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Lange Liste von Frost- und anderen Straßenschäden

Otto Mägler und Hans-Otto Heming, inzwischen in Pension, vor Schlaglöchern auf der Freiheitstraße. Archivfoto: Lothar Kaiser Die Liste der reparaturbedürftigen Straßen in Remscheid wird immer länger, doch der Stadt fehlt das Geld, um sie „abarbeiten“ zu lassen. Im aktuellen Straßenschadensbericht, den die Technischen Betriebe Remscheid den vier Bezirksvertretungen vorgelegt haben (gestern der BV Alt-Remscheid), ist von 3.200 Schlaglöchern die Rede (+800 gegenüber dem Vorjahr), die von  den städtischen Straßenmeistereien in den Wintermonate 2018/2019  mit ca. 32 Tonnen Asphaltmischung ausgebessert wurden – acht Tonnen mehr als im Vergleichszeitraum  der Vorsaison - aber nur wenige grundlegende Straßenerneuerungen. Zitat: „Die allgemeine Straßensubstanz der Fahrbahnen hat sich weiter verschlechtert. Dies hat zur Folge, dass die Straßen häufig nicht mehr durch  einen einfachen Deckenüberzug nachhaltig repariert werden können, sondern aufwendig saniert werden müssen. Diese Sanierungen ... sind um ein Vielfaches teuer als eine einfache Deckensanierung.“

In den Jahren 2014 - 2017 wurden nach Angaben der TBR  zwölf Deckensanierungen mit einem Gesamtvolumen von 1,25 Mio. € vorgenommen. In 2018/2019 wurden sechs Straßen (Reinshagener Straße, Langestraße, Büchner Straße, Linkläuer Straße, Berliner Straße und Bornefelder Straße I) grundlegend erneuert. Im Sommer 2019 folgten ein Teilabschnitt der Neuenkamper Straße, und die Jan-Wellem-Straße). De Erneuerung von insgesamt 16.000 m² Fahrbahn kostete die Stadt ca. 570.000 €.  Insgesamt konnten im Zeitraum 2017 bis Mitte 2019 innerstädtische Straßen für rd. sieben Mio. € fertiggestellt werden. Rosemarie Stippekohl (CDU) gestern in der BV Alt-Remscheid: „Klappt es denn wenigstens 2020 mit dem Ausbau der Königstraße?“ – Antwort von Michael Zirngiebl, Chef der TBR: „Wir arbeiten an der Ausbauplanung. Das Geld ist eiungeplant. Ich gehe davon aus, dass mit dem Ausbau im kommenden Jahr zumindest begonnen werden kann!“

Rund 10.234. 000 € müssten in die zahlreichen Straßen  mit Frost– und Straßenschäden investiert werden, die die TBR in ihren Bericht aufgelistet hat. Tatsächlich können dort „jedoch nur Instandsetzungsarbeiten zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit durchgeführt werden“. Die Liste enthält weiterhin Straßen, die aus Sicht der Straßenunterhaltung als Erneuerungsmaßnahme in das Investitionsprogramm aufgenommen werden sollten. Für diese Maßnahmen wurde allerdings noch keine Kostenbeurteilung durchgeführt. Die Investitionssumme für die erneuerungsbedürftigen Straßen, die das Investitionsprogramm bereits enthält, beläuft sich auf rd. 32.767.400 €. Umgesetzt werden hiervon zurzeit lediglich Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 4,5 Millionen €.

Unter „Rückstellungen“ haben die TBR alle notwendigen Straßenerneuerungen aufgelistet, für die im Rahmen der städtischen Jahresabschlüsse 2012 bis 2018 eine Rückstellung für eine Deckensanierung gebildet wurde bzw. werden sollte. Zitat: „Momentan wurde für diese Rückstellungsmaßnahmen ein Gesamtbetrag in Höhe von rd. 3.909.999 € für Fahrbahnen und 279.000 € für Gehwege gemeldet. 

Zum TBR-Bericht über das schadhafte Straßennetz gehört auch, dass im vergangenen Jahr ca. 9.345 Kleinschäden protokolliert und weitestgehend punktuell beseitigt wurden (insgesamt rd. 6.470 m² Gehwegflächen und 5.740 m² Fahrbahnflächen). In diesem Jahr stehen für diese Kleinmaßnahmen rd. 620.000 € zur Verfügung.

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