Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Auch Röntgens Geburtshaus ist Sonntag geöffnet

Video-Rundgang im Erdgeschoss von Röntgens Geburtshaus im April.

Pressemitteilung der Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Jeder von uns kennt sie: Röntgenstrahlen und Röntgenbilder. Doch nicht jeder weiß über das Leben und Wirken ihres Entdeckers, Wilhelm Conrad Röntgen, Bescheid. Seit dem 27. März 2019 gewährt deswegen die Publikumsausstellung „Auf Röntgens Spuren“ im Geburtshaus Röntgens in Lennep, Gänsemarkt 1, interessierten Besucherinnen und Besuchern einen genaueren Einblick in das Lebenswerk des Mannes hinter den Röntgenbildern. Wer es im März nicht zur Eröffnung der Ausstellung geschafft hat, hat nun am kommenden Sonntag, 8. September, 12 bis 16 Uhr, zum Tag des offenen Denkmals  erneut die Gelegenheit, mehr über den Wissenschaftler und ersten Nobelpreisträger für Physik zu erfahren. Eintritt: frei.

Was mit der Ausstellungseröffnung im Erdgeschoss bereits eine einladende Gestalt angenommen hat, soll pünktlich zum Röntgen-Jubiläumsjahr vollendet sein: Die Einweihung des Geburtshauses findet anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Entdeckung der Röntgenstrahlen und des 175. Geburtstages Röntgens im Jahr 2020 statt.

Bereits im Jahr 2011 hat die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. das denkmalgeschützte Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen von der Stadt Remscheid erworben und es sich zur Aufgabe gemacht, den Ursprungsort des weltberühmten Wissenschaftlers umfassend zu sanieren und so zu gestalten, dass er als ein lebendiges Denkmal und inspirierender Ort regional, national und international genutzt werden kann. Der Ort steht dabei insbesondere für den emotionalen Moment der Begegnung in einer speziellen Atmosphäre. Für die breite Öffentlichkeit meint dies die Begegnung mit dem Haus in seiner historischen Bedeutung sowie mit der Biografie von Röntgen, die vielfältige Verknüpfungen offenbart und zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten bietet.

Die Publikumsausstellung im Röntgen-Geburtshaus, die maßgeblich von der NRW-Stiftung und dem Landschaftsverband Rheinland mitfinanziert wurde, widmet sich ganz der Person Röntgens und seiner Lebensleistung. Sie bietet Einblicke in die Familie und zeigt Stationen seines Lebens, von seiner Geburt in der bergischen Stadt Lennep, über seine Schulzeit, sein Studium bis hin zu seinen beruflichen Stationen in Gießen, Würzburg und München. Den Besucherinnen und Besuchern wird, angelehnt an die ursprüngliche Raumaufteilung um 1840, ein Rundgang durch vier Ausstellungsräume rund um das zentrale Treppenhaus ermöglicht. Sie können dabei die Geschichte dieses besonderen Hauses mit dem Wandel seiner Funktion und Nutzung im Laufe der Zeit nachvollziehen, die weltweiten Netzwerke Röntgens ergründen und sich in einer Schatzkammer auf Spurensuche mit Objekten aus seinem Nachlass begeben. Das Deutsche Röntgen-Museum stellt hierfür aus seinen Archiven eine Auswahl besonderer Dokumente, Urkunden und Briefe zur Verfügung. Virtuelle Medien erlauben zudem einfach und anschaulich den Einblick in zahlreiche weitere, vornehmlich handgeschriebene Dokumente. „Das Konzept konzentriert sich auf wenige Interventionen in den Räumen. Sie widmen sich ganz der Person Röntgens, seiner Biographie und seinen Netzwerken, lassen aber den authentischen Räumen noch Luft zum Atmen.“, erläutert Kurator Dr. Ulrich Hermanns vom Büro Dr. Ulrich Hermanns Ausstellung Medien Transfer GmbH. Das historische Ladenschaufenster ist bewusst als Blickfläche von außen gestaltet und bespielt, um bei Passanten Neugier und Interesse zu wecken. Für 2020 ist zudem ein gläserner Wintergarten geplant, der zusätzlich zur Publikumsausstellung Platz bieten soll für kleine Sonderausstellungen sowie öffentliche Veranstaltungen und Vorträge.

Am 8. November 1895 entdeckte Prof. Dr. Wilhelm Conrad Röntgen im Physikalischen Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die nach ihm benannten Strahlen, denen er zunächst den Namen X-Strahlen gab. Seine Entdeckung einer völlig neuen Art von Strahlen jährt sich 2020 zum 125sten Mal. Der am 27. März 1845 in Remscheid-Lennep geborene erste Nobelpreisträger für Physik würde im Röntgenjahr 2020 seinen 175. Geburtstag begehen. Um dieses bedeutsame Kapitel deutscher Wissenschaftsgeschichte einem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen, haben sich Universitäten, Hochschulen, Städte, Gesellschaften, Verbände und Institutionen zusammengeschlossen, die sich dem Erbe Wilhelm Conrad Röntgens verpflichtet fühlen und gemeinsam das Jahr 2020 als „Röntgen-Jahr“ gestalten wollen. Dem Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen kommt hierbei eine tragende Rolle zu. Seine feierliche Eröffnung ist für den 27. März 2020 geplant. (Dr. Hans-Georg Stavginski | Inga Godhusen)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!