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Ring-/Rader Straße: Arbeiten im Plan, Kosten im Rahmen

In der Baustelle an der Ring-/Rader Straße wird am kommenden Sonntag, 13. Oktober, die Verkehrsführung umgestellt, allerdings nur im unmittelbaren Kreuzungsbereich; die bisherigen Fahrbeziehungen bleiben erhalten. Um die bislang im Baufeld verlegten Gas- und Wasserleitungen in Richtung Radevormwald verlängern und an das Baufeld des nächsten großen Bauabschnitt heranführen zu können, wird nach Angaben der Stadt Remscheid für rund sechs Wochen eine „Baustelleninsel“ in der Ringstraße eingerichtet. Diese trennt dann die aus Richtung Trecknase kommende Fahrbahn. Die Geradeausspur wird auf die bereits soweit hergestellte neue Fahrbahn verschwenkt, während die Rechtsabbiegespur in Richtung Radevormwald unverändert bleibt. Während der Umstellung der Baustellenampelanlage wird es am Sonntag nicht möglich sein, vorher bereits alle Gelbmarkierungen aufgeklebt zu haben. Alle am Verkehr Teilnehmenden werden gebeten, besonders vorsichtig und umsichtig zu sein.

Die Fußgänger können die bereits hergestellten Gehwege benutzen und haben wieder eine direkte Verbindung zwischen Wupperstraße, Mühlenstraße und Ringstraße. Die Fußgängerquerungen der Ringstraße sind weiterhin auf Höhe Röntgenstraße und Tankstelle möglich. Die Technischen Betriebe sind zusammen mit der ausführenden Baufirma bemüht, die Umstellung der Baustelle möglichst zügig vorzunehmen, um die Beeinträchtigungen für den Verkehr zu minimieren.

Bezirksbürgermeister Markus Kötter hatte die Verwaltung darum gebeten, der Bezirksvertretung einen Einblick zu gewähren in die Abläufe der Baustelle im Verkehrsknotenpunkt Ringstraße / Rader Straße. Die Mitglieder der Bezirksvertretung sollten sich vor Ort einen persönlichen Eindruck davon machen können, welche baulichen Maßnahmen zum Um- und Ausbau des Verkehrsknotenpunktes inzwischen ausgeführt worden sind und wie sich damit der Kreuzungsbereich bereits verändert hat. Dieses Treffen fand am vergangenen Mittwoch statt (Foto). An der Baustellenbesichtigung nahmen von Seiten der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) Gerald Hein und Projektleiter Gunter Breidbach teil. Ihre Botschaft:  Die Arbeiten auf der Kreuzung verlaufen planmäßig, und die Kosten liegen im festgelegten Rahmen.

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Kommentare

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Michael Heimlich am :

Meine Botschaft: Voreilender Gehorsam für ein juristisch noch nicht genehmigtes DOC!

Stadt Remscheid am :

Die Verkehrsinseln Ringstraße und Rader Straße haben zusammen eine Flächengröße von ca. 100 m2. Ursprünglich sollte eine Oberflächengestaltung in Form von Gussasphalt erfolgen. Die Prüfung hat ergeben, dass eine Begrünung der Inseln in Form einer extensiven Bepflanzung möglich und finanziell darstellbar ist. Die Begrünung soll mit einer Mischung aus bodendeckenden sowie mittelhohen Stauden erfolgen und durch die Setzung von Findlingen zusätzliche ästhetische Akzente setzen. Überwiegend sollen einheimische Pflanzen verwendet werden, die stresstolerant und gut an trocken-warme Standorte angepasst sind. Durch die vorgesehene Pflanzenmischung ergeben sich geringe Pflegekosten von durchschnittlich nur 5 € / m2 /Jahr. Der reduzierte Aufwand ist u.a. auf die abgestimmte Artenkombination und die Verwendung von mineralischen Pflanzsubstraten zurück zu führen. Die Gestaltung der Verkehrsinseln als Grünfläche verursacht Kosten in Höhe von ca. 15.500 €. Die bisher geplante Ausführung in Gussasphalt ist mit 8.500 € zu veranschlagen. Somit fallen bei der Begrünung der Verkehrsinseln Mehrkosten in Höhe von 7.000 € an. Diese Mehrkosten können im Gesamtbudget der Ausbaumaßnahme „Ausbau Knoten Ringstraße/ Rader Str./Neuenteich aufgefangen werden. (Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 30. Oktober)

Lothar Kaiser am :

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep nahmen das am Mittwoch zustimmend zur Kenntnis.

