leerer Pizzakarton (Grüße nach Attendorn) - passt, sollten beim Kauf neuer Papierkörbe mit ein entscheidendes Auswahlkriterium sein.

Harald Sellner am :

Fragen Sie mal junge Leute. Wie macht man es, dass Müll entsorgen Spaß macht? Hier ein Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=qRgWttqFKu8

Barbara Zirbes am :

SUPER, das wäre doch mal ein gemeinschaftliches kreatives Experiment für Remscheid - GKE ! Da gab es doch mal die Future AGs von weiterführenden Schulen in unserer Stadt. Sponsoren für Kunststoffbehälter finden sich sicherlich. Im Elektroschrott der TBR oder beim Reparaturen-Café der Diakonie gibt es passende ältere Elektroteile.Witzige und interessante Musik kann am Laptop komponiert werden; evtl noch einen kleinen Sound aus dem Bergischen Heimatlied einbauen, damit es nicht aus der Erinnerung kommt ;-)

Chronist am :

An Straßen und Bushaltestellen, auf Plätzen, in Grünanlagen, auf Spielplätzen sowie an sonstigen stark frequentierten Stellen im Stadtgebiet sind waren Mitte Juli insgesamt 1996 Papierkörbe installiert. Diese werden nach Bedarf von drei Mitarbeitern der TBR einmal wöchentlich bis zweimal täglich – montags bis samstags – geleert. In Fußgängerzonen erfolgt die Leerung der Papierkörbe separat im Rahmen der Straßenreinigung. 2018 wurde dabei 71,5 Tonnen Abfall eingesammelt und ins Müllheizkraftwerk Wuppertal gebracht. Eine Abfalltrennung erfolgt nicht. Und davon rät die Verwaltung in ihrer Antwort auf die Anfrage der Linken auch ab: „Nach Erkenntnissen der TBR hängt die Qualität der Abfalltrennung im Wesentlichen von einer funktionierenden sozialen Kontrolle ab. (...)Auch bei begrenzten, kleineren Gebieten ist bei fehlender Sozialkontrolle eine funktionierende Abfalltrennung fraglich. (...) Aus Sicht der TBR ist eine qualitativ hochwertige Abfalltrennung bei der flächendeckenden Aufstellung von nach Abfallfraktionen getrennter Papierkörbe nicht zu erwarten. (...) Aus Gründen der Nachhaltigkeit (zusätzliche Ressourcen für die Erfassung und Transporte) und im Hinblick auf die eher geringen zu erwartenden Mengen stofflich verwertbarer Abfälle empfiehlt die Verwaltung, den beantragten Beschluss nicht zu fassen.“

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