Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Für einen Discounter ist hier eindeutig kein Platz mehr

Gebäude der Spedition Vöpel müssen weichen“, titelte der Waterbölles am 27. April. Seitdem ist auf dem früheren Firmengrundstück der Spedition Vöpel zwischen Kipper- und Haddenbacher Straße auf 6.100 des insgesamt 6.200 Quadratmeter  großen Geländes eine zwei- bis dreigeschossige Lagerhalle entstanden. Uns gestern überzeugten sich alle wesentlich an diesem Projekt beteiligten vom zügigen Innenausbau der Halle: Für die Stadt Remscheid  der Technische Beigeordnete Peter Heinze, Technischer und Ingo Lückgen, Leiter des Fachdienst Wirtschaftsförderung / Stadtmarketing / Liegenschaften; für den  Investor, die W&B Projektentwicklungs GmbH aus Darmstadt deren Geschäftsführender Gesellschafter Dr. Gerald Wörner; für den Mieter, die familiengeführte WM-Firmengruppe (von Hans Heiner Müller) aus Osnabrück, Gebietsleiter Thomas Zafiroudis, Verkaufshausleiter Nils Gravemann und Christine Hergert (Unternehmenskommunikation).

Für die Stadt ist dieses Projekt ist ein weiteres Beispiel für erfolgreiches Gewerbeflächenrecycling in Remscheid. Erfolgreich auch deshalb, weil es durch entsprechenden Maßnahmen der Stadtplanung gelang, die Ansiedlung von Einzelhandel auf dem ehemaligen Vöpel-Gelände zu verhindern, die im Widerspruch zum kommunalen Einzelhandelskonzept der Stadt gestanden hätte. Für den Bau eines neuen Discounters hatten bei der Erbengemeinschaft Vöpel gleich mehrere Investoren auf der Matte gestanden. Doch die Bauverwaltung hatte auf dem Einzelhandelskonzept bestanden und die Erbengemeinschaft zugleich zu einer Entscheidung gedrängt zugunsten einer Aktivierung der Brache als neue Gewerbefläche.

Die WM-Gruppe füllt mit der neuen Niederlassung Remscheid, von der auch die Kunden im Umland bedient werden sollen, einen „weißen Fleck“, wie gestern Thomas Zafiroudis. Denn für das Unternehmen, das mit rund 6.000 Mitarbeiter/innen und 230 Filialen in Deutschland, den Niederlanden, Tschechien, der Slowakei und den USA einen Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro erzielt, kommt es auf die „just in time“-Belieferung ihrer Kunden, „freie“ Autowerkstätten. Und von denen gibt es im Bergischen Land eine ganze Menge, wie eine von WM  in Auftrag gegebene Marktanalyse ergab.

Hier nun kam als Investor W&B Projektentwicklungs GmbH ins Geschäft. Sie suchte für die WM-Gruppe ein verkehrsgünstig gelegenes Gewerbegrundstück im Bergischen Land, wurde in Remscheid fündig, kaufte das Gelände von der Erbengemeinschaft Vöpel und errichtet nun in Abstimmung mit WM als dem künftigen Mieter die Lagerhalle. Ein Projekt im Gesamtvolumen einer „höheren einstelligen Millionensumme“, so Dr. Gerald Wörner, will sagen: mehr als fünf und weniger als zehn Millionen Euro.

Derzeit sind zahlreiche Handwerksfirmen dabei, die neue Halle in verschiedene Berteiche aufzuteilen. Der größte Teil ist für das dreigeschossige Lager bestimmt, der Platz für rund 70.000 verschiedene Kfz- und Lkw-Ersatzteile, Lacke, und Lackzubehör sowie Ausrüstungsteilen für Autowerkstätten. Die benötigten Teile können die freien Werkstätten sich auf Bestellung liefern lassen, aber auch vor Ort abholen. Dafür ist ein 150 Quadratmeter großer Verkaufsraum eingeplant (auch private Autobastler sind dort willkommen). Daneben ist eine Schulungswerkstatt vorgesehen (allein für die Mitarbeiter der freien Werkstätten). Und über dem Verkaufsraum, in der zweiten Etage, werden weitere Schulungsräume liegen sowie Büros und Sozialräume für die WM-Mitarbeiter/innen. Anfang werden es 15 sein, im Endausbau dann 40. Was die Stadt natürlich freut...

Mit der neuen Halle von WM ist das ehemalige Vöpel-Gelände übrigens noch nicht komplett verplant. Übrig bleiben - ebenfalls in der Vermarktung von W&B Projektentwicklungs GmbH – im rückwärtigen Teil am Wendehammer 2.000 Quadratmeter. Dr. Gerald Wörner: „Dafür gibt es bereits einige Interessenten!“ Das hörten Peter Heinze und Ingo Lückgen natürlich besonders gerne.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!