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Hilfe bei Schulproblemen muss eine Pause einlegen

„Seit zehn Jahren werden in NRW Schülerinnen und Schüler mit Schulproblemen von sogenannten Berufseinstiegsbegleitern in den letzten Schuljahren bis in die Berufsausbildung unterstützt. Da sich EU und Bund aus der Finanzierung zurückziehen, wird das Programm im kommenden Schuljahr vorerst nicht fortgeführt. Aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich der Ausgestaltung und organisatorischen Fragen ist die angedachte Finanzierungsübernahme durch das Land bisher noch nicht realisiert“, beklagt die Fraktion der Grünen im Rat der Stadt Remscheid. Damit gehe die notwendige Unterstützung für junge Menschen ohne Aussicht auf einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz in eine Zwangspause. „Die 30.000 jungen Menschen, die das Programm jährlich (in NRW) durchlaufen, brauchen Kontinuität. Eine Lücke im Programm könnte schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen!“

Im Schulausschuss stellten die Grünen zu diesem Problembereich fünf Fragen. Zur Ausschusssitzung am 11. September liegen die Antworten der Verwaltung nun vor. Demnach betreute bisher die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) mit Sitz in Düsseldorf und einer Zweigstelle in Remscheid die Berufseinstiegsbegleitung an vier Remscheider Schulen (Heinrich-Neumann-Schule, GHS Hackenberg, Nelson-Mandela-Schule, Albert-Einstein-Gesamtschule). „Die laufenden Maßnahmen werden zu Ende geführt. Ob die FAW den Zuschlag bei der nächsten Ausschreibung bekommt, ist noch offen. Eine Arbeitsplatzgarantie für die Beschäftigten gibt es darum nicht“, so die Verwaltung. „Schulaufsicht, Arbeitsagentur und Kommunale Koordinierungsstelle haben die nächste Ausschreibung abgestimmt.“ Für Remscheid sind insgesamt 69 Betreuungsplätze vorgesehen. Statt zu Schuljahresbeginn können die 69 Jugendlichen aber erst zum Beginn des 2. Halbjahres (Frühjahr 2020) mit einer Betreuung rechnen. (Siehe auch Waterbölles vom 17. Juni 2011: „Betreuer in Zwangsurlaub, Prüflinge auf sich allein gestellt“)

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