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Gegen Sonnensegel sprechen Kosten und Wetter

Von einem Sonnensegel für die Konzertmuschel im Stadtpark, wie von der CDU-.Fraktion nachgefragt, hat die Stadtverwaltung abgeraten. Dazu heißt es in einer Mitteilungsvorlage für die Sitzung des Kulturausschusses am morgigen Dienstag: „Die Bühne des Stadtparks hat eine Breite von 16 m. Vor der Bühne, bis zu der ersten Sitzreihe, befindet sich eine asphaltierte Fläche von 11 m Tiefe und 16 m Breite. Im Anschluss an diese Fläche folgen 15 Bankreihen mit einer Gesamttiefe von 21 m, die Gesamtbreite beläuft sich auf 13 m. Insgesamt hat die Fläche mit fest installierten Bänken eine Größe von ca. 250 Quadratmetern. Sollte ein flächiger Sonnenschutz für die Bänke erfolgen, fangen die reinen Investitionskosten je nach Anspruch an Design, Praktikabilität und Dauerhaftigkeit bei mind. 50.000 Euro an. Hinzu kämen Architektur- und Statikerleistungen sowie die  jährlichen Unterhaltungs-, Wartungs- und ggf. Instandsetzungskosten. Problematisch erweisen sich zusätzlich zwei Punkte:

  • Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre erfordern Stürme oder zumindest starke Windböen auch im Sommer eine erhöhte Stabilität der Anlage.
  • Im Anschluss an die Sitzreihen folgt eine Rasenfläche in leichter Hanglage. Je nach Höhe des Sonnenschutzes wäre der Blick auf die Bühne zumindest beeinträchtigt, wenn nicht gar verhindert. Dies gilt gerade für Familien mit Kindern, die während der Vorstellungen auch den Spielplatz nutzen.“

Die Konzertmuschel im Stadtpark befindet sich in Verwaltung des Gebäudemanagements bzw. in Bewirtschaftung des Stadtmarketings der Stadt Remscheid. In Verwaltung der TBR liegen die in Grünanlagen samt Bänken, Schildern, Abfallkörben usw.

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Chronist am :

„Schade, da steht nur drin, warum das Sonnensegel nicht geht“, zeigte sich heute im Kulturausschuss Ottmar Gebhardt (/CDU) enttäuscht. Verständnis für die ablehnende Haltung der Verwaltung äußerte dagegen Volker Leitzbach (SPD). Er erinnerte an das Sonnensegel aus den 1980er Jahren, das häufig unter Vandalismus gelitten habe, wie Stadtdirektor Sven Wirtz bestätigte. Leitzbach empfahl statt einer Einzelmaßnahme „als Schnellschuss“ eine Bestandsaufnahme für den Stadtpark mit dem Ziel eines neuen Gesamtkonzepts- Es geht dabei auch um „erbärmliche Sitzbänke“ und einen Bühnenbereich ohne Garderobe. Zustimmung kam von Fritz Beinersdorf von den Linken und Inge Brenning (SPD). Man müsse auch an den Klimawandel und künftige heiße Sommer denken. Statt eines Sonnensegels reiche aber vielleicht auch ein Sonnen- oder Strohhut, so Brenning scherzhaft.

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