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Woher das Geld nehmen für drei Trinkbrunnen?

Die Stadt Remscheid hat in Gesprächen mit der EWR GmbH als Wasserversorger die Möglichkeiten der Einrichtung von Trinkbrunnen im Stadtgebiet erörtert. Im Anschluss daran hat sich die EWR GmbH „ eingehend mit der Frage der technischen Voraussetzungen und Machbarkeit auseinandergesetzt“, so die Verwaltung in einer Mitteilung an den Rat der Stadt und die drei Bezirksvertretungen. Auf den Rat folgt heute die Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Zitat: „In einem ersten Schritt wurden beispielhaft die Trinkbrunnen der Stadt Düsseldorf betrachtet, welche seit geraumer Zeit in Betrieb sind. Bei diesen Brunnen handelt es sich um ‚Dauerläufer‘ und Eigenbauten der Stadtwerke. Im Herbst werden die Brunnen demontiert. Während des Betriebs werden die Brunnen ein- bis zweimal pro Woche kontrolliert. Die Brunnen verbrauchen täglich ca. zwei Kubikmeter Trinkwasser. Im Hinblick auf eine nachhaltige Lösung ist zu bedenken, dass bei den (in Remscheid) angedachten drei Brunnen ein jährlicher Verbrauch von ca. 1.650 Kubikmetern Trinkwasser anzunehmen ist. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 33 Personen, zugleich stellt sich die Frage des dauerhaften Abflusses der nicht als Trinkwasser entnommenen Wassermenge.“

In einem zweiten Schritt seien alternative Lösungen, u.a. der Fa. Kalkmann (https://www.trinkbrunnen-kalkmann.de/#modelle), betrachtet worden. Diese Brunnen werden einen Sensor und einer batteriebetriebenen Magnetventiltechnik aktiviert. Laut Hersteller ist von einem jährlichen Wasserverbrauch von 35 Kubikmetern auszugehen inkl. notwendiger Hygienespülungen.“ Denkbar sei hierbei auch eine Versickerung über das Pflaster. Auch müssten diese Brunnen im Winter nicht demontiert, sondern nur außer Betrieb genommen werden.

Nach Angaben des Anbieters würde die Einrichtung eines  solchen Trinkbrunnens je nach Modell, zzgl. Fracht und Montage zwischen 4.150 und 7.650 Euro kosten plus ca. 1.000 Euro für ein Fundament und ca. 2.000 Euro für einen Wasseranschluss. Die EWR GmbH haben folgende Standorte als machbar identifiziert: Eingang Allee-Center (Alleestraße), Lenneper Altstadt (Alter Markt) und Rathaus Lüttringhausen (Kreuzbergstraße). Zudem wurde auch eine Installation im Stadtpark geprüft. Dort verfügt die EWR GmbH jedoch über keine Versorgungsleitungen hat, und bei einer neuen, längeren Stichleitung ohne kontinuierlichen Wasserdurchlauf würden sich Hygieneprobleme ergeben.

Die Verwaltung abschließend: „Über die Errichtung der Trinkbrunnen und der Betrieb wäre eine Vereinbarung zwischen der Stadt Remscheid und der EWR GmbH abzuschließen. Die Investition wäre seitens der Stadt Remscheid zu finanzieren. Hierfür stehen themenbezogen bisher keine Mittel zur Verfügung. Es wäre zu prüfen, ob seitens der Bezirksvertretungen Mittel aus dem Investitionsprogramm „Schönere Stadtteile“ zur Verfügung gestellt werden könnten. Hier stehen derzeit jährliche Mittel in Höhe von 10.450 Euro für den Stadtbezirk Alt-Remscheid, 8.150 Euro für den Stadtbezirk Lennep und 5.000 Euro für den Stadtbezirk Lüttringhausen zur Verfügung. Ggf. wäre ein Differenzbetrag ergänzend bereitzustellen.“

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