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Die Bilanz der MKS kann sich sehen lassen

Entwicklung der Schülerzahlen und der Belegungen im Musik- und Kunstbereich 2009 bis 2018

Jahr

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Schülerzahl

1277

1189

1103

1099

1351

1837

1943

2140

2385

2540

Belegungen

1789

1558

1412

1420

1691

2049

2234

2689

2677

2765

 

Entwicklung Schülerzahlen und Belegungen 2009-2018 Musikbereich

Jahr

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

Schülerzahl

1277

1189

1103

1099

1351

1668

1620

1518

1701

1790

Belegungen

1789

1558

1412

1420

1691

1880

1911

2129

1993

2065

Entwicklung Schülerzahlen und Belegungen 2014-2018 Kunstbereich 

Jahr

2014

2015

2016

2017

2018

Schülerzahl

169

323

560

684

750

Belegungen

169

323

560

684

750

Quelle: MKS-Verwaltungssoftware Amadee

Belegungszahlen im Musik- und Kunstschulbereich innerhalb der letzten zehn Jahre zeigen: Die Anzahl der SchülerInnen der Musik- und Kunstschule der Stadt Remscheid (MKS) konnte von 2009 bis 2018  von 1.277 auf 2.540 erhöht und damit fast verdoppelt werden. Die Anzahl an Belegungen stieg im selben Zeitraum von 1.789 in 2009 um knapp 1.000 auf 2.765 in 2018 (siehe nebenstehenden Kasten). „Trotz hoher gesellschaftlicher Akzeptanz und den neuen, sehr gut angenommenen Räumlichkeiten in der Scharffstraße steht die Abteilung Musik- und Kunstschule vor einigen bedeutsamen Herausforderungen. Diese liegen zum einen in einem Mangel an Fachkräften in bestimmten Fächern begründet – vor allem im Bereich der Musikalischen Früherziehung. Hier lassen sich die zahlreichen Bedarfe schon jetzt kaum decken, und die Hochschulen und Universitäten, die den entsprechenden Nachwuchs ausbilden, vermelden auch für die kommenden Jahre nur geringe AbsolventInnenzahlen, was erahnen lässt, dass sich der Mangel an entsprechend qualifizierten Lehrkräften künftig noch verschärfen wird“, heißt es in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung zur Sitzung des Kulturausschusses am 3. September. Und weiter: „Eine weitere Herausforderung ist das große Feld der Digitalisierung. Hier wird sich die Musik- und Kunstschule künftig verstärkt mit Fragen rund um den  Einsatz neuer Medien im Unterricht und in der Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen.“

Zu den steigenden Schüler- und Belegungszahlen habe auch beigetragen, dass die MKS in den vergangenen Jahren zunehmend zur Kooperationspartnerin für soziokulturelle Einrichtungen geworden sei. Nicht nur, dass die Abteilung Musik- und Kunstschule  das Projekt „Kulturrucksack NRW“ innerhalb Remscheids koordiniert und entsprechend mit zahlreichen Akteuren wie „Ins Blaue e.V.“, der „Kraftstation“, „Die Welle gGmbH“, etc. zusammenarbeitet – sie kooperiert auch mit den Bergischen Symphonikern, dem Westdeutschen Tournee Theater (WTT) und dem Deutschen Werkzeugmuseum. Etabliert haben sich v.a. die Musiktheater-Produktionen, die seit 2014 regelmäßig mit dem WTT erarbeitet werden und das so genannte „Backstage Lounge“-Projekt, in dessen Rahmen die Musik- und Kunstschule junge KonzertbesucherInnen im Vorfeld der Philharmonischen Konzerte der Bergischen Symphoniker auf das Programm des Abends einstimmt. Im Durchschnitt nehmen (das Kulturrucksack-Projekt unberücksichtigt) rund 230 Jugendliche pro Jahr an dieser Art MKS-Kooperationsprojekten teil.

Der Anstieg an Schüler- bzw. Belegungszahlen im Kunstschulbereich sei im Wesentlichen auf hervorragende KünstlerInnen als Honorarlehrende zurückzuführen und auf ein umfassendes und viele Zielgruppen ansprechendes – angefangen vom Malen und Zeichnen über Holz- und Metallwerken, Textil und Design, Fotographie und Bildbearbeitung bis hin zu Bühnenbild- und Theaterkursen sowie vielem mehr. Seitdem sich der Kunstbereich als integraler Bestandteil von MKS und Bildungszentrum präsentiere, habe er im Rahmen von Veranstaltungen etliche Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene als neue KundInnen gewinnen können.  Gerade auch die Angebote des Kunstbereichs für (Neu-)Zugewanderte in der Wülfingstraße und in der MKS-Begegnungsstätte in der Scharffstraße hätten neue Teilnehmende angelockt und die Schülerzahlen gesteigert.

Aufgrund sparsamer Haushaltsführung, gesunkenen Personalaufwendungen infolge von Stelleneinsparungen sowie Mehreinnahmen an Unterrichtsentgelten (die Einnahmen sind von 409.393,89 in 2009 auf 467.109,80 Euro in 2018 gestiegen) sei es gelungen, die kommunale Bezuschussung im Vergleich zu 2009 von damals 826.021,33 Euro um gut zehn Prozent  auf 743.988,72 Euro zu senken, so die Stadtverwaltung. Dank der Unterstützung  durch den Verein der Freunde und Förderer der Musik- und Kunstschule sei trotz Sparmaßnahmen  die Anschaffung auch sehr hochwertiger Instrumente wie Konzertharfen, Klaviere und Blasinstrumente möglich gewesen, so dass die Musik- und Kunstschule „hier derzeit sehr gut ausgestattet ist.“    

Mit dem Zusammenschluss von Musik- und Kunstschule, Volkshochschule und Öffentlicher Bibliothek zum Kommunalen Bildungszentrum war in 2012 eine Organisationsstruktur geschaffen worden, die es erlaube, die MKS an vielen Stellen „neu zu denken“, ohne dass das Fortbestehen der Einrichtung nochmals in Frage gestellt worden wäre. Eingeführt wurden zum Beispiel 10er-Karten für Erwachsene für eine flexible Wahl der Unterrichtstage.  Die Stundenkontingente und Aufgaben der Mitarbeitenden wurden „strategisch umverteilt“, eine neue Nutzungs- und Entgeltordnung erarbeitet und die Öffentlichkeitsarbeit angepasst (jährlicher Tag der Offenen Tür, regelmäßige Schnupper-Sonntage, Flyer und Werbeplakate in neuem Design). Auch wurde mit Nachdruck daran gearbeitet, bestehende Wartelisten abzubauen.

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Kommentare

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Chronist am :

Diese Bilanz habe ihn begeistert, lobte heute im Kulturausschuss Fritz Beinersdorf (Linke), und Volker Leitzbach (SPD) sprach von einer tollen Erfolgskurve. Für das Fachwerk-Domizil der Musik- und Kunstschule an der Scharffstraße stelle Stadtdirektor Sven Wiertz für das Haushaltsjahr 2021 einen höheren Sanierungsetat in Aussicht zwecks Werteerhalt der beiden Gebäude.

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