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Es geht zu wie bei der Echternacher Springprozession

Die Klage Wuppertals gegen ein Designer-Outlet-Center in Lennep ist nach wie vor beim Verwaltungsgericht in Düsseldorf anhängig. Weil sich Politik und Verwaltung des „großen Nachbarn“ von Remscheid verhalten wie ein Teilnehmer der Echternacher Springprozession: Zwei Schritte vor und einen zurück. Jetzt also sollen sich die Stadt Remscheid und der DOC-Investor McArthurGlen auf ein von Wuppertal in Auftrag gegebenes Gutachten einlassen, das für das DOC eine auf 900 Quadratmeter verringerte Verkaufsfläche für Sportartikel verlangt. Das wäre dann weniger als die Hälfte der jetzt (noch) vorgesehenen Fläche. Und auch Lederwaren und Textilien will das Gutachten geringer gewichtet sehen. Wie der Wuppertaler Einzelhandel / Einzelhandelsverband das sieht, dürfte sich heute herausstellen. Aus der „Kaufhof“-Filiale am Wuppertaler Neumarkt kam bereits das Signal, durch das neue DOC sehe man die eigenen Umsätze nicht gefährdet. Eine Information, die auch ins Remscheider Rathaus drang. Dort wird man sie in der sicherlich andauernden Diskussion mit Wuppertal gewiss zu nutzen wissen.

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Kommentare

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Axel Behrend, Fraktionsgeschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt am :

Der Umstand, dass das DOC Auswirkungen auf den Wuppertaler Handel hat, ist für uns LINKE nichts Neues, was mich aber verwundert ist, dass auf der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses Herr Heinze unter dem Tagesordnungspunkt 9, Bericht über den Stand des Projektes "DOC", auf Nachfrage, was es Neues zum DOC gibt, antwortete: „Es gibt nichts Neues!“. Seit dem 30. August liegt das Wuppertaler Gutachten der Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung mbH (GMA) vor. Der Oberbürgermeister hat laut Presse dreimal über Kompromisse verhandelt. Es ist schwer zu glauben, dass der Baudezernent zum Zeitpunkt der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses nichts von diesem Vorgang gewusst haben soll. Wenn er wirklich nichts gewusst hat, würde dies ein bezeichnendes Licht auf die Kommunikation im Rathaus werfen. Oder aber er hat den Ausschussmitgliedern die Unwahrheit gesagt, was ein Skandal wäre. Ich fordere den Beigeordneten für Bauen und Stadtentwicklung auf, endlich mit offenen Karten zu spielen.

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