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September 2009: Der Waterbölles blättert zurück

Jürgen Kucharczyk (SPD) musste im September 2009 sein Berliner Büro räumen; er hatte die Bundestagswahl verloren. Sieger war Jürgen Hardt (CDU). Er vertritt den bergischen Wahlkreis auch heute noch in Berlin, und das mit wachsenden Aufgaben. Bedenkenswert sind die damaligen Stimmergebnisse für Remscheid: 39 Prozent für die CDU und 34,3 Prozent für die SPD. „Die SPD erzielt im Wahlkreis ihr bisher schlechtes Ergebnis; für die Partei ein Desaster“, schrieb damals der Waterbölles. Heute wird „Destaster“ noch ganz anders definiert...

Den ersten bundesweiten Heizspiegel auf Türkisch gab im September 2009 der  Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid heraus. Den Heizspiegel gibt es auch heute noch, teilte auf Anfrage die Verwaltung mit. Allerdings nur auf Deutsch. Der Waterbölles fragte nach, ob  das damals eine einmalige Aktion gewesen sei. Antwort: Der Heizspiegel ist ein Angebot der CO2online Beratungsgesellschaft gGmbH in Berlin. Die Gesellschaft erhält entsprechende Fördermittel und erstellt damit bundesweit gültige Heizspiegel. In den Jahren 2009 und 2010 hat die Gesellschaft auch einen Heizspiegel in türkischer Sprache mit bundesdeutschen Werten für die Jahre 2008 und 2009 herausgebracht.

16 Seniorensicherheitsberater/innen stellten sich vor zehn Jahren im großen Sitzungssaal des Rathauses den Pressefotografen. Die neun Frauen und sechs Männer hatten sich zu ehrenamtlichen „Seniorensicherheitsberatern“ ausbilden lassen, um in Remscheid das Kommissariat „Kriminalprävention / Opferschutz“ der Polizei unterstützen zu können. Zunächst in Form von Einzelberatungen im Familien- und Bekanntenkreis, und dann auch in Form von Vorträgen in größeren Seniorenkreisen. Gibt es diese Einrichtung eigentlich heute noch? Die neun ehrenamtlichen Remscheider Sicherheitsberater und Sicherheitsberaterinnen („Sesis“) sind tatsächlich auch nach zehn Jahren noch sehr aktiv und beraten erfolgreich Senioren und Seniorinnen in Fragen von Kriminalitätsprävention – beispielsweise in den Begegnungs- und Beratungszentren. Aus diesem Anlass sollen sie am 13. Dezember im Rathaus offiziell geehrt werden.

Ins Geoportal der Stadt nahm die Verwaltung vor zehn Jahren den Dienst "Stolpersteine in Remscheid" auf. Er präsentiert übersichtlich die im Remscheider Stadtgebiet von dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegten "Stolpersteine gegen das Vergessen“. Sie sollen an die Wohn- und Lebensorte von Bürgerinnen und Bürgern erinnern, die zwischen 1933 und 1945 von den Nazis verfolgt und ermordet wurden.

Philipp Veit Philipp Veit, CDU-Fraktionsvorsitzender, legte im September 2009 sein Ratsmandat für die Wahlperiode 2009 bis 2014 nieder. Vorausgegangen war ein intensives Gespräch zwischen Philipp Veit und Jochen Siegfried. Veit kündigte an jenem Tag an, bei der konstituierenden Sitzung der Fraktion am folgenden Dienstag Jochen Siegfried als neuen Fraktionsvorsitzenden vorschlagen. Er sei der richtige Mann, um der CDU-Fraktion und unserer Partei neue Impulse zu geben. „Ich gehe davon aus, dass Jochen Siegfried eine geschlossene CDU-Fraktion hinter sich hat, die einen Neuanfang wagt“, so Veit damals.

Für einen Rahmenplan für den Ostbahnhof samt Anschluss der verlängerten Prešover Straße an die B 229 in Höhe Stadtwerke/Knappstein gab die Politik vor zehn Jahren grünes Licht. Daraus wurde dann später ein rechtverbindlicher Bebauungsplan. An den Verhältnissen vor Ort hat sich bislang allerdings noch nichts geändert.

