Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Aufs neue Restaurant soll das eigene Ensemble folgen

Zu Gast im städtischen Kulturausschuss war gestern Dr. Volker Schatz (59, rechts im Bild), Initiator, Inhaber und Mäzen der Remscheider Kleinkunstbühne „Schatzkiste“, am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7. Er und seine Frau hatten sich Anfang vergangenen Jahres über dem einstigen Restaurant „Zum Landsknecht“ einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal, der einst eine Tanzschule und dann eine Computerfirma beherbergte, bietet rund 100 Gästen Platz. In den Farben Rot, Dunkelbraun und Gold wirkt er wie eine Schatzkiste.

Mal abgesehen vielleicht von einem Puppenspiel für Kinder werde sich die „Schatzkiste“ auf Kabarett-Aufführungen konzentrieren, berichtete er den Kommunalpolitikern. Aus einer Aufführung im Monat sind inzwischen schon zwei geworden – auch dank des Intendanten Jürgen H. Scheugenpflug (links im Bild), der zugleich eine Künstleragentur betreibt. Er hat für den Herbst u. a. Anka Zink und Kalle Pohl unter Vertrag genommen.

Dr. Schatz machte klar, dass die Remscheider Kleinkunstbühne auf Dauer ein Zuschussgeschäft bleiben werde. Das Defizit schieße er aus seiner Privatschatulle zu. Damit es sich aber in Grenzen halte, gebe es jetzt dem Förderverein Schatzkiste e.V., als gemeinnützig vom Finanzamt anerkannt. Dorthin flössen nun auch die Spenden der Stadtsparkasse Remscheid und der Fa. Knippex. „Neue Mitglieder sind immer willkommen!“

Zumal es dem Theatermäzen nicht an Ideen mangelt. Dem einstigen Restaurant „Zum Landsknecht“ hat er eine neue Inneneinrichtung beschert (die soll am kommenden Montag der Presse vorgestellt werden). Schatz: „Das habe ich nach meiner Frau benannt: ‚Meine Kleine‘. Es wird das schönste Restaurant, das Remscheid je hatte!“ Es soll allerdings nur an den Tagen geöffnet haben, an denen es in der „Schatzkiste“ auch Programm gibt.

Fehl dann nur noch ein eigenes Ensemble. Geht nicht? Geht doch. Im kommenden Jahr sollen interessierte Remscheider gecastet werden, die Luft (und Talent!) haben, selbst Kabarett zu machen. Sie sollen in der „Schatzkiste“ eine Ausbildung bekommen, und um geeignete Texte will sich später auch der Remscheider Kabarettist Jens Neutag (Foto rechts) kümmern. Der werde „die Texte dann auf Remscheider Verhältnisse umschreiben“. Sein Ziel habe er erreicht, so Dr. Schatz, „wenn die ‚Schatzkiste’ in einem Atemzug mit dem ‚Kommödchen‘ und dem ‚Senftöpfchen“ genannt werden!“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!