Fraktion der Linken am :

Was kann kurzfristig getan werden, um eine gesicherte Querung der Rader Straße im Bereich der Baustelle Ring- Rader Straße zu ermöglichen? Im weiten Bereich der Baustelle gibt es nur zwei Möglichkeiten, die Rader Straße zu queren, auf der Höhe der Röntgen Straße und im Bereich der Tankstelle. Dort sind aber lediglich ungesicherte Querungen möglich. Der Verkehr ist dort zu einigen Tageszeiten erheblich. Für Menschen mit Handicap, mit Kinderwagen oder auch für Menschen, die einfach nur langsamer sind oder die mit Einkäufen beladen sind, ist dies äußerst riskant, zumindest beschwerlich. Für die Schülerinnen und Schüler des Röntgengymnasiums ist die Röntgenstraße Schulweg. Viele queren gerade auf dieser Höhe die Ringstraße. Eine Abhilfe, bzw. eine Sicherung des Schulweges, scheint hier dringend erforderlich.

Felix Staratschek am :

Wie sollen die Busse fahren, wenn das DOC kommt? Eine Fahrt über die Ringstraße, wie heute durch die Baustelle, setzt die Busse der Gefahr aus, künftig mit den zahlreichen DOC-Kunden im Stau zu stehen und am Kreishaus, am Bismarckplatz und Bahnhof die Anschlüsse zu verpassen. Das würde dann zur Folge haben, dass noch weniger Leute den Bus nutzen, weil die Reisekette nicht mehr klappt. Und dann wäre der ÖPNV auch nicht für die Fahrt zum DOC attraktiv. Für die Anbindung des DOC an den ÖPNV wäre es am Besten, wenn die Wuppertraße als Bus- und Fahrradstraße erhalten wird. Wie beim Alleecenter - wo ebenfalls der Tunnel für radfahrer geöffnet werden sollte - könnte die Straße tiefer gelegt werden als Tunnel für Busse und Radfahrer. So bleibt das Nahversorgungszentrum gut per ÖPNV und Fahrrad erreichbar. Und eine Haltestelle für das DOC auf der Ringstraße ist wegen dem hohen Verkehrsaufkommens viel unattrativer und gefährlicher, als eine Haltestelle DOC / Rader Straße. Die Bushaltestelle Wupperstraße sollte komplett zum Einkaufszentrum verlegt werden. Das Wartehaus am Hardtpark könnte eine eigenständige Haltestelle "Hardtpark" werden, da es schon mal da ist. Der Tunnel muss so gebaut werden, dass eine Oberleitung für O-Busse möglich ist. Die Buslinien 336 und 240 können über den Hasenberg zum DOC fahren und den Oberbergischen Kreis und Wermelskrichen an das DOC anbinden und so die Trecknase umfahren. Batterie-Oberleitungsbusse können langfristig auch in Remscheid fahren, da wo viele Busse fahren gibt es eine Oberleitung für den Antrieb und das Laden der Batterie für die Streckenteile ohne Oberleitung.

Michael Heimlich am :

Gut erkannt, Herr Staratschek! Geben Sie die Frage doch mal an die Grünen in Remscheid weiter! Die befinden sich zum einen lt. Interview ihres Parteivorsitzenden im RGA, v. 28.10. gerade auf einer "Tour des Zuhörens" beim Bürger und setzen sich zum anderen doch so vehement für die Nutzung des ÖPNV ein und träumen als eine der Pro-DOC-Parteien in Remscheid immer noch davon, dass zahlreiche DOC-Besucher mit Bus, Bahn und Fahrrad anreisen werden. Ich bin mal auf die Antwort gespannt.Wahrscheinlich in der Art: Die Verkehrsgutachten zum DOC haben dieses alles berücksichtigt, deshalb haben wir keinen Grund an den Aussagen der Gutachter zu zweifeln! Vielleicht erhalten Sie auch die Antwort , wie im besagten Interview: " Das Weltklima wird nicht in Remscheid gerettet."

Norbert Landen am :

Ist das mit den Querungen nur den Linken aufgefallen? Wo sind denn die DOC-Beführworter in der Parteienlandschaft? Ist denen das egal? Was sagen die TBR dazu? Fragen über Fragen. Ich hoffe ,es wird gehandelt. Man darf die Hoffnung ja nicht aufgeben.

Klaus Runge am :

