Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ergebnisbericht der Kulturkooperative liegt vor

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im September 2017 haben die Stadtspitzen Remscheids, Solingens und Wuppertals gemeinsam das Projekt der Bergischen Kulturkooperative gestartet. Mit Unterstützung der Kulturexperten um Prof. Dr. Oliver Scheytt wurden in Workshops und zahlreichen Hintergrundgesprächen die Stärken und Schwächen der kulturellen Zusammenarbeit im Bergischen Städtedreieck erörtert. Der breit angelegte Diskurs unter Einbeziehung von Kulturschaffenden aus Bürgerschaft, Verwaltung und Rat hat bestätigt, dass es weitere Potentiale zur kulturellen Zusammenarbeit gibt, um die Region weiter im kulturellen Kanon Nordrhein-Westfalens zu verankern. Ziel des Prozesses war dabei nicht eine Reduzierung der kommunen Finanzmittel für die Kultur zu erreichen sondern auszuloten, ob neue Perspektiven auch unter dem bestehenden Finanzrahmen und unter Einbeziehung von Fördermitteln erreicht werden können. Zu den Ergebnissen des Prozesses zählen:

Die drei bergischen Städte werden ab 2020 jährlich zu einer Bergischen Kulturkonferenz einladen, dabei wird die Organisation von den Städten im Wechsel wahrgenommen. Die Konferenz soll sich als ein Ort etablieren, an dem Kulturschaffende über Herausforderungen der kulturellen Bildung unter Einbeziehung externer Expertise diskutieren sollen. Zu den Themen zählen: Kultur und Digitalisierung, Zukunftskonzepte für Kultur, Perspektiven des Kulturmarketings oder Kultureinrichtungen als Dritte Orte. Diese Konferenzen sollen zugleich Impulse für die kulturpolitische Debatte über die Region hinaus geben.

Bestehende gemeinsame Kulturangebote sollen fortgeführt werden, bspw. das derzeitige Festivalformat „Viertelklang“. Neue gemeinsame Angebote können sich durch die Bündelung bestehender Aktivitäten anbieten, bspw. durch eine „Lange Nacht der Bergischen Kultur“, die auch über die Region aus Wirkung entfalten kann. Darüberhinausgehende zusätzliche kooperative Kulturangebote sind jedoch aufgrund beschränkter Ressourcen und dem bereits bestehenden umfangreichen Angebot nicht möglich.

Die Kommunikation zwischen den Kulturinstitutionen soll verbessert werden. Es ist wichtig, dass die Kulturinteressierten im Bergischen Raum umfassend über das gesamte Angebot in ihrer Heimatregion informiert werden. Das Kulturmarketing kann hier auch mit dem regionalen Tourismusmarketing verknüpft werden, um das Bergische Städtedreieck im Wettbewerb der Kulturregionen besser zu verankern. Diese Ergebnisse sollen in Zusammenarbeit der drei Stadtverwaltungen sukzessive verwirklicht werden. Die Stadtspitzen werden diesen Umsetzungsprozess begleiten und sich regelmäßig über die erzielten Fortschritte austauschen.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Die Stadtspitzen von Remscheid, Solingen und Wuppertal wollen mit einer „Kooperative Bergischer Kulturraum“ neue Kooperationsstrukturen und Netzwerken für die Kulturarbeit der drei Städte initiieren. Zu diesem Zweck wurden eine Lenkungsgruppe, bestehend aus den Oberbürgermeistern, den Kämmerern und den Leitungen der Kulturdezernate, sowie ein Koordinierungskreis aus den Leitungen der Kulturdezernate eingerichtet. Von November 2017 bis April 2018 wurden vor spartenspezifischen Workshops mehr als Einzelinterviews mit VertreterInnen der Kulturinstitutionen geführt, die in den jeweiligen Handlungsfeldern von den Mitgliedern des Koordinierungskreises als besonders relevante Interviewpartner benannt wurden waren. Sowohl in den vorbereitenden Interviews als auch in den verschiedenen Workshops wurde deutlich, dass von den Kulturakteuren mehrheitlich ein Austausch gewünscht wurde (...). Trotz dieser kooperativen Haltung, die sich während der Workshops weiter verfestigte, wirken Kooperationen zwischen den Institutionen nicht immer nachhaltig.(...) Es erscheint problematisch, gemeinsame Anknüpfungspunkte für langfristige gemeinsame Projekte oder Kooperationen zu finden. (nach dem Ergebnisbericht zur Entwicklung einer Kooperative „Bergischer Kulturraum“ für das Bergische Städtedreieck)

