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Ratgeber „Klimagerechtes Bauen“ kostenlos

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab sofort ist der Praxisratgeber „Klimagerechtes Bauen“ kostenfrei bei Monika Meves vom städtischen Fachdienst Umwelt unter Tel. RS 163313 oder E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de erhältlich. Der Ratgeber informiert über Problemfelder, die auf jede Hausbesitzerin und jeden Hausbesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zukommen können. Um künftig gegen extreme Wetterphänomene gewappnet zu sein, beschreibt er außerdem Präventionsmaßnahmen, mit denen Schäden möglichst gering gehalten werden können. Zahlreiche Fotos, Grafiken und Karten erleichtern zudem das Verständnis.

Der Praxisratgeber soll zum Gedankenanstoß und als Ideengeber dienen. Die Broschüre liefert Anregungen für die Standortanalyse und vor allem zu konkreten baulichen und technischen Maßnahmen gegen eindringendes Wasser, zum Schutz gegen Hitze sowie Sturm- und Hagelschäden. Mithilfe einer Checkliste kann eine erste Einschätzung zum Status der Klimaanpassung am Haus erfolgen. Darüber hinaus greift der Praxisratgeber mögliche Synergien, aber auch Konflikte mit anderen Themen auf – beispielsweise Klimaschutz und Barrierefreiheit – und gibt Anregungen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

Wohngebäude haben in unseren Breitengraden eine vergleichsweise lange Lebensdauer. In Deutschland gibt es rund 21 Millionen Gebäude. Neben einer energieeffizienten energetischen Sanierung ist die Anpassung des Gebäudes an die Folgen des Klimawandels genauso wichtig: Immobilien repräsentieren einen hohen finanziellen Wert, und in einem Wohnhaus wird viel Zeit verbracht. Aus diesen Gründen sind der Schutz eines Gebäudes sowie die Sicherheit und Wohlfühlqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner sehr wichtig. Wer Maßnahmen durchdacht kombiniert, schützt gleichzeitig das Klima und seine Immobilie.

Egal, ob ein Haus oder eine Wohnung neu gebaut, gekauft oder saniert beziehungsweise umgebaut wird – eine klimagerechte Ausführung lohnt sich in jedem Fall. Extreme Wetterphänomene wie Starkregen und Hochwasser, Hitze, Stürme und Hagel treten im Rahmen des Klimawandels schon heute vermehrt und verstärkt auch im Bergischen Land auf. Die Risiken für diese Ereignisse sind in Deutschland regional unterschiedlich ausgeprägt, und auch die örtliche Lage von Gebäude bzw. Grundstück spielt eine wichtige Rolle.

Entsprechende Maßnahmen beim Planen und Bauen können Schäden vorbeugen. Zu solchen Vorsorgemaßnahmen gehören zum Beispiel ein wirksamer Schutz gegen Rückstau aus dem Kanal, eine geringe Versiegelung des Grundstücks oder Begrünung an Dach und Fassade. Wie die Umsetzung gelingt, erklärt die Broschüre „Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen“.

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Kommentare

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Eija Tirkkonen am :

Der Ratgeber hat vollumfänglich Recht und ist doch zu kurz gefasst. In Wirklichkeit stagniert die energetische Wohnflächensanierung in Bestandsimmobilien. Die Klimaschutzziele werden dadurch kaum erreicht. Warum greifen die klugen Ratgeber am Ende doch nicht? Die Amortisierung der energetischen Maßnahmen beläuft nicht selten 30 Jahre und länger. Die Förderung ist in der Niedrigzinsphase kaum darstellbar und sackt sowieso für Einzelmaßnahmen in Belanglosigkeit. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Klimaschutz mit Wirtschaftlichkeit zusammenprallt. Für einen bezahlbaren Mietraum sollten die Baukosten gesenkt werden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Energieeinsparverordnung schreibt immer neue strengere Maßnahmen vor und das im Einklang mit immer komplizierteren Förderrichtlinien. Anreize verpuffen. Dazu kommen die strengen Gesetze für die Trennung von Bauschutt. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind wichtige Ziele, die jedoch nicht ohne zusätzliche Kosten erreicht werden können.

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