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Akteure (3) im Gesamtkonzept Kulturelle Bildung

Im Zusammenhang mit dem kommunalen Gesamtkonzept Kulturelle Bildung werden Im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge (K-L) exemplarisch bestehende Einrichtungen und Orte sowie Programme, Projekte, Initiativen und Kooperationen kultureller Bildung dargestellt.

Kino: Seit Ende 2018 hat Remscheid nach mehrjähriger Pause wieder ein Kino. In verkehrsgünstiger Lage neben dem Hauptbahnhof hat ein CINESTAR-Kino eröffnet. Neben dem üblichen Blockbuster-Programm gibt es auch Kooperationen mit Bildungsakteuren. So stellte das Kino einen Saal für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten von Kitas und Schulen im Rahmen der Insektenschutz- Initiative „Remscheid brummt“ zur Verfügung. Im Jahr 2019 war das Kino Veranstaltungsort der NRW-Schulkinowochen.

Kinobunker – Museum für Kino- und Luftschutzgeschichte: Der Verein hat das Ziel, den denkmalgeschützten Bunker Honsberg zu erhalten sowie seine wechselvolle Geschichte in militärischer und ziviler Verwendung seit dem Jahr 1900 erlebbar zu machen.

Kirchen und Gemeindehäuser: In Remscheid stehen sieben katholische und 14 evangelische Kirchen, dazu kommen noch etwa ein Dutzend Kirchen- und Gebetsräume anderer Religionsgemeinschaften. Den Sakralbauten sind oftmals Gemeindehäuser oder -säle angegliedert. Dort wie in den Kirchengebäuden finden häufig kulturelle Veranstaltungen statt. So werden z.B. (klassische) Konzerte, Vorträge, Diskussionsrunden und Lesungen angeboten, manche Gemeinden haben eine eigene Bibliothek. Eine instrumental-kulturelle Besonderheit findet sich im Glockenturm der evangelischen Stadtkirche, welcher ein Carillon beherbergt, das regelmäßig bespielt wird.

Kommunales Bildungszentrum: Das Kommunale Bildungszentrum Remscheid umfasst als Organisationsstruktur die Öffentliche Bibliothek der Stadt, die Volkshochschule und die Musik- und Kunstschule. Das Bildungszentrum wurde 2012 gegründet, mit dem Ziel, der Remscheider Bevölkerung eine öffentliche Einrichtung zu bieten, die im Sinne des lebenslangen Lernens ein umfassendes (Weiter-)Bildungs-, Informations- und kulturelles Angebot für jede Altersstufe – von ganz klein bis hochbetagt – bietet. Alle drei Abteilungen – Bibliothek, Volkshochschule und Musik- und Kunstschule – werden nachfolgend noch einzeln als Akteurinnen aufgeführt.

Konzertmuschel im Stadtpark: Der Remscheider Sommer ist seit vielen Jahren eine traditionelle Sommer-Open-Air Veranstaltungsreihe in der Konzertmuschel im Remscheider Stadtpark. Die Veranstaltungsreihe beginnt jedes Jahr im Mai und endet im September. Während dieser Zeit ist von Kindertheater, Konzerten, Musikveranstaltungen über Chormusik und Comedy für Jung und Alt etwas dabei. Der Remscheider Sommer ist ein Anziehungspunkt für große und kleine Besucher*innen und bietet jedes Jahr aufs Neue Kulturerlebnisse. Das Besondere bei dieser Veranstaltung ist zudem, dass der Eintritt für die Besucher*innen kostenlos ist.

Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V.: Im Sommer 2015 haben freischaffende Künstler*innen am Remscheider Honsberg die Bewegung „Ins Blaue“ gegründet, um den von Wohnungsleerständen geprägten Stadtteil mit künstlerischen Aktionen gemeinsam mit den Bewohner*innen zu bereichern. Dafür hat die ansässige Wohnungsbaugesellschaft den Künstler*innen und Designer*innen zunächst bis 2020 unentgeltlich Wohnraum als Ateliers und Arbeitsräume zur Verfügung gestellt, auch Projekte im Bereich Theater, Tanz und Film finden statt. Im Juli 2019 veranstalteten Mitglieder der Künstlervereinigung ein Open-Air-Fest der Sinne mit dem Titel „Das Labyrinth“. Bestandteile der Performance, die eher als partizipatives Erlebnis denn als Show für Zuschauer*innen konzipiert wurde, waren Tanz, Musik, Klanginstallationen, Lesungen und Malerei. Mit der Hilfe von externen Beratern wird derzeit ein Konzept erarbeitet, das eine auf Dauer rentable und für alle Seiten zufriedenstallende Nutzung ermöglichen soll. So sind z.B. noch weitere Einrichtungen geplant: Ein Concept Store, Showrooms, Konferenzräume, Co-Working Spaces, eine Werkstatt, ein Fab Lab (eine offene, auf computergesteuerte Fertigung ausgelegte Werkstatt) und Weiteres.

Kulturzentrum Klosterkirche: Engagierte Bürger*innen des Remscheider Stadtbezirks Lennep setzten sich Ende 1982 für die Rettung und Instandsetzung der vom Verfall bedrohten dortigen Klosterkirche ein. Sie entwickelten Ideen und Konzepte und gewannen schließlich Rat und Verwaltung der Stadt Remscheid für eine öffentliche Nutzung des denkmalwerten Kirchenbaus. Im August 1983 gründete sich der Verein Klosterkirche Remscheid-Lennep e.V. und übernahm die Planung und Organisation des Projektes. Nach Fertigstellung des Bauwerks und festlicher Eröffnung im September 1987 übernahm der Verein die Aufgabe, ein interessantes und vielfältiges Kulturprogramm zu organisieren und durchzuführen.

Kunstschule Heimat: Das Angebot der "Kunstschule Heimat" der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck arbeitet spartenübergreifend und umfasst vielfältige Bereiche aus Bildender Kunst, Musik und Literatur. Sowohl mit festen Öffnungszeiten als auch in Projekten legt sie Wert auf soziale Bildung durch die Begegnung von Menschen unterschiedlichster sozialer Herkunft. Die Kunstschule Heimat kooperiert in Remscheid mit Schulen, Institutionen, Kindertageseinrichtungen und Vereinen, zeigt sich aber auch in der Zusammenarbeit mit überregionalen und internationalen Partner*innen sowie in Ausstellungen und Vorträgen. Kürzlich haben 20 Kinder einen Fallschirm mit einer bunten Weltkugel bemalt, um sich dem weltweiten Appell Mother Earth einer amerikanischen Künstlerfamilie anzuschließen. Dritter Partner war eine Remscheider Kaffeerösterei, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt.

Lüttringhauser Volksbühne: Die 1954 gegründete Lüttringhauser Volksbühne führt alljährlich Mundartstücke auf, die seit 1928 bestehenden Bergischen Heimatspiele, welche traditionell im Sommer auf der Freilichtbühne im Ortskern von Remscheid-Lüttringhausen stattfinden. Der Theater- und Mundartverein ist als Mehrgenerationen-Ensemble bekannt. Der Verein bringt theaterbegeisterte Menschen aller Altersgruppen zusammen, die Spaß am Mundart-Theater haben.

(Ausschnitte aus dem 30 Seiten umfassenden „Kommunale Gesamtkonzept Kulturelle Bildung“, das die Verwaltung dem Kulturausschuss zu seiner Sitzung am 29. Oktober vorgelegt hat.)

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