Lothar Kaiser am :

Ein sehr ausführlich geratener "Errgebnis"-Bericht, der inhaltlich wenig Hoffnung macht auf baldige konkrete Fortschritte.

Lothar Kaiser am :

Diese Einschätzung teilte heute im Kulturausschuss dessen Vorsitzender Karl Heinz Humpert (DDU): „Wenig substanziell. Das war schon früh meine Meinung!“ Fritz Beinersdorf von den Linken drastischer: „Das Geld nicht wert, das es gekostet hat!“ Und Volker Leitzbach (SPD) widersprach da nicht, blickte aber lieber nah vorn: „Bin gespannt, wie es jetzt weitergehen soll!“ Das zu erklären, sei dann wohl Sache der Verwaltung, meinte Humpert. Stadtdirektor Sven Wiertz schwieg dazu.

Lothar Kaiser am :

Die Anfang September vorgelegte Mitteilungsvorlage soll in der Sitzung des Kulturausschusses am 29. Oktober diskutiert werden. Doch viel ist da nicht zu erörtern (siehe oben die aufgeführten „Ergebnisse“). Das hindert die Verwaltung gleichwohl nicht an dem folgenden „Pfeifen im Walde“: „Diese Ergebnisse sollen in Zusammenarbeit der drei Stadtverwaltungen sukzessive verwirklicht werden. Die Stadtspitzen werden diesen Umsetzungsprozess begleiten und sich regelmäßig über die erzielten Fortschritte austauschen.“ Da würde ich dann gerne mal Mäuschen spielen.

Chronist am :

"Ist die Verwaltung der Ansicht, dass Aufwand und Ertrag in einem vertretbaren und angemessenen Verhältnis stehen?“, war eine der Fragen der CDU-Fraktion zum Resümee der Bergischen Kulturkooperative, die die Verwaltung in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses beantwortete: „Die Aufgabenstellung des Gutachtes bestand darin, auf Basis einer Analyse von Dokumenten und einer Folge von Interviews und Gesprächen mit Schlüsselpersonen einen Prozess zu initiieren, der dem Aufbau von Kooperationsstrukturen und Netzwerken für die Kulturarbeit der drei Städte dient. (...) Die im Ergebnisbericht genannten Maßnahmen (...) werden ihre Wirkung erst künftig entfalten. Insofern kann ihr Erfolg zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt noch bewertet werden. Seitens der Stadt Remscheid wird die Etablierung einer „Bergischen Kulturkonferenz“ (Arbeitstitel) als über die Region hinaus wirkendes Forum der Kulturpolitik begrüßt, um kultur- und förderpolitische Impulse aus den Bergischen Städtedreieck in die Regional-, Landes- und Bundespolitik setzen zu können. Aus diesem Grunde hat sich Remscheid auch bereiterklärt die erste Konferenz in 2020 vorzubereiten und zu veranstalten. (...) Als ein unmittelbarer Erfolg des Projektes während der Arbeitsphase kann jedoch gelten, dass die drei Bergischen Städte sich einvernehmlich auf eine personelle Verstärkung der Bergischen Kulturbüros verständigen konnten, nachdem übereinstimmend festgestellt wurde, dass das von der Region auszuschöpfende Förderpotential eine stärkere personelle Begleitung bedarf.“

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!