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Nichts Konkretes zum Plan eines Kulturzentrums

Unter dem Motto "HeimatBUNT" veranstaltete der Kulturkreis.jetzt am Samstag sein zweites nachhaltiges Bahnhofsfest am historischen Bahnhof Lüttringhausen. Dafür engagierten sich auch diesmal wieder Vereine, Politik und Bürgerschaft. Das Ganze begann mit der Präsentation von zwei fast funkelnagelneuen Elektro- / Hybrid-.Fahrzeugen aus asiatischer Produktion, die sich als preiswerter herausstellen, als von dem meisten Zuschauern angenommen. Vor allem die Plugin-Version in Kombination von Batteriebetrieb und Benzin-Motor wurde von seinem Besitzer als sehr kostengünstig im Verbrauch gelobt. Und zum Strom-Tanken in der eigenen Garage reiche eine normale Steckdose. Auch Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller, der zum Bahnhofsfest mit einem der Fahrzeuge abgeholt worden  war, zeigte sich beeindruckt.

Das erste Bahnhofsfest vor einem Jahr hatte der Waterbölles mit „Hoffen auf neues Leben für alten Bahnhof“ überschrieben.  Denn damals hatte der Aktionskreis aus engagierten Lüttringhauser Bürgern, der den alten Bahnhof vergeblich zu kaufen versucht hatte, bekundet, seine Idee eines Kulturzentrum weiterverfolgen zu wollen, entwickeln zu können. Bis zum Jahresende werde ein konkretes Konzept vorliegen, kündigte Volker Beckmann auf dem Familien- und Kulturfest an, dass die Eisenbahnfreunde und der Heimatbund Lüttringhausen organisiert hatten. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Andreas Stuhlmüller versprachen ideelle Unterstützung. Daran dürfte sich auch nichts geändert haben. Konkretes ist zu dem Plan eines Kulturzentrums aber nicht zu berichten. Offenbar verlaufen die Gespräche mit dem neuen Besitzer des ehemaligen Bahnhofsgebäudes recht zäh.

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Kommentare

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Chronist am :

Die Frage von Jens Peter Nettekoven (CDU), ob die Verwaltung im Rahmen des Förderprogramms des Landes „Verschönerung der Bahnhöfe“ einen Antrag auf Sanierung des Bahnhofsgebäudes Lüttringhausen gestellt habe, hat die Stadt jetzt zur Sitzung des Bauausschusses am 23. März in zwei Sätenz beantwortet: „Die Stadt Remscheid ist weder Eigentümerin des betroffenen (Waterbölles: Gemeint war wohl “betreffenden“) Grundstücks noch des Gebäudes. Für private Gebäude kann kein entsprechender Förderantrag gestellt werden.“ (Der Zeit und Kostenaufwand hierfür wurde von der Verwaltung mit 100 Euro beziffert.)

Dirk Schaefer am :

Die Tatsache, dass die BEV (Bundeseisenbahnvermögen) als Eigentümer das ehemalige Bahnhofsgebäude vor zwei Jahren an einen Investor aus Essen verkauft hat, ist Herrn Nettekoven wohl entgangen. Wohl auch, da es meines Wissens im Förderprogramm nur um genutzte, also um aktive Bahnhöfe geht. Vielleicht sollte er öfter mal den Waterbölles lesen. ;-) Übrigens schön,das man von der Verwaltung jetzt scheinbar die Kosten für Anfragen angibt. Da wird es, um Kosten zu sparen, von den Parteien hoffentlich nur noch Fragen geben, die man sich nicht selbst innerhalb von fünf Minuten beantworten kann.

Fraktion der Grünen am :

2018 wurde die historische Empfangshalle des Lüttringhauser Bahnhofs von der Deutschen Bahn an eine Essener Immobilienfirma verkauft. Der lokalen Presse war danach zu entnehmen, dass diese Firma den Eisenbahnfreunden Remscheid weiterhin Räumlichkeiten zur Verfügung stellen möchte und eine gemischte Nutzung mit Dienstleistung und Gewerbe vorsieht. Das Gebäude sollte dafür umfassend saniert werden. In der ersten Jahreshälfte 2019 gab es auch ein Bahnhofsfest, so dass die Stimmung positiv war, was den Erhalt des Bahnhofgebäudes angeht. Zwei Jahre später zeigt sich leider ein anderes Bild: Bis auf ein paar wenige Ausbesserungen scheinen die Arbeiten an dem Gebäude nicht wesentlich vorangekommen zu sein. Wir bitten daher die Stadtverwaltung um die Beantwortung folgender Fragen: • Gibt es Informationen darüber, wie der Sachstand bezüglich des Engagements des neuen Eigentümers ist? • Wird vom Besitzer weiter daran festgehalten, das Gebäude zu sanieren und einer neuen Nutzung zuzuführen? (aus Pressemitteilung)

Chronist am :

Zur Sitzung des Bauausschusses am 5. Oktober liegt die Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der Grünen vor: „Mit Datum 9.9.2020 wurde in der Bauaktenkonferenz der Stadt Remscheid das vom Eigentümer geplante Vorhaben vorgestellt und diskutiert. Der neue Eigentümer hat auf Grundlage hieran anknüpfender Gespräche mit Datum 22.2.2021 eine planungsrechtliche Voranfrage auf Nutzungsänderung des Bahnhofsgebäudes in Wohneinheiten und Vereinsheim, sowie Errichtung eines Anbaus, Garagen und Stellplätze gestellt. Die Prüfung dieser Voranfrage durch die Untere Bauaufsicht hat ergeben, dass das Vorhaben grundsätzlich planungsrechtlich zulässig ist. Der positive Vorbescheid zur planungsrechtlichen Voranfrage für das Vorhaben wurde mit Datum 10.9.2021 erteilt. Die Verwaltung geht insoweit davon aus, dass der Eigentümer auf Grundlage des positiven Vorbescheides, der eine Gültigkeitsdauer von drei Jahren besitzt, seine Planungsabsichten … entsprechend verwirklichen wird. Bei Eingang eines Bauantrages auf der Grundlage des gültigen Vorbescheides wird die Verwaltung weiter berichten.“

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