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Plan zur Sanierung des Freibades beantragt

Zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 5. September und des Ausschusses für Sport am 25. September hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, der Verwaltung den folgenden Prüfauftrag zu erteilen für

  • eine Planung für das „Freibad Eschbachtal 21“
  • die Ermittlung der erforderlichen Finanzierungsbedarfe und
  • eine Investitionsplanung unter Ausnutzung aller Förderoptionen im Rahmen der Haushaltsfortschreibung, gegliedert nach Bauabschnitten. Diese Planung soll die vollständige Sanierung des Remscheider Freibades schrittweise innerhalb von fünf Jahren abbilden und auf Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsrechnung die Folgekosten neu ermitteln.

Bei der Planung der Bauabschnitte sei darauf zu achten, dass in den Sommermonaten – soweit technisch möglich – der Betrieb des Freibades – ggf. in Teilbereichen – aufrechterhalten werden sollte. Auch sei die Sanierung darauf auszurichten, dass der Pflegeaufwand verringert, die Nutzungszeiten verlängert, der Ressourcenverbrauch vermindert und die Barrierefreiheit verbessert wird. Vordringlich hierfür sei eine vollständige Erneuerung der technischen Anlagen und der Umbau der Schwimmbecken nach heutigem technischem Standard (Wegfall Fliesen, Einsatz von V4A-Stahl als Beckenmaterial).

Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung möge die Verwaltung berücksichtigen, dass die Eintrittspreise des Freibades auch weiterhin familien- und bürgerfreundlich sein sollen.

„Das groß angekündigte Bundes-Förderprogramm für Schwimmbäder ist vor Ort in den Städten nicht angekommen. Anträge wurden reihenweise abgelehnt, ohne dass deutlich geworden ist, woran es bei den Förderanträgen hakt. Das Freibad Eschbachtal hätte die beantragten Mittel für den Sanierungsbedarf dringend gebraucht. Wenn jetzt unter dem Strich von 60 Anträgen aus Nordrhein-Westfalen nur zehn bewilligt wurden, hilft das kaum“, schreibt die SPD-Fraktion in der Antragsbegründung. „ Auf der einen Seite müssen wir feststellen, dass immer weniger Kinder schwimmen können, und bemühen uns um Programme zum Schwimmen lernen - auf der anderen Seite hakt es mit der Sanierung der Schwimmbäder. Ende Juli haben 25.000 Menschen das Freibad Eschbachtal aufgesucht und somit Magnet und Anziehungspunkt für Badegäste. Das älteste Freibad Deutschlands liegt in idyllischer Lage tief unten im Remscheider Wald und grenzt an unsere Nachbarstadt Wermelskirchen. 1912 eröffnete das Freibad seine Pforten und ist seit dieser Zeit aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Menschen und Familien, die nicht in den Sommermonaten vereisen können, sollten einen Ort zum Schwimmen und Baden im Freien vorfinden. Remscheid muss das Freibad Eschbachtal erhalten!“

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Kommentare

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Harald Maier am :

Wo war die SPD, als das Freibad nur durch Ehrenamtliche vor der Schließung bewahrt wurde? Wenn die Politik - und da sind alle Parteien gefragt - für die Bürger Remscheids sinnvolle Lebensbedingungen und Freizeitgestaltung bewahren und ausbauen wollen, muss das im Vorfeld geschehen und nicht erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Bestes Beispiel ist das Verhalten in Bezug des Sportplatzes Neuenkamp! Obwohl für das Quartier Remscheid-Süd unverzichtbar, wird seit Jahren rumgeeiert aufgeschoben und letztlich ein fast 110 jähriger Verein, der für die Stadt Millionen an Grunderwerbssteuern gesichert hat, seiner Existenz beraubt.

Hans Werner Degiorgio am :

Sehr geehrter Herr Maier, als Schriftführer des Förderverein Freibad Eschbachtal e.V. kann ich Ihnen sagen, dass unter anderem sehr viele SPD-Mitglieder im Verein Mitglied sind. Auch Mitglieder anderer Parteien sind zahlreich vertreten.

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