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Kurden aus Syrien bitten um Unterricht in Kurmandschi

Im großen Sitzungssaal des Rathausaes v. li. n. re. Erden Ankay-Nachtwein, die Vorsitzende des städtischen Integrationsrates, Foto:; Lothar Kaiser

Wie viele Menschen in Remscheid leben, deren Muttersprache Kurdisch(کوردی kurdî) ist, weiß niemand ganz genau. Erst recht nicht, wenn nach Dialekten unterschieden wird. Denn da gibt es das Behdini. Das sprechen im Irak sehr viele Kurden (und in Deutschland, nach Wikipedia, etwa 500.000). Und da gibt es noch das und Südkurdisch (in Grenzgebieten zum Iran), das Kurmandschi (Nordkurdisch) und Sorani (Zentralkurdisch). Hinzu komme noch das Zazaki (Ostanatolien), berichteten gestern vor der Sitzung des städtischen Integrationsratzes im großen Sitzungssaal des Rathauses Sehenaz Mohammad Ali und Mohamad Hannan. Die beiden Immigranten aus Syrien hatten sich dort mit Erden Ankay-Nachtwein, der Vorsitzenden des Integrationsrates, verabredet, um ihr eine Liste mit Unterschriften von kurdisch-syrischen Eltern zu übergeben. Sie wünschen sich für ihre schulpflichtigen Söhne und Töchter Schülerinnen und Schüler herkunftssprachlichen Unterricht in Kurdisch“ der Integrationsratsvorsitzenden der Stadt Remscheid am 10.10.2019 übergeben, mit der Bitte, dass der Integrationsrat sich für den Angebot “Herkunftssprachlichen Unterricht in Kurdisch (Kurmandschi). Der werde  wegen bisher zu geringer Nachfrage an Remscheider Schulen nicht erteilt, sagte Erden Ankay-Nachtwein. Zu Unrecht, meinen Sehenaz Mohammad Ali und Mohamad Hannan. Sie gehen von ca. 120 Familien in Remscheid aus, in denen Kurmandschi gesprochen wird. Und viele davon hätten drei bis vier Kinder, „zusammen wahrscheinlich 400“, so die Antragsteller. Die Eltern, die die Petition unterzeichnet haben, sind der Meinung, dass muttersprachlicher Unterricht den schulischen Erfolg ihrer Kinder deutlich verbessern könne. Die Vorsitzende des Migrationsrates will die Unterschriftenliste an die Verwaltung weiterreichen mit der Bitte, sie der Schulbehörde zuzuleiten. Denn über muttersprachlichen Unterricht entscheidet nicht die Stadt Remscheid, sondern die Bezirksregierung in Düsseldorf.

Eine ähnliche Aktion gab es an gleicher Stelleschon einmal, im Januar 2017. Damals übergaben marokkanische Väter Erden Ankay-Nachtwein eine Unterschriftenliste mit der dringenden Bitte, der Integrationsrat möge sich für den Ausbau des herkunftssprachlichen Unterricht in Arabisch einsetzen. Der wurde damals lediglich am Lenneper Röntgen-Gymnasium erteilt, nicht aber in Schulen in der Remscheider City. Das änderte sich dann 2018.

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