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Innenstadt braucht Brunnen für ein besseres Klima

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 27. August und zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses am 5. September hat die SPD-Fraktion einen Antrag zur  Wiederinbetriebnahme der außer Betrieb befindlichen Brunnen gestellt, konkret: Die Verwaltung möge prüfen, ob eine Wiederinbetriebnahme dieser Brunnen erfolgen könne und welche Mittel hierfür einmalig und dann dauerhaft erforderlich seien.

Zur Begründung heißt es: „Die zunehmende Hitze aufgrund des Klimawandels bekommen insbesondere die Städte zu spüren. Für Menschen, die vor allem in der zugebauten Innenstadt wohnen, sind die Temperaturen jenseits der 35 Grad oftmals ein Graus. Vor allem in unserer dicht bebauten Innenstadt sammelt sich die Hitze und es entstehen sogenannte „HotSpots“ (Wärmeinseln). Auch in der Nacht sinken die Temperaturen durch die Bebauung und den Asphalt kaum ab. Bei großer Hitze sehen wir die Unterschiede zwischen Innenstadt und Außenstadt besonders stark. Da hilft nur eine Klimaanlage, und diese findet sich in Form von Wasserbrunnen im Stadtgebiet wieder. Brunnen verbessern das Klima in der Innenstadt und sind ein wichtiges Element im öffentlichen Raum. Gerade an heißen Tagen können sie wohltuend sein und verbessern das Kleinklima. Doch nicht nur die Luft kühlt ab, auch Mensch und Tier können sich selbst im Brunnen abkühlen. Je größer die Wasserfläche, desto größer die Verdunstungsrate. So lässt sich zunehmend lokal eine höhere Abkühlung erreichen. Stadtplaner müssen sich neu orientieren, um sich zu wappnen. Das heißt: Mehr Grün, mehr Wasserstellen, weniger Beton!“

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Kommentare

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David Schichel am :

Das ist ein ganz hervorragender Vorschlag! Um einem fortgesetzten "Hase-Igel-Spiel" in den kommenden Sitzungen vorzubeugen, könnte sich die SPD auch die anderen Punkte des Allee-Straßen-Antrags der Grünen aus dem vergangenen Frühjahr ansehen, vielleicht kann sie weitere Punkte aufgreifen/ unterstützen?

Lothar Kaiser am :

Oh, Oh! Ein Plagiatsvorwurf!

Gerd Rothbrust am :

„…So lässt sich zunehmend lokal eine höhere Abkühlung erreichen. …“ – bleibt die Frage wie „lokal“ ist der Effekt eines Brunnens ist! UND wie vertragen sich Wasserknappheit und CO2-Produktion (Pumpen, Wartung) mit der Inbetriebnahme?

Fritz Beinersdorf am :

Am 21. Januar 2019 fragte die SPD schon einmal zum Allee- Brunnen vor dem Allee- Center. Kosten der Beantwortung 67,00 Euro und die Verwaltung meint, dass die Sanierung des Brunnens voraussichtlich keine Klimarelevanz habe. Die erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von 80 000 Euro sind unter INV 122060 – Brunnen Alleestraße im Ergebnis und Finanzplan enthalten. (Drucksache 15/4662) Die Verwaltung hat unlängst erklärt, dass sie zur Zeit keinen Handwerksbetrieb bekommt, der die erforderlichen Arbeiten an diesem Brunnen durchführen kann. Deshalb die „Bepflanzung“. Für diesen Brunnen ist die Antwort schon lange gegeben. Unklar ist was mit dem Brunnen am Markt geschieht. Die Stadtsparkasse (Eigentümer) möchte ihn entfernen, es sind aber auch Fragen des Urheberechts in diesem Zusammenhang zu klären. Bleibt noch der Kugelbrunnen untere Allee. Ich fände es gut wenn die SPD schon einmal nachschauen würde ob sie nicht Anträge der Grünen plagiiert oder mal nachschaut was sie selbst schon einmal zum Thema nachgefragt und erfahren hat. Was ich gut am SPD Antrag finde, ist die Begründung, in der die hervorragende Bedeutung der Brunnen für das innerstädtische Klima herausgearbeitet wird. Dass die Verwaltung der Meinung ist, dass die Sanierung des Brunnen am Allee - Center voraussichtlich keine Klimarelevanz haben soll, kann ich nicht verstehen.

Gerd Rothbrust am :

Die Instandsetzung und der Betrieb der Brunnen hat Klimarelevanz: Pumpen, Instandsetzng und Wartung produzieren CO2 ;-)

Norbert Landen am :

Das ist ja hervorragend, was die SPD vorschlägt. Kann man auch in Lennep umsetzen, wenn die Gerichte das Unheil DOC beerdigt haben.

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