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Reflux – wenn die Speiseröhre brennt

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Das Sana-Klinikum Remscheid lädt für Dienstag, 1. Oktober, um 18 Uhr zum nächsten Patientenseminar in das Forum Ovale an der Burger Straße ein. PD Dr. med. Dietrich Rupp informiert  dann als Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie zum Thema „Sodbrennen und Reflux – wenn Tabletten nicht helfen“.

Jeder dürfte schon einmal davon gehört haben und die meisten Menschen kennen auch Symptome: Sodbrennen. In Deutschland sind Studien zufolge zwischen 30 und 40 Prozent der Bevölkerung davon betroffen, rund ein Viertel von ihnen regelmäßig und in schwererem Maße. Hervorgerufen durch einen Reflux, das Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre, verspüren Betroffene meist ein unangenehmes Brennen, oft auch verbunden mit Aufstoßen. Auch als Druck in der Speiseröhre, Stechen in der Brust oder Kribbeln wird das Gefühl bei Sodbrennen beschrieben. Begleitet wird Sodbrennen nicht selten auch durch andere Symptome wie Schluckbeschwerden, Brust- oder Magenschmerzen oder Übelkeit.

„Die meisten betroffenen Menschen verspüren aber tatsächlich nur das Brennen“, sagt Dr. Rupp. „Das ist auch erst mal nicht weiter schlimm, wenngleich das Sodbrennen ein Zeichen dafür ist, dass im Verdauungssystem irgendwas nicht ganz rund läuft.“ Treten die Beschwerden allerdings häufiger und mit stärkeren Symptomen auf, so sollte das Problem medizinisch geklärt werden. Im schlimmsten Fall kann sich Speiseröhrenkrebs entwickeln oder als Vorstufe davon ein Barett-Oesophagus. „Durch ständigen Reflux entzündet sich die Speiseröhre, was auf Dauer zu einer Veränderung der Schleimhaut führt. Das entsteht nicht über Nacht, kann aber dann medikamentös nicht mehr behandelt werden.“

Durch Medikamente, auch die oft beworbenen frei verkäuflichen, lässt sich gelegentlichem Reflux gut entgegen wirken. Sollten sich die Symptome aber häufen, empfiehlt Dr. Dietrich Rupp eine Abklärung durch einen Arzt. Denn die bösartige Veränderung der Speiseröhrenschleimhaut lässt sich durch Medikamente gegen Säure nicht verhindern. Wie im Falle eines Falles mit operativen Therapien gegen Reflux, Sodbrennen und krankhafte Veränderungen der Speiseröhre oder des Magens vorgegangen werden kann, erklärt Dr. Rupp im Patientenseminar am 1. Oktober im Sana-Klinikum Remscheid. (Stefan Mülders)

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