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IHK sieht bergische Zusammenarbeit in großer Gefahr

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Mit großer Sorge verfolgen wir die Verhandlungen und Auseinandersetzungen um die bevorstehende Ratssitzung in Wuppertal am kommenden Montag. Bei dieser sollte aus unserer Sicht unbedingt die Klage der Stadt Wuppertal gegen das Designer-Outlet-Center (DOC) in Remscheid zurückgenommen werden.“  Mit diesen Worten wenden sich jetzt Thomas Meyer, Präsident der Bergischen IHK, und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge in einem Brief an die Vorsitzenden der Wuppertaler Stadtratsfraktionen. Nach Angaben der IHK habe es bei den Gesprächen in den letzten Tagen erhebliche Fortschritte gegeben, ein Kompromiss sei in greifbarer Nähe. Es sei weitgehend Einigkeit darüber erzielt worden, die für den Wuppertaler Einzelhandel möglicherweise kritischen Sortimente im Bereich Bekleidung, Schuhe, Lederwaren sowie Glas, Porzellan und Sportartikel nochmals zu reduzieren. Es gehe jetzt lediglich noch um 325 Quadratmeter Sportartikel, wo sich der Investor an bestehende Verträge gebunden sehe und es nicht möglich erscheine, die Verkaufsfläche noch weiter zu Lasten des DOCs zu reduzieren.

„Auch wir vertreten die Ansicht, dass das DOC keinesfalls ‚ausbluten‘ darf“, machen die IHK-Vertreter deutlich. Es wäre fatal, wenn wegen dieses kleinen Deltas bei ansonsten weitgehender Einigkeit alle Errungenschaften der bergischen Zusammenarbeit aus den letzten Jahren aufs Spiel gesetzt würden. Die Wirtschaftsvertreter befürchten auch, dass bei einer Fortsetzung des Streits der Ruf des Städtedreiecks bei der Landesregierung und weit darüber hinaus extrem leiden würde. Auch die regionale Akquise von Fördergeldern werde bei einem Ende der Zusammenarbeit dann nahezu unmöglich sein. Die aktuelle Vorlage für die morgige Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses sei dagegen ein durchsichtiger Versuch, das Verfahren zulasten der Stadt Remscheid weiter zu verzögern. „Bitte ziehen Sie die Klage gegen diese für das gesamte Bergische Städtedreieck und für die Gewinnung von Kaufkraft für unsere Region so wichtige Einrichtung in Remscheid umgehend zurück“, so der abschließende dringende Appell von Meyer und Wenge.

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