Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Lenneper können den Kaisersaal wieder nutzen

1820 wurde in Lennep das Hotel „Berliner Hof“ am Mollplatz eröffnet. Für diesen Namen hätten sich die damaligen Besitzer entschieden, weil in jener Zeit am Mollplatz die Postkutschen nach abgefahren seien, weiß der Seyed Amir Zabihi. Er kaufte das dreistöckige Fachwerkhaus samt 1.700 Quadratmeter großem Grundstück vor drei Jahren (2016) von Manfred und Ursula Noll-Baues und modernisiert seitdem schrittweise die 45 Gästezimmer. Aber nicht genug damit: Auch der rund 400 Quadratmeter große „Kaisersaal“ mit seiner hohen Kuppeldecke, der viele Jahre leer gestanden hatte, wurde renoviert und steht nun für Veranstaltungen und Familienfeste mit bis zu 150 Teilnehmern zur Verfügung. Beeindruckt von Lenneps neuem Festsaal und den übrigen Aktivitäten des neuen Hotelbesitzers und seines engagierten Teams zeigten sich gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Ralf Flügge, der Vorsitzende des Lenneper Schützenverein 1805 e.V. Der Waterbölles konnte sie bei der Besichtigung des  „Kaisersaals“ begleiten.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Dr. Wilhelm R. Schmidt am :

Lieber Herr Kaiser, Dank für Ihr Ihren Film vom neu gestalteten Saal des Berliner Hofs! Erst neulich sah man ja im RGA den älteren Herrn Zabihi mit meinem Mollplatzbuch in der Hand – das hat mich sehr gefreut, ich hatte der Familie auf Anfrage ja Unterlagen aus dem Buch zur Gestaltung des alten Saals geschickt. Ich habe aber auch noch selbst viele Erinnerungen an den Saal, den wir früher den „großen Saal“ nannten, weil im ersten Stockwerk, da, wo jetzt außen die Hotel-Garni-Werbung prangt, noch einer war, nämlich der „kleine Saal“. Meine Familie wohnte damals gegenüber in dem heute nicht mehr existenten großen Fachwerkhaus, das um 1820 erbaut war, und das heute sicherlich nicht mehr so ohne weiteres abgerissen werden könnte. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre jobte wie auch ich so mancher Röntgenschüler im jetzt renovierten Saal bei der damals dort untergebrachten Lenneper Post. Dort wurden die ankommenden Briefe verteilt und danach ging es hinaus in die einzelnen Austragebezirke. Wir Schüler waren meistens schnell fertig mit dem Austragen und trafen uns oft noch vor der Rückkehr ins Amt zu einem Bierchen in der alten Kneipe unten am Anfang von Kinn´s (Kinds Gässchen), dem Anfang der späteren Leverkuser Straße an der Wupperstraße. Anfang und Mitte des Monats wurden auch die Rundfunkgebühren bzw. die Zeitungs- und Illustriertengebühren kassiert. Da hieß es aufpassen, dass man unter dem Strich bei der Ablieferung kein Minus machte. So manches weiteres Histörchen oder Vertellchen kann man bis heute in dem Buch Foto- und Bildband „Lennep – Am Mollplatz“ lesen. Übrigens hatte der in Ihrem Filmbeitrag auf einem Gemälde gut zu sehende Kaiser Wilhelm II mit dem Mollplatz ursprünglich nichts zu tun. Der war vielmehr seinem Großvater Wilhelm I gewidmet, den auch die ursprüngliche Kaiserstatue auf dem Kaiser- und Kriegerdenkmal vor Ort zeigte. Macht aber nichts, schließlich hatte der spätere Kaiser bei der Denkmaleröffnung am Sedanstag des Jahres 1889 auch noch eine längere Regierungszeit vor sich.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!