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Bei DOC-Klagen ist Substanz entscheidend

Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lennep

Medien berichten, dass die Zahl der Klagen, die sich gegen das in Lennep geplante DOC richten, zurückgegangen sei. Dies ist aus Sicht der Bürgerinitiative nicht von Relevanz, da nicht die Anzahl der Klagen, sondern deren Substanz entscheidungsrelevant ist. Es wird auf jeden Fall Kläger geben, die dieses Verfahren weiterverfolgen werden. Die Chancen, dass das DOC nicht gebaut wird, stehen aus Sicht der BI nach wie vor gut, denn die Schäden, die sowohl für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt als auch für einzelne unmittelbar Betroffene entstehen, sind immens.

Es verwundert überhaupt, dass der Oberbürgermeister und die meisten Politiker weiter eine Realisierung dieses Projekts für wünschenswert halten, hat der OB doch anlässlich einer Freitagsdemonstration verkündet, er habe verstanden. Dies ist offensichtlich nicht der Fall, denn Massentourismus, Massenkonsum, Billigproduktion und tonnenweise Müll – das ist nicht die Zukunft, die die junge Generation will. Das ist der Stoff, aus dem der Klimawandel, die weitere Zerstörung unserer Umwelt und des gesellschaftlichen globalen Gleichgewichts gemacht ist.

Bei der Entscheidung, ob in Remscheid ein DOC gebaut werden soll, geht es also nicht um ein paar Privatinteressen, es geht um die Weichen, die in Remscheid für die Zukunft gestellt werden. Die Ablehnung dieses Projektes macht den Weg frei für kreative Köpfe und junge Ideen, die begriffen haben, dass die Gesellschaft, wenn sie denn eine Zukunft haben soll, konsequent in Richtung Nachhaltigkeit gehen muss. (Ursula Wilms)

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Kommentare

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Bettina Stamm am :

Die Anzahl der Privatleute die Klage gegen das DOC eingereicht haben kann man an einer Hand abzählen. Warum die Öffentlichkeit immer wieder mit irreführenden Nachrichten zum DOC gefüttert wird, liegt offensichtlich nicht nur an der schwindenden Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern sondern auch in der Hoffnung, „dass die Nachbarstadt Wuppertal diesem Vorbild folgt.“ So ist es zumindest heute RGA online zu entnehmen. Wenn von „mehreren“ Privatleuten berichtet wird, die ihre Klagen zurückgezogen haben, ist das schlichtweg falsch, und die Aussage ist zu korrigieren.

Norbert Landen am :

Dass die Remscheider Politiker (außer den Linken)immer noch das DOC hochhalten, ist nicht mehr zu verstehen. Dass jetzt der RGA in einem Kommentar die Interressen des Investors über alles stellt, das heißt, man muss es in Kauf nehmen, ob man will oder nicht.Dass der RGA sich unabhängig und überparteilich nennt, kann man nicht glauben, nicht nur in Punkto DOC.

Michael Heimlich am :

"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing." Scheinbar sind Teile der Presse auch schon "DOC-unterwandert", winken doch neue auflagenstarke Anzeigenschaltungen zukünftiger potentieller DOC-Ankermieter. Was man in Kauf nehmen muss, entscheidet zwar letztlich der Bürger in seiner Rolle als Wähler und Konsument auch ein bisschen noch selbst mit. Fakt aber ist jedenfalls: Ein DOC in Lennep mit ca. 1,2 Mio zusätzlichen PKW-Fahrten pro Jahr nach Lennep wird es nicht zum Klima-Null-Tarif geben! Und nur Öko-Träumer glauben daran, dass der durchschnittliche DOC-Besucher mit dem Rad, mit dem Elektro-Auto oder gar mit der 2 Waggon-starken S7 im 20-30 Minuten-Takt anreisen wird. Also liebe Presse und im Vorwahlkampf befindliche Lokalpolitiker : Wer die FfF-Bewegung lobt und sich Klimaschutz auf die Fahnen schreibt, für den darf es kein Tabu in der aktuellen Klima-Diskussion geben, auch nicht die heilige "Remscheider Kuh" , das DOC. Alles andere ist unglaubwürdig und geprägt von den üblichen Worthülsen. Denn der berühmten sogenannten "Sachzwänge" gab es schon zuviele, deshalb stehen wir ja an diesem Punkt , wo wir uns nun befinden.

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