Die ehemaligen 'Halle Osterbusch' oberhalb der gleichnamigen Straße, inzwischen teilweise nur noch Bauschutt. Foto: Lothar Kaiser Symbol für den Niedergang eines großen Industriegebietes war vor zehn Jahre der Abbruch der ehemaligen "Halle Osterbusch" auf dem Gelände der Firma Thyssen Krupp Real Estate GmbH. Das Industriegebiet war über viele Jahre mit dem Namen „Bergische Stahlindustrie“ (BSI) verbunden.

Zum 30. September 2009 legte Thomas Holland-Moritz die Leitung der der Musik- und Kunstschule Remscheid nieder und wurde Musik-Professor in Osnabrück. Es sei ihm stets gelungen, die junge Generation zu begeistern und seinen Schülerinnen und Schülern die Freude am Musizieren nahe zu bringen, gratulierte damals Fraktionssprecherin Beatrice Schlieper.

Wegen Überfüllung zog der damals zwei Jahre alte "Citybrunch" aus dem „Café Marktlücke“ an der evangelischen Stadtkirche aus und in den Ambrosius-Vaßbender-Saal gegenüber ein. Weil der kleine Saal 40 Besucherinnern und Besuchern nicht fassen konnte. Danach berichtete dann die Diplom-Sozialarbeiterin Jutta Becker nicht ohne Stolz von 60 regelmäßigen Besucherinnen und Besuchern.

Die neue Unterführung am Bahnhof Lennep erhält eine Überdachung, aufgehängt an zwei Pylonen. Heute wurden sie montiert. Foto: Lothar Kaiser Ein 200-Tonnen-Kran kommt in Remscheid nicht alle Tage zum Einsatz. Der war vor zehn Jahren erforderlich, um am Lenneper Bahnhof zwei stählerne Pylonen auf ihr Betonfundament zu setzen für die neue Überdachung der Treppe zur neuen Unterführung und weiter zum Bahnsteig an Gleis 1. Die beiden Pylonen wogen jeweils zehn Tonnen.

Den Erhalt der Bücherei in Lüttringhausen beschloss vor zehn Jahren der Rat der Stadt sehr zur Freude des Verein „Die Lütteraten e.V.". Wenige Tage später wurde im Rahmen eines Stadtteilfestes das 100-jährige Bestehen der (Stadtteil-)Bücherei gefeiert. Sie stelle eine wahre Fundgrube und ein Tor zur weiten Welt des Wissens dar, sagte damals Bürgermeister Lothar Krebs. Die Kinder- und Jugendarbeit habe in den Räumen an der Gertenbachstraße eine lange, eine gute Tradition. „Und was noch wichtiger sei: gute Aussichten für die Zukunft.“ Damals stand das alte Feuerwehrgerätehaus noch nicht leer...

Die Mitglieder der Gruppe 'Werkhaus", die seit heute im Remscheider Rathaus ausstellen. Foto: Lothar Kaiser Auf Wunsch besorgter Eltern kontrollierten Beamte des Wuppertaler Verkehrsdienstes am 21. September 2009 den Bus eines Unternehmers aus dem Raum Aachen, mit dem ihre Kinder zu einer Klassenfahrt in die Eifel starten sollten. Bei der Überprüfung des 20 Jahre alten Gefährts stellte sich heraus, dass alle Reifen mangelhaft waren. Die hinteren Türen ließen sich nicht durch den Notöffnungshebel manuell öffnen. Eine Genehmigung für den Personenverkehr lag nicht vor. Außerdem konnte der 49-jährige Fahrer seine Fahrzeiten der letzten vier Wochen nicht vorweisen.

Es war meines Wissens bis heute die letzte Ausstellung der Künstlergruppe "Werkhaus", die vor zehn Jahren im Remscheider Rathaus eröffnet wurde (Foto links). „Werkhaus“ bestand damals seit gut 30 Jahren, allerdings durchaus mit wechselnder Intensität. Gegründet wurde die Gruppe 1979, um professionelle Künstlerinnen und Künstler und Autodidakten unter einem „Dach“ zu vereinen und zu gemeinsamem Schaffen zu motivieren. Und das war durchaus nicht nur künstlerisch gemeint, sondern auch ganz praktisch. von Anfang an  dabei war die Malerin Christa Schwandrau.

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