Skip to content

Vortrag und Führungen durch die Ausstellungen

Pressemitteilung des Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e. V.

Der Monat November erweist sich in der Rückschau auf unsere Geschichte als ein Monat tiefgreifender Ereignisse. Insbesondere dürfen die schrecklichen Geschehnisse der Pogromnacht nicht in Vergessenheit geraten! Der 9. November 1938 ist Anlass für den Verein Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V., zu einer Veranstaltung am  Freitag, 8. November, einzuladen. Zentrale Orte der Remscheider NS-Geschichte werden Anlass zur Information, Erinnerung und zum Gedenken geben:

  • 17 Uhr, Gedenk- und Bildungsstätte (GuB) Pferdestall: Führung durch die Ausstellungen ,,Was damals Recht war'' - Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht (Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin)> ,,Das war damals Recht'' -lokalgeschichtliche Ergänzung zu ,,Was damals Recht war'' (GuB Pferdestall) ,,Deportiert in den Tod'' und ,,Remscheid im Herbst 1938'' - Polenaktion und Pogromnacht (EMAGeschichts- AG)
  • 18 Uhr, ca. einstündige Führung entlang der Stolpersteine an ehemaligen Wohnorten Remscheider Bürger jüdischen Glaubens durch den Historiker Jochen Bilstein zum Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (Treffpunkt ist am Eingang der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall)
  • 19.15 Uhr, Vortrag von Dr. Martin Humburg "Von den Feldpostbriefen zur Thorarolle von Tscherwen – eine Zwischenbilanz zum Umgang mit der Erinnerung" in der Mensa des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums.

An diesem so wichtigen Gedenktag der deutschen Geschichte haben alle die Gelegenheit mitzumachen. Selbstverständlich ist die Teilnahme an einzelnen oder auch allen Veranstaltungsteilen möglich. Bitte geben Sie uns doch per E-Mail an f.lopinto@gub-pferdestall.de, Betreff: ,,Veranstaltung 08.11'', bis zum 1. November eine Rückmeldung, an welchen Programmpunkten Sie teilnehmen werden, damit die entsprechende Organisation gewährleistet wird. Über Ihr Interesse an Informationen, Ihre Anteilnahme an der Erinnerung und das gemeinsame Gedenken freuen wir uns.  (Francesco Lo Pinto, 2. Vorsitzender des Vereins Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V.) Hinweis: Bitte nutzen Sie den Zugang zur Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall über die Treppe gegenüber der Hausnummer 61 der Martin-Luther-Straße in 42853 Remscheid. Eine Parkmöglichkeit befindet sich auf dem Schützenplatz. Bitte denken Sie an warme Bekleidung, da es im Pferdestall im November sehr kalt sein wird!

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht. Am Samstag, 9. November, um 19 Uhr findet in der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid, Martin-Luther-Straße, eine Gedenkveranstaltung statt anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Remscheid und des Vereins Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Remscheid e.V. sprechen unter anderem Nachkommen der Familie Mandelbaum. Sie werden den Anwesenden das Schicksal ihrerFamilie aus eigener Sicht schildern. Im Anschluss können Sie sich durch die Ausstellung „Was damals Recht war…“ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht führen lassen. Im Namen von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz darf ich Sie herzlich zur Teilnahme einladen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!