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W.i.R. hält von Fahrrad- Alternativstrecke nichts

Zur Sitzung der Fachausschüsse und des Rater des Stadt hat die Ratsgruppe der Wählergemeinschaft W.i.R. den Antrag gestellt, die Stadtverwaltung möge abweichend von der Empfehlung des Radverkehrskonzeptes die Verlängerung der Balkantrasse nach Lüttringhausen entlang der sogenannten „Vorzugsstrecke“ realisieren und mit den Planungen umgehend zu beginnen. Die erforderlichen finanziellen Mittel könnten im Rahmen der Beratung des Haushalts 2021 bereitgestellt werden.

Begründung: „Am 30. Juni 2016 hat der Rat der Stadt Remscheid einstimmig beschlossen, den nun als „Vorzugsstrecke“ bezeichneten Trassenverlauf in die Planung aufzunehmen. Schon mit diesem Antrag, aber auch z.B. bei späteren Beratungen, wurde auf die Notwendigkeit von Trassensicherung und Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel hingewiesen. Dabei hat die Verwaltung den Beschluss des Rates vom 30.11.2017, den Lückenschluss der Balkantrasse außerhalb des Radwegekonzeptes vorzuziehen, trotz massivem Hinweis in der Ratssitzung am 22. Februar 2018 missachtet. Deswegen ist die im Radwegekonzept vorgesehen Integration in die Umsetzung Gesamtentwicklung des Radverkehrskonzeptes abzulehnen und auf die Umsetzung der bestehenden Ratsbeschlüsse zu drängen. Der Hinweis auf „lange Ausführungszeiten für die Ausführungsplanung“ trifft die Stadtverwaltung selber, die aus eigener Ermächtigung drei Jahre zur Planung des Lückenschlusses hat verfliegen lassen.“

Darunter sollten die Radfahrer in Remscheid nicht leiden müssen, meint die W.i.R. Sie  sieht die Gefahr, dass bei einer Umsetzung der „Alternativstrecke“ der von der Verwaltung bereits jetzt ignorierte Handlungsdruck zur Realisierung der „Vorzugsstrecke“ gänzlich wegfallen werde. „Deswegen sollten die Radfahrerinnen und Radfahrer in Remscheid Verständnis dafür haben, wenn sie eine Lösung später realisiert bekommen, die aber dann die Bezeichnung „Leuchtturmeffekt“ wirklich verdient!“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Und auch den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep wäre eine „große Lösung“ die liebste. Im Haupt- und Finanzausschuss plädierte folglich gestern David Schichel von den Grünen für einen fraktionsübergreifenden Grundsatzbeschluss in der Ratssitzung Ende September. Und Zustimmung kam auch von der SPD (Jürgen Kucharczyk).

Lothar Kaiser am :

Es komme darauf an, die bisher erfolgreiche Balkantrasse Richtung Lüttringhausen auf einer attraktiven Strecke („ohne Steigungen!“) fortzusetzen,. statt sie über den Kimmenauer Weg und die Schlachthofstraße auf bestehenden Straßen zu führen und dadurch zu entwerten. In dieser Aussagenwaren sich am Dienstag im Bauausschuss Roland Kirchner (W.i.R.), Hans Lothar Schiffer (FDP) und David Schichel (Grüne) einig. Sie verwiesen auf einem entsprechenden Beschluss der Politik aus dem Jahre 2016. Die Verwaltung forderten sie auf mitzuteilen, was dem entgegenstehe bzw. wo Fördergelder für dieses Projekt zu bekommen seien. Der Technische Beigeordnete Peter Heinze erklärte, die Stadt sei bei einer attraktiven Streckenführung abhängig von den betroffenen Grundstückseigentümern, aber auch von der Klärung der Finanzfrage. Man einigte sich schließlich auf die sibyllinische Formulierung, im Radfahrkonzept die einfache Strecke zu belassen und die attraktivere als Zielforderung hinzuzunehmen.

David Schichel am :

Zu viel der Ehre, lieber Herr Kaiser. An der Sitzung des Bauausschusses habe ich nicht teilgenommen, das müsste der Kollege Günter Bender gewesen sein. Recht hat er aber! Wir GRÜNE sind der Meinung, dass beide Streckenvarianten ihren Nutzen und ihre Berechtigung haben. Eine bloße "Zielforderung" wäre uns als Ratsbeschluss daher zu wenig. Aus unserer Sicht sollte der Rat der Verwaltung den klaren Auftrag geben, beide Varianten parallel weiterzuverfolgen. Wobei allen klar sein muss, dass ein Infrastrukturprojekt vom Umfang der "Vorzugsstrecke" nicht von heute auf morgen zu realisieren sein wird, auch weil dazu die Kooperation privater Grundstückseigentümer nötig sein wird. Umso wichtiger ist es aber, das Projekt nicht hinten an zustellen, sondern konsequent weiterzuverfolgen.

Peter Maar am :

Ist denn einmal mit den Grundstückseigentümern über eine Verkaufsbereitschaft gesprochen worden und wenn ja mit welchen Ergebnissen?

Gerda Spaan am :

Da kann man ja fast nur noch hoffen. Das hört sich ja fast so an, als würde die bevorzugte Strecke im "Wünsch-Dir-Was-Land" versenkt. Auch ich und sicher viele Interessierte würden sicher nur zu gerne wissen, ob überhaupt bisher irgend etwas unternommen wurde, mit den Grundstückseigentümern über ihre Verkaufsbereitschaft zu sprechen. Daraus ließe sich dann schließen, wie groß das tatsächliche Interesse der Stadt RS an einer attraktiven Streckenführung ist. Ob es das vielleicht überhaupt gibt?

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