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Ladessäule hinter dem Rathaus käme EWR zu teuer

In der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen (BV) am 3. April hatte diese von der Verwaltung empfohlenen Beschluss über die Einrichtung einer Ladestation für Elektrofahrzeuge an der Kreuzbergstraße zurückgestellt. Wohl auch aus Rücksicht auf den Marketingrat Lüttringhausen e.V. und drei seiner Mitglieder (Metzgerei Nolzen, Kiosk Friedrich, Bäckerei Beckmann). Dier Anrainer hatten geltend gemacht, dass es für eine Ladestation für Elektro-Autos auf dem Parkplatz zwischen der Metzgerei und Bäckerei noch gar keine entsprechende Nachfrage gebe. Der Marketingrat in seinem Brief an die BV: „Praktisch heißt das für uns, dass zwei Stellplätze als Kundenparkplätze wegfallen und den ganzen Tag für potentielle Ladevorgänge freigehalten werden. Kurzparker müssen bei Nichtbeachtung mit Strafzetteln rechnen.“ Befürwortet wurde statt dessen eine Installation hinter dem Rathaus, wo sie keine „Einzelhandels-Parkplätze" belege. Denn jedes E-Fahrzeug sei auf Grund seines integrierten Navigationsgerätes problemlos in der Lage, auch Ladestellen anzufahren, die nicht ganz offensichtlich in „erster Reihe" lägen.

Zur heutigen Sitzung hat die Verwaltung wie erwartet den Beschlussvorschlag vorgelegt, die Rückrückstellung von April wieder aufzuheben. Sie begründet das damit, dass von einer ganztägigen Blockierung von zwei Parkplätzen für Ladevorgänge keine Rede sein könne, und verweist auf den ursprünglichen Beschlussvorschlag. Zitat: „Auf dem ... Parkplatz besteht aktuell eine Parkscheibenregelung (1 Stunde, werktags, Mo - Fr 10 - 18 Uhr und Sa 10 - 14 Uhr). Diese Regelung soll für Elektrofahrzeuge übernommen werden. Eine Parkzeitbeschränkung mit einer Parkdauer von einer Stunde ist angebracht, da es sich um einen stark frequentierten Bereich handelt.“ Die Verkehrsüberwachung des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung habe im Übrigen zugesagt, den Parkplatz nach Installation der Ladesäule regelmäßig zu kontrollieren. Die Kosten für die Installation der Ladesäule übernimmt die EWR GmbH. Für den Doppelparkplatz ist eine Normal-Ladesäule (AC) mit zwei Anschlussmöglichkeiten geplant, so dass sich pro Parkplatz eine Leistung von 22 kW ergibt. Die Verlegung der Parkplätze hinter das Rathauswäre mit zu hohen Kosten für Tiefbauarbeiten zur Verlegung entsprechender Anschlussleitungen verbunden. (Am 31.Dezember 2019 waren in Remscheid 61 reine Elektrofahrzeuge sowie 77 Plug-in-Hybridfahrzeuge zugelassen.)

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Kommentare

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Heinz Wäscher am :

Diese Seite beschäftigt sich mit dem Thema Beschilderung von Parkplätzen vor Ladesäulen und was dabei alles falsch gemacht werden kann: http://www.vzkat.de/2018/Elektrofahrzeuge/Elektrofahrzeuge-Ladestationen.htm

Chronist am :

In dieser Woche hat die Bezirksvertretung der Einrichtung der beiden Parkplätze mit Elektro-"Zapfsäulen" zugestimmt.

Jürgen Koball am :

Von ca. 60.000 Fahrzeugen sind richtigerweise 61 Elektrofahrzeuge registriert. Die Aufladezeit von einer Stunde bringt m. E. eigentlich gar nichts. Ist Im Grunde genommen eine reine Alibifunktion der Verwaltung. Dafür braucht man dem Einzelhandel keine Parkplätze wegnehmen.

Heinz Wäscher am :

Bezieht sich Ihre Aussage zu den 61 Elektrofahrzeugen auf Kfz, die man anhand eines „E” ganz rechts im Nummernschild auch als solche identifizieren kann oder generell auf alle Elektro-Kfz in Remscheid, die zugelassen worden sind? Zu der geplanten Ladesäule mit 22 KW: eigentlich sind zwei Stunden erlaubte Park-/ bzw. Ladezeit realistischer, wenn man von Kfz mit einem 50 KWh Akku ausgeht die dort geladen werden sollen.

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