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Von 1996 bis 2018 für Kulturprojekte 760.000 Euro

Die Landesregierung vergibt für Kulturprojekte, die sich über die eigene Stadt- bzw. Gemeindegrenze hinaus vernetzen, Fördergelder. Darüber ließen sich die Mitglieder des städtischen Kulturausschusses am Dienstag von Meike Utke vom  Koordinierungsbüro „Regionalen Kulturpolitik Bergisches Land“ bei der Kreisverwaltung Mettmann. Der Bergische Land ist eines von zehn Kultur-Regionen in NRW; die übrigen sind Hellweg, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Regio Aachen, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Sauerland und Südwestfalen. Zur Kulturregion Bergisches Land zählen Remscheid, Solingen, Wuppertal, der Oberbergische Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis und der Kreis Mettmann.

Vom Land NRW werden Kultur-Aktionen mit regionalem Bezug – bei Vernetzung über die Gemeinde-/ Stadtgrenzen hinaus (mind. drei gleichberechtigte Partner aus zwei Städten/ Gemeinden) – nach folgendem Antragsverfahren bezuschusst:

  • Bis zum 30. September eines jeden Jahres muss ein Projekt-Datenblatt im Koordinierungsbüro eingereicht werden. Eine vorherige Beratung ist verpflichtend.
  • Der Kulturbeirat spricht Förderempfehlungen oder –ablehnungen aus
  • Bei Empfehlung bis 30. November ist der eigentliche Antrag an die Bezirksregierung zu richten.
  • Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst entscheidet sodann über Förderung und Förderhöhe.
  • Die Bezirksregierung erteilt den Zuwendungsbescheid, zahlt Landesmittel aus, prüft den Verwendungsnachweis.
  • Die Landesförderung ist immer eine Anteilsförderung von maximal 50 Prozent. Kommunale Antragsteller müssen 20 Prozent Eigenmittel einbringen, ersatzweise Eigenleistungen. Nicht-kommunale Antragsteller benötigen zehn Prozent Eigenmittel.

Meike Utke im Koordinierungsbüro im Kreishaus Mettmann, Tel. 02104/ 992071, E-Mail: meike.utke@kreis-mettmann.de">meike.utke@kreis-mettmann.de, unterstützt die Akteure bei der Öffentlichkeitsarbeit, vermittelt Projektpartner, um förderfähige Projekte zu ermöglichen, und berät Projektplaner und Antragsteller und begleitet die Veranstalter bei laufenden Projekten. Das Regionalbüro Bergisches Land verfügt seit dem 1. August eine Vollzeitstelle (zuvor Halbtagsstelle). Die Finanzierung der Personal-und Sachkosten übernimmt zu 45 Prozent das Land NRW. Je 9,2 Prozent dieser Kosten entfallen auf die beteiligten Kommunen. Im Gegenzug erhielt beispielsweise die Stadt Remscheid von 1996 bis 2018 für insgesamt 124 Kulturprojekte eine Förderung in Höhe von rd. 760.000 Euro. Davon profitierten zum Beispiel der Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V., die Konzertreihe „Viertelklang“, die Museumskooperation „Ganz viel Arbeit“, die KulturScouts Bergisches Land, das Bergische Puppenspielfestival, die Aktion „Lichte Stille“ und das Bergische Schülerrockfestival.

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