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Junge Bücherei-Mitarbeiter mit neuen Ideen

Ein verjüngtes  Bücherei-Team mit neuen Veranstaltungsideen präsentierten gestern auf einer Pressekonferenz die Leiterin des Kommunalen Bildungszentrums, Nicole Grüdl-Jakobs, und Corinna Holthausen, die Abteilungsleiterin der Bibliothek. Dazu zählten sie das Ende Juni ins Leben gerufene und von vielen Kindern und Eltern wahrgenommene Kinderkino, das am 13. September fortgesetzt werden soll, die gegenwärtige Sommerferien-Aktion -„Blind-Date“, sowie nach den Ferien einen Halloween-Abend für Kinder und Ritternachmittage.

Ein „Blind-Date“ in der Bücherei - geht nicht? Geht doch! Und als die Aktion Anfang Juli startete, war das Tableau der Möglichkeiten mit 30 Überraschungspäckchen recht groß – und dennoch binnen anderthalb Wochen im wahrsten Sinne des Wortes vergriffen. In all diesen liebevoll gepackten Päckchen befanden (und befinden sich auf Neue wieder) – Romane aus dem Bestand der Bücherei. „Alle sind ansprechend in Optik und/oder Inhalt“, sagte dazu gestern Stephanie Röder. Die Lenneperin, die sich nach dem Studium in Wuppertal in Hamburg zur Kinderbuchlektorin ausbilden ließ, kam im August vergangenen Jahres als Sachgebietsleiterin der Kinder- und Jugendbibliothek zur Remscheider Zentralbibliothek. Zusammen mit der Bibliothekarin Jana Kämpf und dem Bibliothekar Daniel Zang, die im April eingestellt wurden, bildet sie das „ideenreiche altersgemischtes Team“ (Grüdl-Jakobs) , das sich neue Veranstaltungen hat ein fallen lassen und im nächsten Jahre weitere folgen lassen will. Und neu ist ferner, dass in der Stadtbibliothek nun auch wieder ausgebildet werden kann – zum / zur „Fachangestellte(n) für Medien- und Informationswesen, Fachrichtung Bibliothek.

Damit die Überraschungspäckchen mit den Romanen für Erwachsenen bzw. Kinder bis zum Auspacken daheim eine Überraschung bleiben, können sie in der Bücherei nicht selbst in den Computer eingegeben werden (dann würden Titel und Verfasser unübersehbar), sondern das übernimmt dann eine Mitarbeiterin am Tresen hinter dem Foyer. Aber um Enttäuschungen zu vermeiden, finden sich ein jedem Päckchen Hinweise zum Inhalt. Daraus lässt sich dann mit etwas Fantasie ableiten, was dem Leser / die Leserin erwartet: Krimi, Thriller, Herz-Schmerz oder gar Horror. Stephanie Röder: „Die Aktion läuft richtig gut. Ein Junge fragte, als er nach wenigen Tagen sein Buch zurückbracht, ob der Autor noch weitere Bücher geschrieben habe!“

Das Kinderkino mit Eis und / oder Popcorn in der Pause wird es ab September alle drei Monate einmal in einer Ecke der Kinderbücherei geben. Ob zum Start „Feuerwehrmann Sam“ oder „Der kleine Drache Kokosnuss“ gezeigt werden wird, muss noch entschieden werden; beide sind Zeichentrickfilme. Aus Gründen des Platzes – für 17 Kinder und neun Erwachsene, die Begleitung von Kindern unter sechs Jahren – ist eine Voranmeldung erforderlich. In gewohnter Weise fortgesetzt werden soll der Vorlesenachmittag für Kinder in Lennep und in Remscheid, ab September in Remscheid allerdings alle zwei Wochen.

Ein Ritter „in voller Montur“ (Corinna Holthausen) wird im Oktober zu „Ritternachmittagen“ für Kinder in der Bibliothek erwartet: Der Lenneper Autor Peter vom Falkenberg. Und zu einem „Halloween-Abend“ will die Stadtbücherei für den 31. Oktober zehn bis 15 Jungen und Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren einladen, die sich zu diesem Anlass entsprechend verkleidet und geschminkt haben. Ein Abend zum Basteln, Spielen und natürlich Lesen.

Die weiteren Pläne von Nicole Grüdl-Jakobs und dem Bücherei-Team für 2020: Ein „Escape-Game“ und „neue Räume mit Aufenthaltsqualität“. Die sollen geschaffen werden durch Ausdünnung des Medienbestandes. Denn da habe sich mit der Zeit doch mancherlei angesammelt, das nicht mehr lesenswert sei: Veraltete Gesetzestexte und Reiseführer beispielsweise, aber auch zerlese und verschmutzte Bücher oder solche mit früherer Rechtschreibung.

Mit dieser Neuausrichtung der Bücherei könne man nicht warten, um den Anschluss nicht zu verpassen und eine neue Klientel für die Bücherei zu gewinnen, betonte Nicole Grüdl-Jakobs gestern. Gleichwohl hätte sie auch nichts gegen einen großen Wurf, die räumliche Zusammenlegung von Zentralbibliothek und VHS an anderer Stelle (Alleestraße?). Doch die Chancen dafür schätzte sie mit Blick auf die Finanzlage der Stadt als gering ein.

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