An der Kreuzung Ring-Rader-Str. gibt es nach der geänderten Führung des Autoverkehrs keine einzige Querungshilfe mehr für Fußgänger, die ihren Namen verdient. (Man messe die Entfernungen dieser „Hilfen“ von der Kreuzung!). Das Verlangen nach ampelbewehrten Fußgängerüberwegen in dieser geplanten Gefahrensituation bewiese in Remscheid verlorenen Realitätssinn. Die Fußgänger müssen ganz einfach – und bitte hellwach vom Schüler bis zum hohen Rentenalter - den gesamten Verkehrsfluss in/aus allen Richtungen kalkulieren, um ihre Chance zu nutzen, heil auf die andere Straßenseite zu kommen. Da nähern sich Links- oder Rechtsabbieger, Fahrspurwechsler und Geradeausfahrer mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten und der Absicht, noch eben bei Gelb-Rot über die Kreuzung oder die nächste nahe Ampel zu huschen. Nur des Fußgängers Umsicht ist Garantie für seine Unversehrtheit. Zur Not kann er sich auch hinter oder neben einem der zahlreichen Sperrgitter in Deckung bringen, um die nächste Verkehrslücke abzuwarten. Die sich darin beweisende unterschiedliche Remscheider Wertschätzung von Fußgängern und PS-starken Verkehrsteilnehmern zeigt voraus, was sehr kostspielig für den DOC-Verkehr auf Dauer geplant wird. (Den letzten Satz widme ich H. Rothbrust persönlich.) Aber die Mitglieder der Lenneper Bezirksvertretung sind wahrscheinlich schon jetzt ganz begeistert über die zukünftig (hoffentlich dauerhaft und schmuck) begrünten Verkehrsinseln. Auf denen später die Lenneper Fußgänger gut gelaunt den schon jetzt bestehenden und den zukünftigen DOC-Mehrverkehr abwarten müssten, dürften, sollten.

Chronist am :

Die Baustelle Ring- / Rader Straße sei "für alle eine Herausforderung", räumte heute im Entwicklungsausschuss Michael Zirngiebl ein, der Chef der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Für Fußgänger gebe es gegenwärtig lediglich zwei Querungsmöglichkeiten ohne Ampeln, aber mit Querungshilfen, auf denen auch Fahrräder und Kinderwagen noch Platz hätten. Beschwerden seien den TBR bislang nicht benannt geworden, weder aus dem ´Röntgen-Gymnasium noch von Rollstuhlfahrer. Polizei und Verkehrsbehörde hätten diese Überwege prüft und als sicher attestiert. Im Januar werde sich die Situation im Übrigen verbessern Dann werde die Ringstraße fertig asphaltiert sein, so dass ein durch Ampeln geregelter Überweg zwischen Autohaus uns Stadiongelände in Betrieb gehen könne.

Norbert Landen am :

Der Bezirksvertretung Lennep ist es wohl ganz egal,wie der Fußgänger in der Baustelle Raderstraße zurecht kommt. Diesen Eindruck muß man haben, leider.

Klaus Runge am :

Für alle DOC-Enthusiasten, die die Kreuzung Ring-Rader Straße nicht kennen, muss ich meinen vorigen Kommentar ergänzen. Bisher mussten an dieser Kreuzung Fußgänger nicht auf Verkehrsinseln die nächste Grünphase abwarten. In allen Richtungen gab es ein zur Querung ausreichend langes Grün. Die angeblich „begrünten“ Verkehrsinseln sind ein lächerlicher und sogar beleidigender Versuch, über diese eintretende Benachteiligung der Fußgänger hinwegzuschwadronieren. Wenn jetzt Gas-Pedal-abhängige Verkehrsteilnehmer unwillig murmeln sollten, warum rennen denn diese Plattfüßler auch als lästige Verkehrshindernisse kreuz und quer über unsere Straßen? Sehen doch selber, dass das blöd ist. Es gibt doch Autos! Dann hielte ich diese Meinung mit und ohne Klimawandel für vorvorgestrig. Sogar das Baugesetzbuch spricht dafür. Laut §1 (6) des Baugesetzbuchs sind bei der Aufstellung von Bauleitplänen insbesondere zu berücksichtigen: 9. die Belange des Personen- und Güterverkehrs … einschließlich des öffentlichen Personennahverkehrs und des nicht motorisierten Verkehrs, unter besonderer Berücksichtigung einer auf Vermeidung und Verringerung von Verkehr ausgerichteten städtebaulichen Entwicklung. Mit der DOC-Planung, dem dadurch verursachten Mehrverkehr und auch den „großzügigen“ neuen Verkehrsinseln an der Kreuzung Ring-Rader-Straße geht es exakt in die umgekehrte Richtung.

Stadt Remscheid am :

Der 1. Bauabschnitt zum Ausbau des Knotenpunktes Ringstraße / Rader Straße (B 51 / B 229) ist abgeschlossen. Heute werden für den 2. Bauabschnitt die Straßenseiten gewechselt – von der Stadionseite auf die Seite des Autohauses. Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt dauern voraussichtlich fünf Monate. Die Fahrbeziehungen bleiben weitestgehend erhalten. Der Verkehr wird über den fertig gestellten neuen Asphalt geführt. Einzige Änderung ist, dass der Verkehr aus Radevormwald kommend über nur eine einzige Fahrspur nach rechts (Richtung Hackenberg) und nach links (Richtung Remscheid Innenstadt) abbiegen kann.

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